Münchner Straßenverzeichnis

Neue Straßenbenennungen in München

   Maria-Luiko-Straße          


Erstnennung: 2.2.2022
Stadtbezirk: 9. Neuhausen-Nymphenburg

Maria Luiko, geborene Marie Luise Kohn, geb. 25.01.1904 in München, gest. 25.11.1941 bei Kaunas, Münchner Künstlerin, Shoa-Opfer.
Maria Luiko (Künstlername) wuchs in München auf und besuchte zun chst das Kinderg rtnerinnenseminar, ab 1924 die Münchner Kunstakademie. Sie entfaltete eine reichhaltige künstlerische T tigkeit, unter anderem illustrierte sie Ernst Tollers „Hinkemann“ und Schalom Ben-Chorins Gedichtband „Die Lieder des Brunnens“. Sie war Mitglied in mehreren Künstlervereinigungen und gründete ein Marionettentheater. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten wurde sie mit einem Ausstellungsverbot belegt. Am 20.11.1941 wurde Maria Luiko deportiert und am 25.11.1941 im Fort IX bei Kaunas in Litauen ermordet.

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   Am Bergson Kunstkraftwerk          


Erstnennung: 27.4.2022
Stadtbezirk: 22. Aubing-Lochhausen-Langwied

Nach dem Veranstaltungsort im Gebäude und auf dem Areal des ehemaligen Aubinger Heizkraftwerks der Bahn. Die Anlage war bis in die 1960er-Jahre in Betrieb und das Gebäude ist heute denkmalgeschützt.

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   Alexander-Miklósy-Weg          


Erstnennung: 5.5.2022
Stadtbezirk: 2. Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt

Alexander Miklösy, geb. am 22.02.1949 in Cham, gest. am 12.12.2018 in München, Diplom-Forstwirt, Politiker, Abitur am Theresiengymnasium in München, Studium der Forstwirtschaft an der LMU, Mitbegründer von Radio LORA, seit 1996 Mitglied und ab 2002 Vorsitzender des Bezirksausschusses des 2. Stadtbezirks Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt. Sein besonderes Engagement galt der LGBTIQ* - Community. Alexander Miklösy war eine über die Parteigrenzen hinaus anerkannte Persönlichkeit. Für seine Verdienste wurde er mit der Medaille „München leuchtet“ ausgezeichnet.

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   Clementine-von-Braunmühl-Weg          


Erstnennung: 31.5.2022
Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen

Clementine von Braunmühl, geboren 1833 in Babenhausen, gestorben März 1918 in München, Lehrerin.

Clementine von Braunmühl wuchs in guten Verhältnissen auf, es fehlte ihr aber, wie vielen Frauen der damaligen Zeit, eine Berufsausbildung. Erst mit 40 Jahren wurde sie Lehrerin an der Königlichen Kunstgewerbeschule. Sie war 1882 Mitgründerin des Künstlerinnen-Vereins München, der Frauen eine künstlerische Ausbildung ermöglichte. Daraus entstand 1884 die Damenakademie mit Schülerinnen wie Käthe Kollwitz und Gabriele Münter. Außerdem gründete von Braunmühl eine Schule für höhere Töchter.

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   Kyivstraße          


Erstnennung: 13.10.2022
Stadtbezirk: 16. