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1894 - Der „Velociped-Club-Wild-West“
München * Die Indianer- und Cowboy-Romantik geht eine Verbindung mit dem neu aufgekommenen Radsport ein. Der Fahrradpionier Heinrich Zierle gründet in einem Wirtshaus an der Landsberger Straße den „Velociped-Club-Wild-West“.
Die Fahrräder dienen den in Cowboy- und Indianerkostümen gekleideten Hobby-Westmänner als Mustang-Ersatz. Über das Parkett ihrer Minirennbahn jagen die Radfahrer lassoschwingend und peitschenknallend im Kreis. Das benutzte Holzrondell ist nicht viel größer als der Fischbrunnen am Marienplatz.
<p>Schulhaus, barockisierender Bau mit Dachreiter, 1901-04 von Hans Grässel.</p>
Mietshaus in Ecklage, 1909 von Theodor Fischer; Hausfigur von Bernhard Halbreiter; bildet mit Nr. 24 eine Gruppe.
Mietshaus, mit Erker, 1910 von Liebergesell und Lehmann; bildet mit Nr. 26 eine Gruppe.
<p>Mietshaus, barockisierender Eckbau, 1911 von Josef Ferchl.</p>
Mietshaus, barockisierend, mit Eckturm, 1905-06 von Karl Fendt; Gruppe mit Fürstenrieder Straße 12/14/16.
<p>Wohnhaus, palastartig barockisierend, mit Mansarddach und Stuckrelief-Muttergottes, 1903 von Carl Baierle; Vorgarten mit Puttenbrunnen und abschließendem Zaun mit Obelisken und Tor.</p>
Fürstenrieder Straße 12/14/16; Symmetrisch gruppierte Wohn- und Geschäftshäuser, 1905-06 von Karl Fendt; Nr. 14 und 16 vereinfacht; Gruppe mit Helmpertstraße 2.
Stadtlohner Straße 1-10, 12, 14, 16; Zwei einander zugeordnete Wohnhausreihen mit platzartiger Erweiterung, 1910-11 von Theodor Fischer; zu der geschlossenen Baugruppe in der Art einer süddeutschen Kleinstadt gehören auch Perhamerstraße 1 und 4/6.
<p>Eckhaus, 1910-11 von Theodor Fischer; Teil einer Wohnhausgruppe, vgl. Stadtlohnerstraße.</p>
<p>Perhamerstraße 4/6; Wohnhaus, schlichter Dreiflügelbau mit Mittelgiebel, historisierend, 1909 von Theodor Fischer; nördlicher Abschluss der Stadtlohnerstraße, vgl. dort.</p>
<p>Wohnhaus, historisierend, 1911 von Theodor Fischer; schließt an Stadtlohnerstraße 2 in ähnlichen Formen an.</p>
Kath. Pfarrkirche Zu den heiligen zwölf Aposteln, schlichter, verputzter Ziegelbau in kubischen Formen, flachgedeckter Saalraum mit halbkreisförmiger Apsis in der Breite des Langhauses und vertikalem Fensterband an der Eingangsseite; niedriger Glockenturm an der Nordseite; 1952/53 von Sep Ruf als sein erster Sakralbau errichtet; mit Ausstattung; mit Pfarrhaus, südseitig über Verbindungsgang angeschlossen.
Wohnhaus, zweigeschossig, Neurokokodekor, mit Pyramidendach, 1900 von Emil Ludwig, mit Tekturen von Gempert.
Villa, mit barockisierenden Motiven, Stuckreliefs, 1895 von M. Seidl.
Malerische Villa, mit Fachwerk und Turm, 1898 von Franz Rank.
<p>Villa, mit Mansarddach, barockisierend, um 1912 von Theodor Fischer.</p>
<p>Ehem. Wohnhaus, später Mesnerhaus von St. Ulrich, jetzt Pfarrbücherei, 1897 von Josef Lutz; mit Nischenfigur.</p>
<p>Ehemaliges Pfarrhaus St. Ulrich, barockisierend, mit Halbmansarddach, 1929 von Josef Schormüller; unmittelbar nördlich der Laimer Kirche.</p>
Kath. Pfarrkirche St. Ulrich
Architekt: Schmidt Friedrich von
Baustil: historisierend
Erstellung: 1914
Architekt: Schmidt Friedrich von
Baustil: historisierend
Erstellung: 1914
<p>Kath. Pfarrkirche St. Ulrich, historisierend, um 1912-14 von Friedrich von Schmidt; mit Ausstattung; südlich angrenzend spätgotische alte Dorfkirche von Laim.</p>
<p>Ehem. Scheune, 1913 nach Plänen von Theodor Fischer zu einer Evang.-Luth. Notkirche umgebaut; eingeschossiger Saalbau mit Satteldach, an der Westseite barockisierendes Vorzeichen und Abbruchspur des Turmes.</p>
<p>Sog. Pixis-Haus, zweigeschossiger Walmdachbau mit Gartenflügel, im Kern um 1720 (ehem. Nebengebäude des sog. Laimer Schlösschens), 1908 Umbau durch Oskar Pixis; mit Garten.</p>
<p>Evang.- Luth. Paul-Gerhardt-Kirche mit Pfarr- und Gemeindezentrum, burgartige Anlage aus Sichtziegelmauerwerk auf parkartigem Grundstück; Zugang zur Kirche über den durch Randbebauung an der Nordseite ausgebildeten Vorhof; hoher, längsrechteckiger Sakralbau mit ausschwingendem Satteldach, Kampanile und Freitreppe; Gemeindesaal im Sockelgeschoß; auf schlanken Betonstützen in den Kirchenraum eingestellter Gewölbebaldachin mit Lichtführung oberhalb der geschlossenen Wand; 1955/ 56 von Johannes Ludwig; mit Ausstattung; nördliche Randbebauung an der Mathunistraße: Mesnerhaus (1955/56), Pfarrhaus und Kindergarten (1968); südwestlicher Bauteil an der Valpichlerstraße 82 a: Sakristei (1955/56) mit Jugend- und Gemeindehaus (1968 und 1998); dazu gehörig Mathunistraße 23, 25 27.</p>
<p>Einfamilienhaus, 1926 von Franz Weber (Atelier für Architektur Bruno Paul, Köln); vgl. Agricolastraße 32.</p>
Wohnhaus, zweigeschossig, barockisierend, 1898 von Josef Schrank.
<p>Sog. Laimer Schlösschen, im Kern 1720, 1908 von Theodor Fischer zu seinem Wohnhaus umgebaut; mit Garten.</p>
Friedhof
Erstellung: 1900
Erstellung: 1900
bei Agnes-Bernauer-Straße 104; Friedhof mit einigen Grabsteinen der Zeit um 1900.
<p>Villa, historisierend, 1899-1900.</p>
<p>Villa im Schweizer Landhausstil mit reichem Schnitz- und Fachwerk, 1906 von Paul Fuchs und Gustav Rühl.</p>
Villa, historisierend, mit Erker, 1914.
Laimer Platz 2/2 a/3/4/4 a/5; Teil eines neubarocken Mietshausblocks, 1900, von August Brüchle; siehe Camerloherstraße 82-88 (gerade Nrn.).
<p>Villa, neuklassizistisch, Rohbackstein, 1911 von Theodor Fischer.</p>
Guido-Schneble-Straße 2/4/6/8/10/12; Teil eines neubarocken Mietshausblocks, bez. 1900, von August Brüchle; siehe Camerloherstraße 82-88.
<p>Villa, mit Mansarddach, barockisierend, mit Pilastergliederung, 1923 von Johann Schalk.</p>
Teil eines Wohnblocks, Eckbau in schlichter deutscher Renaissance, 1900; siehe Camerloherstraße 71.
Teil eines Wohnblocks, Eckhaus in schlichter deutscher Renaissance, 1900; siehe Camerloherstraße 71.
<p>Villa, 1912 von Theodor Fischer.</p>
<p>Wohnhaus, neuklassizistisch, 1924 von Alwin Seifert.</p>
<p>Villa, barockisierender Jugendstil, 1907 von Ulrich Merk; Block mit Von-der-Pfordten-Straße 15.</p>
Lanzstraße 1/3/5/7/9/11/13; Teil eines neubarocken Mietshausblocks, 1900, von August Brüchle; siehe Camerloherstraße 82-88 (gerade Nrn.).
<p>Villa, historisierend, 1900 von Emil Ludwig.</p>
Hausreihe
Architekt: Fischer Theodor
Architekt: Fischer Theodor
Joergstraße 34-56 (gerade Nrn.); Hausreihe, 1911 von Theodor Fischer, Teil einer Klein-Wohnhaus-Kolonie, siehe Gunzenlehstraße 1-19.
Gunzenlehstraße 1-19 (ungerade Nummern); Hausreihe (zehn Häuser) mit Mansarddach, zwei Giebeln, 1911 von Theodor Fischer; Teil einer Klein-Wohnhaus-Kolonie aus vier parallel stehenden, langgezogenen Häuserreihen mit Torhaus; dazu gehörig Gunzenlehstraße 2-28 (gerade Nummern), Guido-Schneble-Straße 17-41 (ungerade Nummern), Joergstraße 34-56 (gerade Nummern) und Lechfeldstraße 7 (Torbau), 8/9/10.
Einzelhaus in der Villenkolonie Schlosspark Laim, um 1912, wohl von Hans Brühl; siehe Nr. 2/4/6/8.
