<p>Kath. Pfarrkirche und Pfarrzentrum St. Johann von Capistran, 1955-60 von Sep Ruf; Kirchenbau in Sichtziegelmauerwerk über kreisrundem Grundriss mit sichelförmig einbeschriebenem Zwischenraum, vorkragendes Flachdach über Pendelstützen, Lichtkuppel, raumhohe Eingangsglaswand; mit Ausstattung; betonierter Glockenträger, freistehend; Pfarrzentrum, ursprünglich über quadratischem Grundriss, 1988 erweitert; Findling mit Flachrelief von Josef Henselmann.</p>
<p>Evang.-Luth. Nazarethkirche (München), mit Gemeindezentrum; kubischer Baukörper auf Stützen mit sternförmigem Dach; fensterloser, mit Flossenbürger Granit verkleideter Unterbau, dessen Quadrat ein Oktogon umschließt; Kirchenraum mit acht im Kreis angeordneten Stützen, die die achteckige, filigranartige Laterne tragen; Ziegelhintermauerung im Innenraum geschlämmt; Kupferblechbedachung mit Knauf und Kreuz; mit Ausstattung; Freitreppe, in die ein Glockenträger aus Sichtbeton eingebunden ist, zur Terrasse vor dem Kircheneingang; auf tieferem Geländeniveau, im Erdgeschoss, das Gemeindezentrum; 1960-62 von Helmut von Werz und Johann-Christoph Ottow. Kirchturm, an der Hörselbergstraße 1</p>
Parkstadt Bogenhausen
Architekt: Ruf Franz, Helmut von Werz, Matthä Schmölz, Johannes Ludwig, Hans Knapp-Schachleiter, Alfred Reich
Erstellung: 0
Die Parkstadt Bogenhausen ist als qualitätsvolles Beispiel des fortschrittlichen Siedlungsbaus der fünfziger Jahre ein Ensemble. Unstrittig ist ihre überregionale Bedeutung: Innerhalb der Architekturentwicklung zu einer zweiten Moderne im Nachkriegsdeutschland nimmt sie einen festen Platz ein. Unstrittig ist auch ihre Bedeutung für ganz Bayern und München. Sie stellt Mitte der fünfziger Jahre das umfangreichste Siedlungsprojekt dar. Nach einem Bebauungsplan des Architekten Franz Ruf ist die Parkstadt Bogenhausen in den Jahren 1955/56 innerhalb des Straßengevierts Richard-Strauß-Straße im Westen, Gotthelfstraße im Osten, Stuntzstraße im Süden und Schreberweg im Norden entstanden. Der Ensemblebereich ist mit der von Franz Ruf überplanten Fläche identisch. Gleichzeitig ist die Siedlung ein Gemeinschaftswerk mehrerer Architekten: Helmut von Werz, Matthä Schmölz, Johannes Ludwig und Hans Knapp-Schachleiter waren beteiligt, die Gestaltung der Grünflächen stammt von dem Gartenarchitekten Alfred Reich.
Bavaria Towers
Architekt: Nieto Sobejano Arquitectos (Fuensanta Nieto und Enrique Sobejano)
Erstellung: 2021
<p>Die Bavaria Towers sind ein markantes Büro- und Geschäftshausensemble an der Einsteinstraße im Münchner Osten. Der von Antonio Citterio Patricia Viel entworfene Komplex besteht aus vier unterschiedlich hohen Türmen, die durch einen gemeinsamen Sockel miteinander verbunden sind. Der höchste Turm erreicht rund 84 Meter. Prägend sind die klar gegliederten Glasfassaden und die unterschiedlich geneigten Dachabschlüsse. Das Ensemble bildet einen markanten städtebaulichen Akzent am Eingang zum Münchner Osten und verbindet Büroflächen mit Gastronomie und weiteren gewerblichen Nutzungen.</p>
Buschingstraße 2/4/6; Ladenzeile und Gaststätten der Parkstadt Bogenhausen, 1955/56 nach Plänen des Architekten Franz Ruf als zentrale Gemeinschaftseinrichtung im Westteil der gleichzeitig entstandenen Siedlung errichtet, unter Einbeziehung des Straßenraums und gärtnerischer Anlagen; die beiden flach konzipierten Gebäude, horizontal ausgerichtet und klar gegliedert, sind in ihrer städtebaulich weiträumigen und freien Anordnung durch die Arkaden zusammengebunden, die der rationalen Architektur die charakteristische Transparenz geben; zweiflügelige Ladenzeile rechtwinklig angeordnet, der Laubengang zu den Appartements im Obergeschoss über eine Freitreppe zugänglich; Parkgaststätte, mit niedrigem Seitenflügel stumpfwinklig zur Ladenzeile angeordnet, das höhere Obergeschoss raumhoch verglast, mit an den Frontseiten stark vorkragendem Dach und weit ausgreifenden Arkaden;
Bronzeplastik, zum Gedenken an Paul Busching (1877-1945), westlich der Ladenzeile.
<p>Z1 Zamdorf 1, ehem. Zamdorfer Str., heute Schwarzwaldstr. 2 (Wirtshaus) </p><p>Besitzer</p><ul><li>Streicher-Burgstaller- Ziegelstadel</li><li>1816: Johann Baptist Burgstaller</li><li>1848: Mathias, Maria Grundler</li><li>1868: Krescenz Brandner</li><li>1865: Georg Grundler </li></ul><p>Gebäude</p><ul><li>Ökonomie, 3 kl. B.öfen, </li><li>1879 Ringofen mit Bierhütte, Kegelbahn und Wirtsgarten</li><li>1862: Stilllegung, </li><li>1894 Abbruch,</li></ul>
<p>Haidhausen Einsteinstr. Wiener Stra.e / Am Kirchstein 3</p>
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliederter Eckbau, Anfang 20. Jh.
