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Münchner Zeitensprünge

1899 - Die Floßlände wird nach Thalkirchen verlegt

München-Thalkirchen * Die Floßlände wird nach Thalkirchen verlegt, da die Kohleninsel in der Zwischenzeit in die Stadtplanung mit einbezogen worden ist.

11 1902 - Proteste gegen die Eisenbrücke

München-Giesing * Gegen die Verschiebung der eisernen Wittelsbacher Brücke an die Stelle der heutigen Tierparkbrücke erheben sich - wegen der Zerstörung des Landschaftsbildes - erhebliche Widerstände. Als Alternative soll nun eine Betonbrücke mit fünf Bögen durch Professor Friedrich von Thiersch ausgeführt werden.

12 1902 - Proteste des Isartalvereins gegen die Brückenplanungen

München-Giesing * Der Isartalverein - unter seinem Vorsitzenden Gabriel von Seidl - will sowohl die Verlegung der eisernen Wittelsbacher Brücke verhindern, befürchtet aber zugleich die Zerstörung des Landschaftsbildes durch eine Betonbrücke. 

10 1903 - Die Thalkirchner Brücke soll in Holz gebaut werden

München-Giesing * Die Einwände des Isartalvereins und der Thalkirchner, vor allem aber finanzielle Überlegungen lassen den Münchner Magistrat in Fragen Flussübergang zwischen Giesing und Thalkirchen umdenken. Er beschließt den Bau einer Holzbrücke. 

1 1901 - Eine Brücke zwischen Giesing und Thalkirchen

München-Giesing * Die Münchner Gemeindevertreter beschließen, Thalkirchen und Giesing mit der bereits vorhandenen eisernen Wittelsbacher Brücke zu verbinden. Thalkirchen war am 1. Januar 1900 nach München eingemeindet worden. 

30. 4 1945 - Die Elefantenkuh „Lelabati“ räumt die Thalkirchner Brücke

München-Giesing * Am Ende der Nazi-Herrschaft unternehmen Wehrmachtsangehörige den hilflosen Versuch, die amerikanischen Truppen am Weiterzug zu hindern, indem sie die Thalkirchner Brücke mit einem Trambahnwagen blockieren, um so den Vormarsch der amerikanischen Truppen zu verhindern. 

Sie können aber nicht mit der Muskelkraft der Elefantenkuh „Lelabati“ aus dem Tierpark Hellabrunn rechnen. Die afrikanische Elefantendame zieht den Wagen ohne Probleme von der Brücke. Nach der Entfernung der Barriere können die Amis mit ihren Panzern und Militärfahrzeugen weiterziehen, ohne dass es dort kurz vor Kriegsende einen Schusswechsel gibt.

1977 - Der Hellabrunner Kindertierpark wird eröffnet

München-Giesing * Im Tierpark Hellabrunn wird der Kindertierpark mit Streichelwiese, Tierpark-Express und Safari-Autos eröffnet.

2022 - Neu Tierpark-Anlagen für Löwen, Wölfe und Flamingo

München-Giesing * Im Tierpark Hellabrunn werden die Löwen-Anlage, die Flamingo-Anlage und die Wolfs-Anlage eröffnet. 

Um 5 1961 - Der Cowboy Club München 1913 erhält ein Gelände an der Floßlände

München-Au - München-Thalkirchen * Diesmal kommt dem Cowboy Club München 1913 e.V. die Glücksgöttin Fortuna in Form des Oberbürgermeisters Dr. Hans-Jochen Vogel zu Hilfe. Mit seiner Unterstützung erhält der Verein ein viertausend Quadratmeter großes Gelände an der Floßlände in Thalkirchen zur Verfügung gestellt. 

1990 - Das Panzernashorn- und Tapirhaus wird eröffnet

München-Giesing * Im Tierpark Hellabrunn wird das Panzernashorn- und Tapirhaus eröffnet. 

1907 - Ein wasserbautechnischer Salto mortale am Beginn des Auer Mühlbachs

München-Giesing * Der Ursprung des Auer Mühlbachs ist nicht mehr auf der rechten Isarseite. Vielmehr steht nun an seinem Anfang ein wasserbautechnischer Salto mortale - denn seine Auslassstelle befindet sich jetzt auf der linken Seite des Isarufers. Dazu muss ein Düker unter der Rest-Isar durchgeführt werden. 

Bei einem Düker handelt es sich um ein U-förmiges Rohr, das unterirdisch durch den Fluss geführt wird. Nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren fließt das ankommende Wasser auf seiner ursprünglichen Höhe in den Düker hinein, füllt diesen aus und steigt auf der gegenüberliegenden Flussseite wieder auf die vorherige Höhe an, so dass es den Düker wieder verlassen kann. 

Der Auer Mühlbach-Düker ist 168 Meter lang. Sein Verlauf ist parallel zur Marienklausenbrücke ablesbar, die allerdings erst in den Jahren 1919 und 1920 von der Stadt München für Fußgänger im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme erbaut wurde. 

Den Düker verlässt der Auer Mühlbach - von dem meisten Spaziergängern und Besuchern vollkommen unbemerkt - im Tierpark Hellabrunn.

1983 - Das Hellabrunner Selbstbedienungs-Restaurant eröffnet

München-Giesing * Im Tierpark Hellabrunn wird das Selbstbedienungs-Restaurant eröffnet. 

7. 3 1920 - Der Marienklausensteg für Fußgänger wird erbaut

München-Giesing * Im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme - nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg - lässt die Stadt in den Jahren 1919 und 1920 den Marienklausensteg für Fußgänger erbauen.

Die Brücke ruht auf acht Pfeilern, die neun Joche bilden. Das rechte und extrabreite Joch ist für die Floßdurchfahrt gedacht. In seiner Bescheidenheit passt sich der Steg gut in die Auenlandschaft ein. 

26. 1 2018 - Im Mühlendorf ist Richtfest

Tierpark Hellabrunn * Das Richtfest für das im künftigen Parkteil Europa des Tierparks Hellabrunn entstehende Mühlendorf findet statt. 

1927 - Der Marienklausensteg wird mit einem Metallmix restauriert

München-Giesing * Die längslaufenden Holzträger des Marienklausenstegs sind derart stark verfault, dass sie durch Stahlprofile ersetzt werden müssen. Durch dieses Provisorium entsteht ein Metallmix aus Holz, Stahl und Beton und gibt der Brücke ein äußerst merkwürdiges Aussehen. 

1991 - Ein Wettbewerb für einen neuen Marienklausensteg

München-Giesing * Die Stadt schreibt einen Wettbewerb für den Neubau des Marienklausenstegs aus. 21 Teams reichen Entwürfe ein. Gefordert ist eine zeitgemäße Konstruktion und eine schonende Einbindung in die Flusslandschaft unter Erhalt des wertvollen Baumbestands. Zudem müssen wasserbauliche und nutzungsbezogene Vorgaben berücksichtigt werden.

1998 - Der neue Marienklausensteg wird der Öffentlichkeit übergeben

München-Giesing * Der neue Marienklausensteg wird der Öffentlichkeit übergeben. Eine einfache, gerade Verbindung hat den Planern nicht gereicht: Die Brücke wird zweimal fast rechtwinklig abgewinkelt. Diese Konstruktion erfordert einen deutlich massiveren und längeren Betonpfeiler als bei den übrigen Stützen.

Die 120 Meter lange Brücke aus Stahl, Beton und Eichenbohlen kostet rund 3,5 Millionen D-Mark und besteht aus 18 großen Bauteilen. Ein 35 Meter langer Stichsteg führt zu einer kleinen Aussichtsplattform. Anfangs ist dieser Steg jedoch zu schwach konstruiert und gerät beim Betreten in starke Schwingungen. Eine provisorische Holzstütze schafft Abhilfe. 

Kurios: Noch vor der Nutzung überquerte die Clownin Antoschka vom Russischen Staatszirkus die Brücke - mit ihrem Kater auf der Schulter. In Russland gilt es als Glücksbringer, wenn Katzen neue Bauwerke zuerst betreten, um böse Geister zu vertreiben. 

