Koordinaten: lat:
48.073565, lng:
11.510278
<p>Ateliergebäude für den Künstler Rupprecht Geiger, eingeschossiger Sichtziegelbau mit überstehendem Flachdach über trennender Glasfuge, abwechselnd geschlossenen Wandscheiben und geschosshohen Verglasungen, von Detlef Schreiber, 1974-76, 1987/88 erweitert; freistehend im Garten mit hohem Baumbestand.</p>
Brunnen neben Weiher
Erstellung: 1928
Erstellung: 1928
westlich Muttenthaler Straße 7; Brunnen neben Weiher, 1928.
Ländliches Wohnhaus, mit Satteldach, 1897-98 von Maurermeister Johann Fuchs.
Villa, historisierend, 1908 von Carl Jank für den Maler Carl Becker-Gundahl, im Kern älter.
Ehem. Bauernhaus
Erstellung: 1800
Erstellung: 1800
Ehem. Bauernhaus, zweigeschossig, wohl um 1800.
Der im frühen 11. Jahrhundert erstmals erwähnte Ort ist in seinem historischen Bestand auf zwei ursprünglich zusammenhängende Bereiche konzentriert; im Süden den Wilhelm-Leibl-Platz, die Bertele-, Bleibtreu-, Faustner- und Kurzbauerstraße, im Norden auf den Abschnitt der Herterichstraße zwischen Bleibtreu- und Kurzbauerstraße. Während im Süden bäuerliche Anwesen vom 18. bis zum mittleren 19. Jahrhundert vorherrschen, wird der nördliche Teil mit der alten Kirche St. Johann Baptist (15./17. Jahrhundert) zum Teil noch von ländlichen Wohngebäuden des späteren 19. und früheren 20. Jahrhunderts geprägt.
Wohnhaus
Erstellung: 1878
Erstellung: 1878
Wohnhaus, erdgeschossiges Satteldachhaus, bez. 1878.
Villa, Neurenaissance, 1901 von Georg Fuchs.
Villa, Heimatstil, 1906 von Karl Bauer-Ulm.
Villa, Landhausstil, 1905.
Villa, Landhausstil, 1908 von Josef Fuchs.
Villa, historisierend, 1924 von Josef Wild.
Zweigeschossiges Haus
Erstellung: 1800
Erstellung: 1800
Zweigeschossiges Haus, wohl um 1800, mit späterem Mansarddach; an Nr. 15 angebaut.
<p>Kleinhaus, erdgeschossig, wohl 1. Hälfte 19. Jh., mit Holzlaube, Ende 19. Jh.</p>
Gaststätte Sollner Hof
Erstellung: 1860
Erstellung: 1860
<p>Herterichstraße 63/65; Gaststätte Sollner Hof, zweigeschossiger Satteldachbau, ländlicher Typus, 2. Hälfte 19. Jh.</p>
<p><i>Alte Kath. Kirche St. Johann Baptist, 15./17. Jh., Spitzhelmturm; mit Ausstattung; ringsum ehem. Friedhof. Im Ortskern von Solln.</i></p><p>Die alte Kirche Alte Sollner Kirche St. Johann Baptist im Münchner Stadtteil Solln zählt zu den ältesten erhaltenen Kirchengebäuden der Region. Ihre Ursprünge reichen vermutlich bis ins 12. Jahrhundert zurück, urkundlich belegt ist eine Kirche an dieser Stelle seit 1315. Das heutige Bauwerk entstand überwiegend in den letzten Jahrzehnten des 15. Jahrhunderts und prägt bis heute den historischen Dorfkern von Solln an der Herterichstraße.</p><p>Besonders bemerkenswert ist die Mischung verschiedener Baustile. Der spätgotische Chorraum und der massive Turmunterbau stammen noch aus der Entstehungszeit. Nach den Zerstörungen des Dreißigjährigen Krieges wurde die Kirche erweitert und teilweise barock umgestaltet. Der achteckige Turmaufsatz mit Spitzhelm sowie das Langhaus erhielten damals ihr heutiges Erscheinungsbild.</p><p>Im Inneren befindet sich ein bedeutender Rokoko-Hochaltar aus dem Jahr 1760. Das Altarblatt zeigt Johannes den Täufer sowie mehrere Heilige und stammt von Balthasar Augustin Albrecht. Die kunstvollen Schnitzarbeiten schuf Johann Baptist Straub. Früher besaß die Kirche eine umfangreiche barocke Ausstattung, von der jedoch seit den 1950er Jahren vieles entfernt oder in die neue Pfarrkirche übertragen wurde. Erhalten blieben unter anderem eine Schwarze Madonna, eine Figur des heiligen Sebastian und historische Glocken aus den Jahren 1654 und 1925.</p><p>Mit dem starken Bevölkerungswachstum Sollns Ende des 19. Jahrhunderts wurde die kleine Dorfkirche zu eng. Deshalb entstand 1905 die neue Pfarrkirche St. Johann Baptist am Fellererplatz, die fortan die Hauptfunktion übernahm. Die alte Kirche blieb jedoch erhalten, wurde restauriert und dient heute vor allem in den Sommermonaten weiterhin als Gotteshaus und kulturelles Wahrzeichen des alten Solln.</p>
Landhaus
Baustil: spätklassizistisch
Baustil: spätklassizistisch
Landhaus, spätklassizistisch, 2. Hälfte 19. Jh.