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkerturm und Giebeln, um 1900.</p>
St. Gabriel
Architekt: Herbert Eduard, Kurz Otho Orlando
Erstellung: 1926
Prinzregentenstraße 102
842 m
<p>Kath. Pfarrkirche St. Gabriel, Rohbacksteinbau mit Turm, 1925-26 von Eduard Herbert und Otho Orlando Kurz; der Stil in Anlehnung an frühchristliche Vorbilder entwickelt, zugehörig Versailler Straße 20, siehe dort.</p>
Richard-Strauss-Straße 76
846 m
<p>Der neue Bürokomplex an der Richard-Strauss-Straße 76 in Bogenhausen entsteht auf dem ehemaligen Siemens-Areal als Zentrale der Bayerischen Versorgungskammer. Der von David Chipperfield Architects entworfene Komplex besteht aus drei unterschiedlich hohen Baukörpern: zwei Türmen mit 16 und 25 Geschossen sowie einem 13-geschossigen Scheibenhochhaus. Die Holz-Hybrid-Bauweise verbindet Nachhaltigkeit mit moderner Arbeitswelt. Großzügige Freiflächen, Dachbegrünung und ein öffentlicher Durchgang schaffen eine Verbindung zum Denninger Anger. Der Komplex bildet zugleich eine markante städtebauliche Dominante am Mittleren Ring. </p><p><a href="https://stadt.muenchen.de/infos/buerokomplex-richard-strauss-strasse.html">https://stadt.muenchen.de/infos/buerokomplex-richard-strauss-strasse.html</a></p><p> </p>
<p>Z2 Zamdorf 1, ehem. Zamdorfer/Riemer Str., 2007 Eggenfelder Str. 54</p><p>Neuer Obermaier</p><p>Besitzer</p><ul><li>1879:Maria Obermaier</li><li>1880: Sohn Josef Oberm.</li></ul><p>Bauwerke</p><ul><li>1874: Ringofen</li><li>1888: 2. Ringofen, 2 Mio. Zi./p.a.,</li><li>1894: 57 A, </li><li>1900: 87 A, </li><li>1905: 25 A</li><li>Betrieb bis ca. 1931</li></ul>
Versailler Straße 20
886 m
<p>Franziskanerkloster, 1925-26; an die Gabrielskirche (siehe Prinzregentenstraße 102) angebaut, mit der es eine Gruppe bildet.</p>
<p>Schloßartige, neuklassizistische Villa, (Jugoslawisches Generalkonsulat), um 1910, samt Gartenmauer und nordwestlichem Eckpavillon.</p>
Villa
Architekt: Büttner Hans, Heilmann und Littmann
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1922
<p>Villa, barockisierend, 1922-23 von Hans Büttner bzw. Heilmann und Littmann; ursprünglich mit Mansarddach; samt Gartenportal.</p>
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.</p>
Villa
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
<p>Villa, neuklassizistisch, mit Frigga-Relief, um 1910, samt Pfeilergitterzaun und Tierfiguren-Portal.</p>
Villa
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
<p>Villa, barockisierend, um 1920.</p>
Volksschule
Architekt: Bertsch Wilhelm
Baustil: historisierend
Erstellung: 1899
Ernst-Reuter-Straße 4
922 m
<p>Volksschule, historisierender Gruppenbau, mit skulptiertem Steinportal, 1899-1901 von Wilhelm Bertsch.</p>
<p>B 9 Denninger Weg 131 </p><p>Josef Hönig, Maurermeister Ziegelei Ende?</p>
Wohnanlage
Architekt: Dreisch Eugen
Baustil: Historismus
Erstellung: 1927
Versailler Straße 21
927 m
<p>Ausgedehnte Wohnanlage, 1927 von Eugen Dreisch für den Beamtenwohnungsverein, in mehreren Flügeln um mehrere Höfe geschlossen, der Kopfbau der Gabrielkirche gegenüber von städtebaulicher Bedeutung, in reduziertem Historismus. Zugehörig: Prinzregentenstraße 92/94/96/98/100 und Schneckenburger Straße 33/35/37/37 a/39/39 a/41.</p>
Mietshaus
Architekt: Neubauer Berthold
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Schneckenburger Straße 44
933 m
Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil, reich gegliedert, 1910 von Berthold Neubauer.
<p>B 7 Denninger Weg 59 Georg Selmayer, Rothenziegeleianwesen</p><p>Ende?</p>
<p>B 11 Denninger Weg 163 Therese Schwankhart Ziegelei Ende?</p>
<p>B 10 Denninger Weg 140 </p><p>Besitzer</p><ul><li>Albert Schmidt, Architekt </li></ul><p>Ziegelei Ende?</p>
Villa
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1922
<p>Villa, neuklassizistisch, bez. 1922.</p>
Villa
Architekt: Mendler Martin
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1921
<p>Villa, neuklassizistisch, 1921 von Martin Mendler.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
<p>Mietshaus, stattliche Neurenaissance, mit Eckaufsatz, um 1900.</p>
<p>Zamdorfer Weg 61 (später Donaustraße)</p><p>Kuchelmaiergut, Besitzer Franz Kaffl</p><p>Wohnhaus und Ziegelei</p><p>Ende?</p>
Mietshaus
Architekt: Geissler & Co.
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Prinzregentenstraße 95
992 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, mit zwei Erkern, um 1911 von Geissler & Co.; bildet mit Nr. 91 und 93 eine symmetrisch komponierte Wohnhausgruppe.</p>