1909 - Das Schleusenwärterhaus am Auer Mühlbach

München-Giesing * Die Abteilung für Wasser- und Brückenbau der Stadt München übernimmt das Schleusenwärterhaus der Auer Wassergenossenschaft. Es besteht aus dem Wohnhaus, einem Wachgebäude, dem Werkstattgebäude, einem Gartenhaus und einem Schuppen. Die kleinen Bauten liegen zwischen der Einlassschleuse des Auer Mühlbaches und der Marienklause. 

1975 - Das Polarium und die Freianlagen für Robben werden eröffnet

München-Giesing * Im Tierpark Hellabrunn werden das Polarium und die Freianlagen für Robben eröffnet. 

2017 - Im Tierpark Hellabrunn wird die Polarwelt eröffnet

München-Giesing * Im Tierpark Hellabrunn wird die Polarwelt eröffnet.

2010 - In Hellabrunn wird Europas größte Eisbärenanlage eröffnet

München-Giesing * Im Tierpark Hellabrunn wird die Eisbärenanlage - die größte Europas - eröffnet. 

20. 3 1754 - Hellabrunn wird zum adeligen Sitz erhoben

Giesing * Hellabrunn wird auf Betreiben von Franz Anton Paur zum adeligen Sitz mit dem Namen „Hellenbrun“ erhoben. Der Name „Hellabrunn“ bedeutet sinngemäß „heller Brunnen“, „klares Wasser“ oder „klare Quelle“. Im Zeitalter des Barock waren derartige, wasserbezogene Bezeichnungen für Lustschlösser und Parkanlagen besonders beliebt, etwa „Fontainebleau“ oder „Clairfontaine“.

Einen vergleichbaren Namen trägt auch das Schloss Hellbrunn bei Salzburg, das vor allem durch seine berühmten Wasserkünste bekannt ist. Der Name „Hellabrunn“ dürfte daher weniger auf eine tatsächlich aus dem Berg hervorsprudelnde Quelle zurückgehen als vielmehr auf eine barocke Namensmode und auf die Wasserspiele der Parkanlagen oberhalb der Au. 

Die Wasseranlagen des Schlossgartens Harlaching endeten am Fuß des Berges in rund 25 Fontänen. 

Um 1875 - Ein Nagelfluhfelsen bedroht die Marienklause

München-Giesing * Ein riesiger Nagelfluhfelsen löst sich vom Steilhang und donnert verhängnisvoll nach unten, doch sowohl die Kapelle als auch das Wohnhaus - wie durch ein Wunder - unversehrt. 

1866 - Martin Achleitner erbaut die Marienklause

München-Giesing * Erst fünfzig Jahre, nachdem die Gebrüder Achleitner im Angesicht des Todes schwörten, der „heiligen Jungfrau“ eine Kapelle zu erbauen, errichtet der Sohn eines der Flößer, Martin Achleitner, die Marienklause. 

Auch er, der seinen Dienst als Wasserbaumeister und Aufseher am Wehr des Auer Mühlbachs ausführt, verlobt sich der Gottesmutter für „öftere Errettung aus Hochwasser- und Felssturzgefahr“. 

In den Jahren 1865/66 errichtet er hinter dem einsam gelegenen Schleusenwärterhäuschen die Marienklause, eine kleine Kapelle aus Holz und Grottenwerk mit einem Türmchen, in deren Altarraum sich eine Marienfigur befindet. 

Die Kapelle ist einerseits von den Hochwasserfluten der Isar, andererseits von Felsstürzen des Nagelfluhsteilhangs bedroht. Eng an den Isarsteilhang geschmiegt, von Bäumen, Sträuchern und Büschen schützend umgeben, ist die Kapelle den direkten Blicken entzogen. 

Die Marienklause ist weniger „Kunstwerk“, sondern eher ein authentisches Stück Alltagsgeschichte der Isararbeiter.

20. 4 1904 - Für einen Tiergarten in Hellabrunn

München-Giesing * Eine Versammlung aus Befürwortern eines Münchner Zoos einigt sich auf Hellabrunn als künftigen Standort. Natürlich äußern sich die Bedenkenträger wieder lautstark und bemängeln, dass der Platz für den Tierpark so weit draußen wäre. 

  • Doch der Zoologische Garten befindet sich natürlich im Münchner Burgfrieden und es war jedermann klar, dass „ein Terrain, das für einen Zoologischen Garten in Frage käme, inmitten der Stadt überhaupt nicht vorhanden ist. Es kommt also nur die Peripherie in Betracht.“ Das Hellabrunner Gelände im südlichen Isartal zwischen Harlaching und der Marienklause gelegen, ist das Beste für diesen Zweck, denn hier war „die Luft wegen der in München vorherrschenden West- und Südwinde reiner als in allen übrigen Teilen der Stadt“. 
  • Weitere Vorteile ist der schier unendliche Wasserreichtum, ein alter, hoher Waldbestand in der Isarauen-Landschaft, der dicht bewaldete Harlachinger Isarsteilhang, der das Gelände vor Wind und Wetter schützte und eine malerische Kulisse für einen Zoologischen Garten bietet sowie die Wiesen, die den ganzen Tag von der vollen Sonne beschienen sind.

1912 - Die Marienklause wird gerettet

München-Giesing * Die Marienklause ist baufällig, muss gesperrt und soll aus Sicherheitsgründen sogar abgerissen werden. Die Stadt München entscheidet jedoch, die Kapelle in gleicher Form am selben Ort neu zu errichten - diesmal stabiler gebaut. Die Votivtafeln werden währenddessen aufbewahrt und später wieder angebracht. So bleibt die Klause als Ort der Andacht und Besinnung erhalten.

24. 4 1922 - Der Verein Zoologischer Garten wird aufgelöst

München-Giesing * Der „Verein Zoologischer Garten“ wird - bei nur zwei Gegenstimmen - aufgelöst.

2011 - Die Hellabrunner Humboldtpinguin-Anlage wird eröffnet

München-Giesing * Im Tierpark Hellabrunn wird die Humboldtpinguin-Anlage eröffnet. 

1815 - Rettung in letzter Sekunde

München-Giesing * Die Gebrüder Achleitner geraten bei Hochwasser mit ihrem Floß an den Schleusensteg, mit dem der Zufluss zum Auer Mühlbach geregelt wird, sodass das Floß zerbricht und die beiden schwerverletzten Fergen im reißenden Wasser treiben. Im letzten Moment können sie sich noch an einem der aus dem Wasser ragenden Pfosten festklammern. Im Angesicht des Todes schwören sie, der „heiligen Jungfrau“ eine Kapelle zu erbauen. Doch das Gelübde führen sie nie aus. 

1. 5 1923 - Der „Volkspark Hellabrunn“ wird eröffnet

München-Giesing * Der „Volkspark Hellabrunn“ wird eröffnet. 

13. 3 1922 - Der Tierpark Hellabrunn soll aufgelöst werden

München-Giesing * Die Inflation hat sich ab 1919 immer mehr ausgeweitet. Die Stimmung in der Bevölkerung und Politik kippt. Ein Zoo gilt zunehmend als überflüssiger Luxus. Bereits während des Krieges hat sich die Versorgungslage stark verschlechtert. Für die meisten stehen ganz andere Probleme im Vordergrund als ein Besuch im Tierpark. Die Jahreshauptversammlung des Tierpark-Vereins beschließt deshalb,

  • den Tierbestand zum 1. April aufzulösen und zu verkaufen,
  • der Verein soll vorerst weiterbestehen.

2010 - Tierpark Hellabrunn: erstmals die 1,5-Millionen-Marke überschritten

München-Giesing * Die Besucherzahlen des Tierparks Hellabrunn überschreiten die 1,5-Millionen-Marke. 

1910 - Emanuel von Seidl plant den Tierpark Hellabrunn

München-Giesing * Der Architekt Emanuel von Seidl erstellt den „künstlerischen Generalplan“ für den Tierpark, den er dem Zoologischen Verein zum Geschenk macht. 

Unter geschickter Ausnutzung des Hanggeländes mit seinen gewachsenen Nagelfluhfelsen und der vom Auer Mühlbach durchflossenen Auenlandschaft erschafft er eine naturnahe Tierhaltung. Sein Vorbild ist - auf ausdrücklichen Wunsch des Tierpark-Vereins - der Stellinger Tierpark von Carl Hagenbeck, wobei die landschaftlichen Voraussetzungen in Hellabrunn völlig andere waren als beim vermeintlichen Hamburger Zoo-Vorbild. 

1902 - Kontroverse Diskussionen um die Hellabrunner Nietenfabrik

München-Giesing * Das Protokoll einer Sitzung des Münchner Magistrats macht deutlich, dass die Meinungen über die Nietenfabrikanlage von Johann Feßler in Hellabrunn so kontrovers wie zu Beginn der Planungen geführt wird. 

  • Die industriefreundlichen Befürworter betonen, die Fabrikanlage sei durch die Isarauen „dem Auge des Spaziergängers vollkommen entrückt“. Außerdem habe die Stadtverwaltung absolut keine Veranlassung, der Entwicklung des Gewerbes und der Industrie schädigende Hindernisse in den Weg zu legen, vielmehr habe sie alle Ursache, die Entwicklung der Industrie zu fördern. 
  • Der Gemeindebevollmächtigte Heller betont, er selbst sei Naturfreund „und mir ist auch ein schöner Baum lieber, als ein rauchender Kamin, aber Ausnahmen müssen in diesem Falle unbedingt bei einem so ehrenwerten Bürger Münchens gemacht werden“. 
  • Dagegen wendet der Gemeindebevollmächtigte Dr. Dürck ein: „Bürgerfreundlichkeit ist eine schöne Tugend, aber der Magistrat ist nicht bürgerfreundlich, der einem einzelnen Bürger zuliebe etwas geschehen lässt, was die Gesamtbürgerschaft auf endlose Zeit hinaus schädigt und belästigt.“ 

Es entwickelt sich ein Streit zwischen fundamentalistisch fortschrittsgläubigen und „grün-konservativen“ Stadträten. 

8 1884 - Initiative zur Gründung eines zoologischen Gartens in München

München * Der „Bayerische Geflügelzüchterverein“ startet die Initiative zur Gründung eines zoologischen Gartens in München. 

23. 7 1922 - Das Tierparkgelände wird für das Publikum endgültig geschlossen

München-Giesing * Das Tierparkgelände wird für das Publikum endgültig geschlossen. Der verbliebene Tierbestand wird in der Inflationszeit für rund 2 Millionen Mark verkauft. Die Käufer sind der Tierpark Nürnberg und die Tierhandlung Ruhe in Alfeld, die die Zoobewohner unter sich aufteilen. Die letzten Bewohner sind der afrikanische Elefant und das Flusspferd, die von einem tschechoslowakischen Zirkus erworben wurden. 

1 1899 - Eine Nietenfabrik in Hellabrunn

München-Giesing * Der Fabrikant Johann Feßler erwirbt das 58 Tagwerk große Anwesen Nr. 5 und 6 (Hellabrunn) in Harlaching, um dort eine Nietenfabrik zu errichten. Für das Gelände unterhalb der Harlachinger Kirche bezahlt er 550.000 Mark. Der im Oktober 1899 von der Lokalbaukommission München eingeforderte Plan beschreibt die projektierten Fabrikanlagen: 

  • I. - Kraftanlage und Maschinenhaus, 
  • II. - Kaltnietenfabrik, 
  • III. - Warmnietenfabrik, 
  • IV. - Magazin-Gebäude, 
  • V. - Mechanische Werkstatt. 

1905 - Die Harlachinger Mühle wird abgebrochen

München-Giesing * Die Harlachinger Mühle neben dem Gut Hellabrunn wird abgebrochen. 

27. 2 1905 - Der Zoologische Verein will die kostenlose Überlassung Hellabrunns

München-Giesing * Zur Verwirklichung des Projekts Zoologischer Garten Hellabrunn rechnet man mit einer Summe von rund einer Million Mark. Zwei Tage nach der Gründung des Zoo-Vereins wendet sich dieser an den Magistrat der Stadt mit der Bitte, um kostenlose Überlassung von Hellabrunn. 

Die Antwort des Bauausschusses lautet: „Die Stadt ist zur Zeit noch nicht in der Lage, dem Verein irgend ein Grundstück zu überlassen.“

Um 5 1929 - Die monatlich erscheinende Tierparkzeitung „Das Tier und wir“

München-Giesing * Mit „Das Tier und wir“ erscheint - herausgegeben vom Tierpark Hellabrunn - monatlich eine neue Tierparkzeitschrift. Die darin veröffentlichten Artikel sind unterhaltsam und populärwissenschaftlich. 

1. 8 1921 - Ehrenkränze für Zoo-Tiere

München-Giesing * Zum zehnjährigen Bestehen des Tierparks Hellabrunn gibt es zwar wenig Grund zum Feiern, dennoch erhält jedes Tier, das sich seit dem Gründungsjahr 1911 im Münchner Zoo befindet, einen Eichen-Ehrenkranz umgehängt. - Sehr nobel !

1. 9 1939 - Mit dem Kriegsbeginn wiederholen sich die Probleme des Tierparks

München-Giesing * Weitere geplante Objekte für den Tierpark Hellabrunn sind tropische Gewächshäuser, ein Insektarium, ein Tigertal und eine Freianlage für Braunbären und weitere. Durch den Kriegsbeginn müssen sämtliche Bauvorhaben eingestellt werden und kommen nicht zur Ausführung. 

Im Tierpark treten die bereits bekannten Probleme wie 25 Jahre zuvor wieder auf. 

  • Der erste Schritt ist die Einberufung von 19 Tierpflegern. 
  • Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es zu Futterproblemen kommen wird. 
  • Außerdem sinkt die Zahl der Besucher nach Kriegsbeginn auf zehn Prozent gegenüber der Friedenszeit. 

2019 - 2,72 Menschen besuchen den Tierpark Hellabrunn

München-Giesing * 2,72 Millionen Menschen kommen in den Geo-Zoo in Hellabrunn. Bei der Inventur zählten die Zoo-Mitarbeiter rund 19.000 Tiere in insgesamt 714 verschiedenen Arten. Die meisten davon sind Fische. Aber auch 88 Arten von Säugetieren sind im Zoo an der Isar beheimatet. 

1. 8 1914 - Der Kriegsbeginn verschlechtert die Situation im Tierpark Hellabrunn

München-Giesing * In den Friedensjahren von 1911 bis zum Kriegsbeginn am 1. August 1914 hat der Tierpark einen Überschuss von 80.000 Mark erwirtschaftet. Doch die Baukosten von 295.000 Mark und die dafür aufgenommenen Kredite belasten das Tierpark-Unternehmen dann doch sehr. 

Mit dem Kriegsbeginn verschlechtert sich die Situation im Tierpark Hellabrunn zusehend. 

  • Sofort werden 15 Mitarbeiter zum Dienst an der Waffe eingezogen. 
  • Der Mangel an ausreichendem Futter für die Tiere verstärkt sich im Laufe der Zeit. 
  • Neue Tiere können nicht mehr angeschafft werden, 
  • andere Zoobewohner verenden an Mangelernährung, 
  • das Besucherinteresse geht drastisch zurück. 

1927 - Pläne für den Wiederaufbau des Tierparks Hellabrunn

München-Giesing * Der vom „Hilfsbund“ ins Leben gerufene „Tierparkausschuss“ befasst sich mit dem Wiederaufbau des Tierparks Hellabrunn. 

Die „Münchner Neuesten Nachrichten“ formulieren dies so: Hellabrunn kann durch die Tierzucht ein „Hort für Naturschutzbestrebungen“, eine „riesige Zuchtfarm für exotische und zugleich für aussterbende Tiere“ werden, was auch „finanzielle Gewinnmöglichkeiten“ erwarten lässt. 

8 1920 - Großer Andrang beim 2. Feuerwerk in Hellabrunn

München-Giesing * Das Feuerwerk-Spektakel im Tierpark Hellabrunn wird wiederholt - und obwohl es regnet, kommen immerhin noch 4.000 zahlende Besucher in den Tierpark.

Um 1926 - Das Zoo-Projekt wird aktiv weiterverfolgt

München-Giesing * Das Zoo-Projekt wird aktiv weiterverfolgt. Ein „Hilfsbund“ Münchner Bürger wird aktiv, der sich für die Wiedereröffnung des Tierparks einsetzt. Er organisiert unter anderem im eine „Tierpark-Lotterie“ unter dem Motto „Des Münchner Kindls Diagnose: Fürs Münchner Herz die Tierpark-Lose“. Alle 300.000 Lose können verkauft und damit ein Reinerlös von 60.000 Mark erzielt werden.

1935 - Im Tierpark werden Gehege um- oder ausgebaut

München-Giesing * Im Tierpark Hellabrunn werden einige Gehege um- oder ausgebaut. So die Biberanlage, der Büffelsumpf und die Japanfreianlage. 

9 1951 - Der Tierbestand von Hellabrunn wächst weiter

München-Giesing * Neun Kängurus aus Australien, dazu ein Flötenvogel, ein Rieseneisvogel, drei fliegende Hunde, sechzig Prachtfinken, zwei Emus sowie Pelikane, Mähnengänse und Trauerschwäne ergänzen den Bestand des Tierparkgeländes in Hellabrunn.

6. 9 1919 - Ein Feuerwerk im Tierpark Hellabrunn

München-Giesing * Ein Feuerwerk zieht so viele Besucher in den Tierpark Hellabrunn, dass die Kassen den Ansturm fast nicht bewältigen können. 

1941 - Der Tierpark passt zur NS-Rassenlehre

München-Giesing * Das nationalsozialistische Regime ist dem Tierpark wohlgesonnen und fördert ihn. Das liegt natürlich auch daran, weil die Tierzucht ideologisch in die Rassenlehre eingebettet werden kann.

Die Nazis werfen dem Zoo aber immer wieder mangelnde nationalsozialistische Gesinnung vor. Das geht so weit, dass im Jahr 1941 die Tierpark-Leitung beschuldigt wird, dass Juden immer noch Zutritt zum Tierpark hätten. 

1. 8 1929 - Indianer im Tierparkgelände

München-Giesing * Eine 25 Personen starke Indianertruppe des Zirkus Sarrasani hält sich im Tierparkgelände auf. Big Chief White Horse Eagle, der „Oberhäuptling aller noch lebenden Indianer“, führt - zur Eröffnung des Raubtierhauses - zusammen mit seinem Stamm verschiedene heimatliche Lieder und Tänze auf. 

Über die Herkunft des angeblichen Indianerhäuptlings der Osagen ist bis auf seine relativ zweifelhaften Selbstauskünfte nichts bekannt. Angeblich war er 107 Jahre alt und er erklärte, dass er bereits 1887 in Deutschland war und Otto von Bismarck die Hand geschüttelt habe. Zuvor, am 18. Juni, hatte er mit seiner weißen Frau Karl Mays Grab in Radebeul besucht und anschließend für eine Postkartenserie posiert. 

1934 - Das Prinzip des Geo-Zoos bringt Hellabrunn international große Anerkennung

München-Giesing * Die Besucherzahlen im Tierpark Hellabrunn steigen stetig an. Und mit dem Prinzip des Geo-Zoos erringt Hellabrunn auch international eine große Anerkennung.

9 1950 - Der Tierpark erhält Tiere aus aller Welt

München-Giesing * Sechs Zebras, acht Antilopen, zwei Gazellen, zwei Buschböcke, Strauße, Pelikane, Marabus, Kraniche, Riesenschlangen, Affen und Netzgiraffen in kommen in Transporten in Hellabrunn an. Später kommen sieben Löwen, zwölf Kronenkraniche, mehrere Elefantenschildkröten sowie verschiedene Kleintiere dazu. Die Sensation ist ein afrikanischer Elefant, der erste, der nach dem Krieg nach Deutschland eingeführt wird. 

1931 - Die Tierpark Aktiengesellschaft kauft das Tierparkgelände

München-Giesing * Die „Münchner Tierpark Aktiengesellschaft“ kann das Tierparkgelände käuflich von der Stadt erwerben. 

Hellabrunn ist nach dem Berliner Zoo der zweitgrößte Deutschlands. 

1888 - Eine Leimfabrik für Hellabrunn

Giesing * Der Fabrikant Julius Kremser stellt bei der Lokalbaukommission den Antrag, auf dem Anwesen Nr. 1 in Hellabrunn eine Leimfabrik zu errichten. Unter der Bedingung, dass Kremser seine Fabrik, nicht wie geplant, direkt an die Straße nach Harlaching baut, stimmt die Behörde dem Antrag zu. 

23. 5 1928 - Die „Tierpark-Propaganda-Schau“ führt zur Wiedereröffnung des Zoos

München-Giesing * Vom Mai bis Oktober 1928 wird in Hellabrunn eine „Tierpark-Propaganda-Schau“ für die Wiedereröffnung des Tiergartens veranstaltet. Mit finanzieller Unterstützung der Stadt, die auch das Gelände unentgeltlich zur Verfügung stellt, werden die Tieranlagen provisorisch wieder in Stand gesetzt, Tiere ausgeliehen, Pressekampagnen gefahren und spektakuläre Attraktionen wie gemalte Tierpanoramen und Dioramen der vorzeitlichen Tierwelt vorgeführt. 

Die „Tierpark-Propaganda-Schau“ ist finanziell so erfolgreich, dass die Neugründung des Tiergartens unmittelbar aus ihr hervorgeht. Der Tierpark bleibt nach dem Ende der Werbeschau einfach weiter geöffnet. Das ist auch der Grund, weshalb sich als Wiedereröffnungsdatum der 23. Mai 1928 eingebürgert hat. 

1993 - Die Villa Dracula wird eröffnet

München-Giesing * Im Tierpark Hellabrunn wird die Villa Dracula eröffnet. 

30. 1 1929 - Die Münchner Tierpark Aktiengesellschaft wird gegründet

München-Giesing * Der neue Tierpark Hellabrunn wird als „Münchner Tierpark Aktiengesellschaft“ formell gegründet. Diese ist mit einem Startkapital von 600.000 Mark ausgestattet. Die Stadt ist damit Mitbegründerin des Tierparks geworden. Unter den gegebenen Umständen ist die Neugründung ein voller Erfolg. 

Heinz Heck ist der Begründer des Erfolgs. Er hat für Hellabrunn ein vollkommen neues Konzept entwickelt: den Geo-Zoo. Der Tierpark ist nach Erdteilen gegliedert und präsentiert damit die Tiere nach Herkunftsregionen. Ziel ist auch, eine harmonische Verbindung der Landschaft mit den Tieren zu schaffen.

1. 8 1911 - Der Tierpark Hellabrunn wird feierlich eröffent

München-Giesing * Bei strahlendem Sonnenschein öffnen sich um halb zehn Uhr die Tore des Tierparks Hellabrunn am Haupteingang, dem heutigen Isar-Eingang. Viele Prominente sind gekommen. Die Festlichkeiten finden im Waldrestaurant statt. 

  • Bei der Tierpark-Eröffnung sind knapp zwei Drittel des Hellabrunner Areals bebaut und angelegt worden. Wichtige Gebäude wie das Dickhäuterhaus, das Aquarium sowie weitere Tiergehege fehlen aber noch.
  • Der Tierpark besitzt 212 Säugetiere sowie 323 Vögel und Reptilien. Der Tierbestand ist demnach überschaubar. Die Haltungsbedingungen sind unzureichend, Nachzuchten die große Ausnahme.