Gaststätte Iberl
Baustil: klassizisierend
Baustil: klassizisierend
Gaststätte Iberl, ländlich-klassizistischer Bau, 19. Jh.
<p>Landhaus, Heimatstil, reiche Wandmalereien bez. 1922, von E. Magnin.</p>
Ländliches Satteldachhaus, im Kern wohl 1. Hälfte 19. Jh.
Landhaus, Schweizerstil, um 1895.
Ehem. Bauernhaus, 19. Jh., unweit der alten Sollner Kirche (Herterichstraße 54).
Villa, neuklassizistisch, 1913 von Georg Fuchs; Vorgartentor im Jugendstil.
Ländliches Wohnhaus, mit Satteldach, im Kern wohl 1. Hälfte 19. Jh.
Ehem. Schlossgut
Erstellung: 1667
Erstellung: 1667
Ehem. Schlossgut, Schloss (Hauptbau) dreigeschossig mit Schopfwalm, im Kern 1667, 1886 verändert und 1927 erweitert; darin Kath. Kapelle St. Ignatius; mit Ausstattung; südlich sog. Balde-Laube.
Kath. Pfarrhaus, neubarock, 1906 von den Gebrüdern Rank.
Kath. Pfarrkirche St. Johann Baptist
Architekt: Gebrüder Rank
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1906
Architekt: Gebrüder Rank
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1906
<p><i>Kath. Pfarrkirche St. Johann Baptist, barockisierender Bau mit hohem Zwiebelturm, 1904-06 von den Gebrüdern Rank; mit Ausstattung; von Mauern umgeben, an der Südseite Neurenaissance-Prunktor.</i></p><p>Die katholische Pfarrkirche St. Johann Baptist im Münchner Stadtteil Solln entstand zwischen 1904 und 1905 nach Plänen des Architekten Franz Rank. Sie wurde gebaut, weil die alte Sollner Dorfkirche für die rasch wachsende Bevölkerung zu klein geworden war. Besonders durch die Entwicklung der Villenkolonie Solln und die Anbindung an die Isartalbahn nahm die Einwohnerzahl Ende des 19. Jahrhunderts stark zu. Bereits 1893 gründete sich deshalb ein Kirchbauverein mit dem Ziel, eine neue größere Kirche zu errichten.</p><p>Die Kirche befindet sich am Fellererplatz und prägt mit ihrem mächtigen Dach, der barocken Zwiebelhaube und den zahlreichen Anbauten das Ortsbild Sollns. Stilistisch verbindet sie traditionelle bayerische Kirchenarchitektur mit Elementen des Jugendstils und des Neobarock. Rank reichte seinen Wettbewerbsentwurf unter dem Motto „Bodenständig“ ein, was die Verbindung von Heimatstil und moderner Architektur verdeutlicht. Besonders auffällig ist das monumentale Südportal, das eine Kopie eines manieristischen Kirchenportals des Klosters Tückelhausen darstellt.</p><p>Im Inneren wurde die Kirche 1966 grundlegend umgestaltet. Die ursprüngliche Jugendstil-Ausstattung wich einem moderneren Raumkonzept mit deutlich mehr Sitzplätzen. Dennoch blieben bedeutende Kunstwerke erhalten oder wurden später wieder integriert. Dazu zählen das große Jugendstil-Altarbild von Carl Johann Becker-Gundahl mit der Taufe Jesu sowie spätgotische Figuren aus der alten Sollner Kirche, darunter eine Rosenkranzmadonna und ein Gnadenstuhl aus dem frühen 16. Jahrhundert. Auch Werke von Balthasar Schmitt und Gebhard Fugel prägen die Ausstattung.</p><p>Heute bildet die Kirche gemeinsam mit dem benachbarten Pfarrhaus und der Schule ein denkmalgeschütztes Ensemble und ist Mittelpunkt des katholischen Gemeindelebens in Solln.</p>
<p>Friedhofsgebäude im Waldfriedhof Solln, Gruppenbau mit kirchenartiger Friedhofshalle und Nebenanlage, 1936 von Bruno Biehler, im einzelnen handwerklich durchgestaltet. Mit Wandmalereien in der Friedhofshalle.</p>
Volksschule (Altbau), barockisierend, mit plastischer Gruppe und Wandbrunnen, 1911 von Franz Rank.
<p>bei Fellererplatz 8; Kriegerdenkmal, nach 1918; in Anlage bei der Kirche.</p>
Villa, mit Mansarddach, bez. 1910, von Josef Fuchs.
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Ursprünglich erdgeschossiger Bau des 19. Jh., 1924 von Josef Fuchs aufgestockt und im Landhausstil umgestaltet.
Kleine Villa, historisierend, bez. 1921, von Wilhelm Weske.
Villa, historisierend, 1913 von Georg Fuchs; Gruppe mit Nr. 19 und 21.
Villa, strenger Spätjugendstil, 1913 von Georg Fuchs mit Tekturen des Architekturbüros Oskar Strelins Nachfolger; Gruppe mit Nr. 19 und 23.
| Entfernung | Straße | Name | Von | Bis | Route |
|---|---|---|---|---|---|
| 178 m | Muttenthalerstraße 28 | Geiger Rupprecht | 1976 | 2009 |