Gunzenlehstraße 2-18 (gerade Nummern); Hausreihe (neun Häuser), meist zweigeschossig, 1911 von Theodor Fischer; Teil einer Klein-Wohnhaus-Kolonie, siehe Gunzenlehstraße 1-19 (ungerade Nummern).
<p>Perhamerstraße 45-63 (ungerade Nrn.); Reihenhäuser, 1912 von Hans Brühl; Teil der Villenkolonie Schlosspark Laim, siehe Vohburger Straße.</p>
Vohburger Straße 9/11; Doppelhaus der Villenkolonie Schlosspark Laim, 1912 von Hans Brühl; siehe Vohburger Straße 2/4/6/8.
Guido-Schneble-Straße 17-41 (ungerade Nummern); Kleinhausreihe, bestehend aus 13 Häusern, Teil einer Klein-Wohnhaus-Kolonie, 1911 von Theodor Fischer; siehe Gunzenlehstraße.
<p>Agnes-Bernauer-Straße 124/126; Doppelhaus der Villenkolonie Schlosspark Laim, 1912 von Hans Brühl; erneuert; vgl. Nr. 128/130/132/134 und Vohburger Straße.</p>
Vohburger Straße 10/12/14/16; Reihenhausgruppe der Villenkolonie Schlosspark Laim, 1912 von Hans Brühl; siehe Vohburger Straße 2/4/6/8.
Vohburger Straße 13/15/17/19/21/23; Reihenhausgruppe der Villenkolonie Schlosspark Laim, 1912 von Hans Brühl; siehe Vohburger Straße 2/4/6/8.
Vohburger Straße 2/4/6/8; Reihenhausgruppe der Villenkolonie Schlosspark Laim, 1912 von Hans Brühl; mit Nr. 7, Nr. 9/11, Nr. 10/12/14/16 und Nr. 13/15/17/19/21/23 sowie Stöberlstraße 17-57 (ungerade Nrn.), Perhamer Straße 45-63 (ungerade Nrn.) und Agnes-Bernauer-Straße 124-134 (gerade Nrn.).
Guido-Schneble-Straße 14-36 (gerade Nummern); Teil eines neubarocken Mietshausblocks, bez. 1900, von August Brüchle, siehe Camerloherstraße 85-91.
<p>Agnes-Bernauer-Straße 128/130/132/134; Reihenhäuser der Villenkolonie Schlosspark Laim, 1912 von Hans Brühl; vgl. Nr. 124/126 und Vohburger Straße.</p>
Camerloherstraße 82/82 a/84/86/86 a/88 und 85/85 a/87/89/89 a/91; Mietshausreihen, die Camerloherstraße flankierend, jede zu einem großen rechteckigen Block mit Binnenhof gehörig, laut Gedenktafel an Nr. 87 1900 erbaute Wohnanlage des Bau- und Sparvereins des Bayerischen Eisenbahnerverbandes; Architekt August Brüchle. Schlicht barockisierend, die längeren Ost- und Westseiten der beiden Gevierte durch höhere Mittel- und Eckrisalite mit Lisenen gegliedert; um die Haustüren barockisierende Ädikulen. Zum nördlichen Block gehören Lanzstraße 1-13 (ungerade Nrn.), Laimer Platz 2/2a/3/4/4a/5 und Guido-Schneble-Straße 2-12 (gerade Nrn.); zum südlichen Block Lanzstraße 15-35 (ungerade Nrn.), Aindorferstraße 104/106/106a/108 und Guido-Schneble-Straße 14-36 (gerade Nrn.).
Lechfeldstraße 7/8/9/10; Wohnhausgruppe einer Klein-Wohnhaus-Kolonie, mit zweischiffiger Durchfahrt, 1911 von Theodor Fischer; siehe Gunzenlehstraße 1-19.
Stöberlstraße 17-57 (ungerade Nrn.); Langgezogene Reihenhausgruppe der Villenkolonie Schlosspark Laim, 1912 von Hans Brühl; charakteristisch das Torhaus bei Nr. 31; siehe Vohburger Straße.
Mittelteil eines langgestreckten Wohnblocks der Königlichen Bayerischen Staatsbahn, schlichte deutsche Renaissance, bez. 1900; mit den Eckhäusern Joergstraße 21 und Flantinstraße 2.
Lanzstraße 15/17/19/21/23/25/27/29/31/33/35; Teil eines neubarocken Mietshausblocks, 1900, von August Brüchle, siehe Camerloherstraße 85-91 (ungerade Nrn.).
| Entfernung | Straße | Name | Von | Bis | Route |
|---|---|---|---|---|---|
| 723 m | Perhamerstraße 31 | Schnetz Joseph | 0 | 1946 |