6 1903 - Die Stadt kauft Teile von Hellabrunn

München-Giesing * Johann Feßlers Nietenfabrik-Plan in Hellabrunn scheitert endgültig, als die Stadt München die Hälfte des Geländes der sogenannten „Feßler‘schen Gründe“ unterhalb von Harlaching für über 600.000 Mark von dem Fabrikanten erwirbt. 

31. 12 1922 - Nutzungsvorschläge für das Tierpark-Gelände

München-Giesing * Der Pachtvertrag zwischen der Stadt und dem inzwischen aufgelösten „Verein Zoologischer Garten München“ wird gekündigt. Das löst das eine Welle von Gesuchen und Anträgen zur alternativen Nutzung des Tierpark-Geländes aus. Im Gespräch sind, 

  • den Park als „Landerholungsersatz“ für bedürftige Münchner Familien oder 
  • als Schaf- und Rinderweide zur Milchversorgung des städtischen Sanatoriums Harlaching oder des Ordens der Barmherzigen Schwestern zu nutzen. 

Andere Interessenten wollen hier 

  • einen „Park zur Pflege des Sonnen- und Luftbadens“ oder 
  • einen Raum für Militärkonzerte und Raubtierdressurvorstellungen oder 
  • eine Geflügelfarm sowie als 
  • den Sitz der Bavaria Film GmbH genutzt sehen. 

Doch alle Wünsche und Nutzungsvorschläge werden abgelehnt, da die Stadt sich mit der Vorstellung beschäftigt, den ehemaligen Zoo in einen „Städtischen Volkspark Hellabrunn“ umzuwandeln. 

Im Prinzip ist man sich einig, dass München auf Dauer einen Zoologischen Garten haben muss und der Volksgarten nur eine Übergangslösung darstellt, bis man hier wieder exotische Tiere bestaunen kann.

1967 - Erstmals eine Million Besucher in Hellabrunn

München-Giesing * Die jährliche Zahl der zahlenden Gäste im Tierpark Hellabrunn überschreitet erstmals die Millionengrenze. 

Um 6 1945 - Der Hellabrunner Tierpark kann wiedereröffnet werden

München-Giesing * Der Tierpark Hellabrunn kann mit Einverständnis der amerikanischen Besatzungsmacht als erster Zoo Deutschlands wieder für Besucher geöffnet werden. Die Begründung dafür ist: „Tiere sind keine Nazis!“

Was die Zoo-Gäste zu sehen bekommen, ist ein trauriges Bild. Dreißig Prozent der Tiere sind dem Krieg zum Opfer gefallen. Auch die Hälfte der Gebäude und Stallungen sind durch Bomben vollständig zerstört worden. Zum Glück ist das Elefantenhaus - als einziges großes Tierparkgebäude in Deutschland - nahezu vollständig erhalten geblieben. 

8 1900 - Die Baukommission ist für die Nietenfabrik in Hellabrunn

München-Giesing * Die Baukommission der Landeshauptstadt München, der Polytechnische Verein sowie der Gewerbeinspektor der Stadt sprechen sich unter einigen Auflagen für die Nietenfabrik in Hellabrunn aus. 

1909 - Der „Verein Zoologischer Garten“ sucht nach Unterstützung

München-Giesing * Der „Verein Zoologischer Garten“ bemüht sich um die Übernahme des Protektorats durch den Prinzregenten Luitpold und die Unterstützung der Bayerischen Regierung. 

  • Die Bitte wird jedoch mit Verweis auf die noch unzureichend gesicherte Finanzierung des Vereins abgelehnt. Gleichzeitig wird ausdrücklich betont, dass der Prinzregent den Bestrebungen des Vereins großes Interesse entgegenbringt.
  • Das königliche Haus möchte vermeiden, seinen Namen mit einem möglicherweise scheiternden Vorhaben zu verbinden, da das Projekt noch auf unsicherer Grundlage steht.
  • Dabei ist das geplante Gelände des neuen Münchner Tierparks mit rund 90 Tagwerk deutlich größer als das anderer deutscher Zoos. Zum Vergleich: Der Zoologische Garten Berlin umfasst lediglich etwa 60 Tagwerk.

10 1899 - Empörung über die Nietenfabrik in Hellabrunn

München-Giesing * Harlachinger Anlieger empören sich über das Vorhaben des Fabrikanten Johann Feßler, in Hellabrunn eine Nietenfabrik zu errichten. Jakob Heilmann schreibt, dass er die Nähe „einer derartigen Fabrik bei einer Villenanlage unmöglich gutheißen“ könne. Außerdem würden die im städtischen Sanatorium in Harlaching untergebrachten Kranken durch Ruß und Qualm geschädigt. Heilmann hatte natürlich Angst, er könnte seine Häuser und Grundstücke in der „Gartenstadt Harlaching“ nur mehr sehr schlecht und mit finanziellen Einbußen verkaufen. 

1910 - Prinzregent Luitpold übernimmt die Schirmherrschaft für den Tierpark

München-Giesing * Unter - erfüllbaren - Vorgaben übernimmt Prinzregent Luitpold nach einer erneuten Eingabe des „Vereins Zoologischer Garten“ die ihm angetragene Schirmherrschaft, was weitere Mäzene veranlasst, sich ebenfalls für den Tierpark zu engagieren. 

  • Das Unternehmen Franz Kathreiner‘s Malzkaffee-Fabriken stellt die Mittel für die Eisbären- und Seelöwenanlage bereit. 
  • Drei Münchner Brauereien - Bürgerbräu, Leistbräu sowie die Spaten-Brauerei - bringen ein Darlehen über 90.000 Mark ins Gespräch, wenn sie dafür „das ausschließliche Recht“ zur Lieferung des Bierbedarfs im Tiergarten überlassen bekommen. 

1903 - Die Gutsgebäude von Hellabrunn werden abgerissen

München-Giesing * Die Gutsgebäude von Hellabrunn werden abgerissen. 

24. 9 1728 - Graf Preysing erhält öden Grund und Boden „jenseits der Birkenleiten“

Giesing * Kurfürst Carl Albrecht schenkt seinem Obristjägermeister Graf Maximilian Joseph von Preysing sechzig Tagwerk umfassenden öden Grund und Boden „jenseits der Birkenleiten“. Das Gebiet ist freigestellt von allen Abgaben, da es sich im Überschwemmungsgebiet der Isar beziehungsweise des Auer Mühlbachs befindet. Mit dem einmal im Jahr gemähten Bewuchs soll ein Heudeputat für die von Preysing zu unterhaltenden Dienstpferde geschaffen werden. 

Das Anwesen, das zuvor zum Gut Harlaching und damit ursprünglich zum Besitz des Klosters Tegernsee gehörte, besteht aus einem Bauernhof und hat die bereits im Jahr 1149 erwähnte Harlachinger Mühle als Nachbarn. 

6. 12 1905 - Aussicht auf Grundübertragung mit Auflagen

München-Giesing *  Die beiden Gemeindekollegien beschließen am 6. November beziehungsweise am 6. Dezember 1906 die Überlassung von Hellabrunn für den Tierpark mit Auflagen. 

Die Stadt München überlässt dem Verein Zoologischer Garten die Grundstücke südlich der Thalkirchner Brücke kostenlos für 60 Jahre nur unter der Bedingung, dass der Verein innerhalb von fünf Jahren das fehlende Gelände beschafft und genügend Geld für Bau und Betrieb des Zoos aufbringt.

1812 - Carl Friedrich Fürst zu Isenburg-Birstein erwirbt Hellabrunn

Giesing * Nach mehreren Besitzerwechseln kommt der Adelssitz Hellabrunn mit seinen 58 Tagwerk Grund an Carl Friedrich Fürst zu Isenburg-Birstein. 

1. 10 1728 - Johann Wolfgang Paur kauft Hellabrunn

Giesing * Graf Maximilian Joseph von Preysing verkauft das Anwesen „jenseits der Birkenleiten“ an den Hofkammersekretär und Gejaidschreiber Johann Wolfgang Paur. 

 

2013 - In Hellabrunn wird die Giraffen-Savanne eröffnet

München-Giesing * Im Tierpark Hellabrunn wird die Giraffen-Savanne eröffnet. 

1980 - Die Vogel-Voliere wird eröffnet

München-Giesing * Im Tierpark Hellabrunn wird die Vogel-Voliere eröffnet.

18. 6 2020 - Corona lässt den Umsatz im Tierpark einbrechen

München-Giesing * Die Süddeutsche Zeitung titelt: „Der Tierpark macht wegen der Corona-Krise jeden Tag Zehntausende Euro Verlust – auch nach den neuesten Lockerungen. Bankrott gehen lassen wird die Stadt ihren Zoo aber nicht.“ 

Dem Münchner Zoologischen Garten fehlen fast vier Millionen Euro an Einnahmen.

1997 - Das Riesenschildkrötenhaus und das Insektarium werden eröffnet

München-Giesing * Im Tierpark Hellabrunn werden das Riesenschildkrötenhaus und das Insektarium eröffnet.

19. 6 1921 - „Die Maibraut“ im Freilufttheater im Tierpark

München-Giesing * Im Tierpark Hellabrunn wird auf einer Bühne das Theaterstück „Die Maibraut“ von Ernst von Wolzogen aufgeführt. Um eine Naturbühne zu errichten, musste man am Harlachinger Hang eigens Erdmassen aufschütten. 2.000 Zuschauer finden in dem Freilufttheater Platz und können der Hellabrunner Uraufführung beiwohnen. 200 Personen wirken bei der Aufführung auf der Bühne mit. Der Ort des Geschehens ist ein germanischer heiliger Hain.

3. 4 2022 - Besucherandrang nach Corona

München-Giesing * Nachdem die letzten coronabedingten Schutzmaßnahmen gefallen sind, stürmen die Besucher glücklicherweise den Tierpark Hellabrunn wieder. Der Normalbetrieb kann wieder aufgenommen werden. 

1996 - Das Dschungelzelt wird eröffnet

München-Giesing * Im Tierpark Hellabrunn wird das Dschungelzelt eröffnet.

1931 - Neue exotische Tiere in Hellabrunn

München-Giesing * Das „Affenland“, das heute als Pavianfelsen erhalten geblieben ist, sowie das Afrikahaus für Zebras, Strauße, Antilopen und Kamerun-Schafe wird im Tierpark Hellabrunn eröffnet. Im Elefantenhaus befinden sich inzwischen acht Elefanten, vier Giraffen und sechs Flusspferde. Mit seiner Freianlage ist das Gelände zur „größten Elefanten-Freianlage der Welt“ geworden. 

Es gibt aber auch einen Haustiergarten, der für viele Stadtkinder exotischere und unbekanntere Geschöpfe zu bieten hat als das Affenland oder das Afrikahaus. 

14. 11 1914 - Das Hellabrunner „Dickhäuterhaus“ wird eröffnet

München-Giesing * Das „Dickhäuterhaus“ im Tierpark Hellabrunn kann - kurz nach dem Beginn des Ersten Weltkriegs - eröffnet werden. Es ist - orientiert an der zeitgenössisch beliebten Orientmode - im maurischen Stil errichtet worden. Auf seinen Mauern ruht die erste freitragende Beton-Glaskuppel der Welt. 

Bewohnt wird das „Dickhäuterhaus“ von Elefanten, Nashörnern, Flusspferden und Tapiren. 

Um 11 1948 - Umfassende Renovierungsarbeiten in Hellabrunn

München-Giesing * Rechtzeitig vor dem Winter wird im Tierpark Hellabrunn

  • das Dach des Elefantenhauses neu gedeckt sowie die Kuppel erneuert und verglast. 
  • Auch die Dächer des Pavianhauses und der Menschenaffenstation erhalten eine neue Eindeckung. 
  • Die Freianlagen der Eisbären und der Löwen sowie das Robbenbecken können wiederhergestellt werden. 
  • Außerdem wird der Weg zum Restaurant neu asphaltiert.

12. 9 2014 - Die Kuppel des Elefantenhauses wird gesprengt

München-Untergiesing * Im Tierpark Hellabrunn wird die einhundert Jahre alte Kuppel des Elefantenhauses gesprengt. Das Ammoniak im Urin der Tier hat dem byzantinischen Kuppelbau aus dem Jahr 1914 so zugesetzt, dass er bereits 2010 wegen akuter Einsturzgefahr gesperrt werden musste.  

Jetzt soll das Ensemble saniert und originalgetreu wieder aufgebaut werden. Dabei soll es mehr Platz für die Tiere geben. 

2016 - Im Tierpark wird das Elefantenhaus eröffnet

München-Giesing * Im Tierpark Hellabrunn wird das Elefantenhaus eröffnet.

1560 - Die Harlachinger Anna-Kirche besitzt drei Altäre

München-Giesing * Die Harlachinger Anna-Kirche besitzt drei Altäre, sodass das Sanctissimum [= Allerheiligstes] eingesetzt wird und der Pfarrer von Unterbiberg wöchentlich zwei Mal Gottesdienst hält.

1527 - Die Harlachinger Anna-Kirche im Besitz der Wittelsbacher

München-Giesing * Die Anna-Kirche in Harlaching geht in den Besitz der Wittelsbacher über. Sie erhält damit eine politische und religiöse Bedeutung.

1524 - Die heilige Anna als Patronin der Kirche zu Harlaching

München-Giesing * Die heilige Anna wird erstmals ausdrücklich als Patronin der Kirche zu Harlaching genannt.

Um 9 1707 - Der „Sankt-Anna-Dreißiger“ in der Harlachinger Anna-Kirche

München-Giesing * Der „Sankt-Anna-Dreißiger“ findet in der Anna-Kirche in Harlaching statt. Papst Innocenz XII. gewährt dazu einen vollkommenen Ablass auf sieben Jahre. Die Andachten werden durch die Paulaner in der Au besorgt.

1653 - Die Anna-Kirche erhält das Allerheiligste wieder

München-Giesing * Die Anna-Kirche in Harlaching wird das Sanctissimum [= Allerheiligstes] wieder eingerichtet.

1623 - Die Anna-Kirche wird von schwedischen Truppen geplündert

München-Giesing * Die Harlachinger Anna-Kirche wird im Dreißigjährig Krieg von schwedischen Truppen geplündert. Die Wallfahrt kommt zum Erliegen. 

Der anschließende Wiederaufbau sichert zwar das Fortbestehen der Kirche, leitet aber noch keine grundlegende stilistische Veränderung ein.

1163 - Die erste Kirche in Harlaching

München-Giesing * Im Zusammenhang mit der Christianisierung und Besiedlung des Isarraumes sowie mit dem Einfluss geistlicher Institutionen wie dem Kloster Tegernsee entsteht im damaligen Dorf Hadelaichen [= Harlaching] eine erste kleine Kirche. Sie wird erstmals im Jahr 1163 genannt.

Um 1500 - Das Gnadenbild der „Anna selbdritt“ für Harlaching entsteht

München-Giesing * Eine entscheidende Entwicklung für die Kirche zu Harlaching setzt ein, als das Gnadenbild der „Anna selbdritt“ entsteht. Es zeigt die heilige Anna gemeinsam mit ihrer Tochter Maria und dem Jesuskind und wird zum Zentrum wachsender religiöser Verehrung. Die Kirche entwickelt sich dadurch zu einem Wallfahrtsort.

26. 7 1524 - Der Anna-Tag ist der wichtigste Harlachinger Wallfahrtstag

München-Giesing * Der Anna-Tag ist der wichtigste Wallfahrtstag für die Anna-Kirche in Harlaching. Es werden spezielle Gottesdienste und Andachten abgehalten.

1315 - Die Kirche zu Harlaching als religiöser Mittelpunkt

München-Giesing * Die Kirche zu Harlaching wird urkundlich als Filialkirche der Pfarrei Unterbiberg erwähnt. Sie dient der lokalen Bevölkerung als religiöser Mittelpunkt.

1730 - Der St.-Anna-Dreißiger soll feierlicher werden

München-Giesing * Das Pfarramt Unterbiberg bittet das Ordinariat, dass während des St.-Anna-Dreißigers - der von vielen Menschen aus der Stadt besucht wird - an bestimmten Tagen unter der Woche das Allerheiligste ausgesetzt werden und zu bestimmten Zeiten der sakramentale Segen gespendet werden darf, so wie es auch in anderen Kirchen, etwa in Ramersdorf, Thalkirchen oder der Lorettokapelle in Berg am Laim üblich ist. 

1732 - Das St.-Anna-Bündnis wird vom Lehel übertragen

München-Giesing * Das St.-Anna-Bündnis wird vom Hieronymiten-Kloster im Lehel nach Harlaching übertragen. Damit verlagert sich die organisierte Verehrung der heiligen Anna aus der Stadt in den Wallfahrtsort - ein deutliches Zeichen für die wachsende Bedeutung von St. Anna in Harlaching.

Das Bündnis ist eine Vereinigung mehrerer Bürger aus München mit der Intention, „dass durch die Fürbitte der hl. Mutter Anna die größten Sünder sollten bekehrt werden“. 

1830 - Harlaching kommt zur Pfarrei Heilig-Kreuz in Giesing

München-Giesing * Harlaching wird der Pfarrei Heilig-Kreuz in Giesing einverleibt. 

1804 - Harlaching kommt zur Pfarrei Neudeck in der Au

München-Giesing * Nachdem die Pfarrei Unterbiberg aufgelöst worden ist, kommt Harlaching in die Pfarrei Neudeck in der Au.

Ab 1753 - Die Harlachinger Anna-Kirche wird umfassend erneuert

München-Giesing * Zwischen 1753 und 1761 wird die Harlachinger Anna-Kirche umfassend erneuert. Dabei bleibt die äußere Gestalt vergleichsweise schlicht und erinnert weiterhin an eine romanische Dorfkirche, insbesondere durch den massiven Turm. 

Im Inneren wird der Kirchenraum im Stil des Rokoko gestaltet, der durch Leichtigkeit, Eleganz und reiche Ornamentik gekennzeichnet ist. Stuckverzierungen, geschwungene Formen und helle Farbgebung prägen das Erscheinungsbild. Die Deckenfresken sowie der Hochaltar bilden die künstlerischen Höhepunkte. 

Im Zentrum des Hochaltars steht weiterhin das Gnadenbild der „Anna selbdritt“, das den spirituellen Kern der Kirche darstellt. Es verbindet die kunsthistorische Ausstattung mit der religiösen Funktion als Wallfahrtsort.

Villa

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Maria-Einsiedel-Straße 42
0.15 km 
Villa, neubarock, mit Stuckdekor, 1899 von Heilmann und Littmann als Um- und Erweiterungsbau für Eleonore Freifrau von Riedheim; in Nachbarschaft des Asam-Schlößls.

Ehem. Betriebswerk

Erstellung: 1890
Benediktbeurer Straße 20
0.17 km 
Benediktbeurer Straße 20/22; Ehem. Betriebswerk der Isartalbahn, als Teil des Bahnhofs Thalkirchen ab 1890 durch die Lokalbahn AG München errichtete Wartungs- und Deponieranlage mit Kraftzentrale; Bautengruppe in Sichtziegelbauweise im Stil der Industriearchitektur des späten 19.Jh.; davon (von Süden nach Norden) die folgenden fünf Bauten:

Villa

Architekt: Kurz Otho Orlando, Herbert Eduard
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Wolfratshauser Straße 50
0.17 km 
Villa, neuklassizistisch, 1911 von Otho Orlando Kurz und Eduard Herbert.

Villa am Isarhang

Baustil: neugotisch
Erstellung: 1846
Wolfratshauser Straße 27
0.20 km 
Villa am Isarhang, neugotisch, 1846-47

Asam-Schlössl

Erstellung: 1729
Maria-Einsiedel-Straße 45
0.22 km 

Kleinhaus

Erstellung: 0
Kreppeberg 2
0.23 km 
Kleinhaus, mit Blechdach und hohen Gauben, im Kern 18. Jh..

Landhaus

Baustil: Fachwerkstil
Erstellung: 1900
Irschenhauser Straße 5
0.23 km 
Landhaus, Fachwerkstil, um 1900.

Villa

Architekt: Dix Otto
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Wolfratshauser Straße 42
0.23 km 
Villa, neubarock, mit Belvedere, 1899 von Otto Dix.

Wohnhaus

Architekt: Hennek Charles
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Maria-Einsiedel-Straße 14
0.25 km 
Wohnhaus in Eck- und Hanglage, Neurenaissance, mit Stuckdekor, bez. 1899, von Charles Hennek.

Villa

Erstellung: 0
Benediktbeurer Straße 8
0.26 km 
Villa, schräggestellt, 3. Viertel 19. Jh.; Pendant zu Nr. 7.

Villa

Erstellung: 0
Benediktbeurer Straße 7
0.27 km 
Villa, schräggestellt, 3. Viertel 19. Jh.; Pendant zu Nr. 8.

Gaststätte Zentrallände

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Zentralländstraße 30
0.28 km 
Gaststätte Zentrallände, Neurenaissance-Villa mit zwei polygonalen Ecktürmen, um 1870/75.

Kath. Pfarrhaus

Architekt: Weckbecker Ludwig von
Erstellung: 1926
Fraunbergplatz 5
0.31 km 
Kath. Pfarrhaus, 1926-27 von Ludwig von Weckbecker.

Ehem. Bauernhaus

Erstellung: 1800
Fraunbergstraße 5
0.31 km 
Ehem. Bauernhaus, mit Schopfwalm, wohl um 1800.

Ehem. Bauernhaus

Erstellung: 0
Fraunbergstraße 24
0.33 km 
Ehem. Bauernhaus, 19. Jh.

St. Maria Thalkirchen

Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1400
Fraunbergplatz 1
0.36 km 
<p>Kath. Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Maria Thalkirchen, im Kern um 1400 mit romanischen Resten, 1692 umgebaut, 1907-08 von Gabriel von Seidl neubarock erweitert; mit Ausstattung; ringsum der ehem. Friedhof mit alter Mauer und alten Schmiedeeisenkreuzen.</p>

Hoeckhstraße 44
0.36 km 
Vorstadthaus in Hanglage, 3. Viertel 19. Jh.

Mietshaus

Architekt: Woock Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1912
Wolfratshauser Straße 26
0.37 km 
Mietshaus, freistehender Bau in reichen Neubarockformen, 1912-13 von Hans Woock.

Ehem. Kleiderfabrik

Architekt: Thon Eduard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Emil-Geis-Straße 39
0.41 km 
Ehem. Kleiderfabrik Gebrüder Schmidt, Übergang vom Jugendstil zur Moderne, mit halbrunder, figurenbekrönter Pfeilervorhalle, 1911-12 von Eduard Thon.

Mietshaus

Architekt: Volk Julius
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1901
Irschenhauser Straße 22
0.42 km 
Mietshaus, Neurenaissance, 1901 von Julius Volk.

Mietshaus

Architekt: Bader Anton
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1909
Boschetsrieder Straße 4
0.46 km 
Mietshaus, barockisierend, dreigeschossig, 1909 von Anton Bader.

Villa

Architekt: Gebrüder Rank
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Wolfratshauser Straße 80
0.46 km 
Villa, Jugendstil, 1902 von Gebrüder Rank.

Mietshaus

Architekt: Fendt Karl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Boschetsrieder Straße 11
0.48 km 
Mietshaus, barockisierender Jugendstil-Eckbau mit reichem Stuckdekor, 1905 von Karl Fendt.

Villa

Architekt: Braunschmid Josef
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Boschetsrieder Straße 14
0.51 km 
Villa, Neurenaissance, mit Eckerker und Türmchen, 1900 von Josef Braunschmid.

Villa

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Landhausstil
Erstellung: 1898
Boschetsrieder Straße 12
0.51 km 
Villa, Landhausstil, 1898 von Heilmann und Littmann.

Mietshaus

Architekt: Ganzenmüller und Schmidt
Baustil: historisierend
Erstellung: 1911
Boschetsrieder Straße 16
0.53 km 
Mietshaus, historisierend, 1911-12 von Ganzenmüller und Schmidt.

Mietshaus

Architekt: Braunschmid Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Emil-Geis-Straße 32
0.54 km 
Mietshaus, neubarock, mit Turmerker an der Ecke und Stuckdekor, 1901 von Josef Braunschmid.

Villa

Architekt: Steidle Richard
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1926
Plinganserstraße 142
0.56 km 
Villa, neuklassizistisch, 1926 von Richard Steidle.

Feuerhaus

Erstellung: 1904
Boschetsrieder Straße 33
0.56 km 
<p>Feuerhaus, malerischer Bau, um 1903-04, vgl. Nr. 35.</p>

Mietshaus

Architekt: Schneider Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Plinganserstraße 140
0.59 km 
Mietshaus, Neurenaissance, 1897 von Georg Schneider.

Mietshaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Alfred-Schmidt-Straße 1
0.61 km 
Mietshaus, Neurenaissance, dreigeschossig, freistehend, bez. 1896, von Heilmann und Littmann; Ecke Münchner Straße.

Volksschule

Architekt: Rehlen Robert
Baustil: historisierend
Erstellung: 1904
Boschetsrieder Straße 35
0.62 km 
<p>Volksschule mit Uhrturm, historisierend, 1903-04 von Robert Rehlen.</p>

Mietshausanlage

Architekt: Bieber Oswald, Hollweck Wilhelm
Erstellung: 1927
Pognerstraße 19
0.64 km 
Pognerstraße 19/21/23/25; Mietshausanlage, 1927 von Oswald E. Bieber und Wilhelm Hollweck; mit Alfred-Schmid-Straße 34/36 und Schäftlarnstraße 166 a/168/170/172.

Mietshaus

Architekt: Moser Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Alfred-Schmidt-Straße 29
0.64 km 
Mietshaus, neubarock, dreigeschossig, am Zwerchgiebel bez. 1902, von Hans Moser.

Teil einer Mietshausanlage

Architekt: Bieber Oswald, Hollweck Wilhelm
Erstellung: 1927
Schäftlarnstraße 166
0.65 km 
Schäftlarnstraße 166 a/168/170/172; Teil einer Mietshausanlage, 1927 von Oswald E. Bieber und Wilhelm Hollweck; siehe Pognerstraße 19/21/23/25.

Mietshaus

Architekt: Schneider Peter
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Boschetsrieder Straße 26
0.65 km 
Mietshaus, später Jugendstil, 1912 von Peter Schneider.

Teil einer Wohnanlage

Architekt: Bieber Oswald, Hollweck Wilhelm
Erstellung: 1927
Alfred-Schmidt-Straße 34
0.66 km 
Alfred-Schmidt-Straße 34/36; Teil einer Wohnanlage, 1927 von Oswald E. Bieber und Wilhelm Hollweck; siehe Pognerstraße 19/21/23/25.

Mietshaus

Architekt: Schmid Wilhelm
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Zennerstraße 6
0.67 km 
Mietshaus, neubarock, mit Zwerchgiebel über der risalitartig vorgezogenen Mittelachse, 1901 von Wilhelm Schmid, 1949 aufgestockt und Fassade z. T. vereinfacht.

Mietshaus

Architekt: Evora Carl, Zeh Carl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1912
Boschetsrieder Straße 28
0.68 km 
Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, 1912-13 von Carl Evora, Fassadentektur von Carl Zeh.

Mietshaus

Architekt: Dangl Georg
Baustil: historisierend
Erstellung: 1913
Plinganserstraße 132
0.70 km 
Mietshaus, historisierend, 1913 von Georg Dangl.

Mietshaus

Architekt: Koch Conradin
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1903
Zennerstraße 3
0.71 km 
Mietshaus, Neurenaissance, am Zwerchgiebel bez. 1903, von Conradin Koch.

Produktionshalle Friedrich Deckel

Architekt: Henn Walter
Erstellung: 1958
Tölzer Straße 5
0.72 km 
Produktionshalle der ehem. Fabrik für Präzisionsmechanik und Maschinenbau Friedrich Deckel, 1958-60 von dem Architekten Walter Henn als zweigeschossiger Flachbau innerhalb des Werksgeländes errichtet; Hallenkomplex in der Größe von 72 auf 82 Meter; über dem Erdgeschoss (Materiallager mit Werkstätten) die stützenfreie, 60 Meter weit gespannte Produktionshalle mit dem leicht gewölbten Sheddach in Stahlfachwerkkonstruktion; vorgehängte Fassade aus eloxiertem Leichtmetall.

Villa

Architekt: Liebergesell und Lehmann, Gebrüder Rank
Baustil: Landhausstil
Erstellung: 1870
Wolfratshauser Straße 61
0.76 km 
Villa, Landhausstil, um 1870/80, 1902-03 von Liebergesell und Lehmann umgebaut, mit Lüftlmalerei. Nebengebäude 1922 durch die Gebrüder Rank aufgestockt.

Marienklause

Erstellung: 1866
Schlichtweg 15
0.76 km 

Mietshaus

Architekt: Thaler Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Emil-Geis-Straße 10
0.77 km 
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Jugendstil-Stuckdekor, 1898 von Hans Thaler.

Mietshaus

Architekt: Schreiner Wolfgang
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Schäftlarnstraße 158
0.77 km 
Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1895-96 von Wolfgang Schreiner.

Mietshaus in Ecklage

Architekt: Heilmeyer Josef
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1898
Schäftlarnstraße 156
0.78 km 
Mietshaus in Ecklage, Neurenaissance, 1898-99 von Josef Heilmeyer.

Mietshaus

Architekt: Hermann Heinrich
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Emil-Geis-Straße 8
0.79 km 
Mietshaus, später Jugendstil, mit Breiterker und geschweiftem Zwerchgiebel, 1909 von Heinrich Hermann.

Plinganserstraße 142

0.54 km 

Friedhof der Sippe des Sentilo

Schlichtweg

0.82 km 

Gedenktafel - Marienklause


Harlachinger Berg

0.99 km 

Claude Lorrain

Erinnerungsstele
Maria-Einsiedel-Straße 4
0.35 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Erinnerungsstele
Maria-Einsiedel-Straße 4
0.35 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Erinnerungsstele
Maria-Einsiedel-Straße 4
0.35 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Erinnerungsstele
Maria-Einsiedel-Straße 4
0.35 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Stolperstein
Pognerstraße 26
0.67 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Maria-Einsiedel-Straße 45 

 - Asam Schlössl

Kunstwerk
0.23 km

0

 

 - Kunstwerk

Die gebändigte Kraft
0.34 km
Winter-Heidingsfeld Peter
1920

Zentralländstraße 

Winter-Heidingsfeld Peter - Die gebändigte Kraft

Pflanze
0.50 km
Faltermeier Heinrich
1993

Wolfratshausener Straße 84 

Faltermeier Heinrich - Pflanze

Wolfratshauser Straße 

 - Zerkratze Säule

Bulle
0.63 km

0

 

 - Bulle

Steinböcke
0.71 km

0

Tierparkstraße 

 - Steinböcke

Kunstwerk
0.87 km

0

Hochleite 

 - Kunstwerk

Kunstwerk ?
0.98 km

0

Über der Klause 1 

 - Kunstwerk ?

Kunstwerk
0.98 km
Gerhart Nikolaus
2002

Über der Klause 1 

Gerhart Nikolaus - Kunstwerk

Kunstwerk
1.00 km

0

Zielstattstraße 

 - Kunstwerk

Kunstwerk
1.00 km

0

Zielstattstraße 

 - Kunstwerk

StraßeNamevonbis
0.21Maria-Einsiedel-Straße 45Pietzsch Richard
0.87Ludwigshöherstraße 2Reventlow Franziska zu
0.90Über der Klause 10Frisch Karl von19111982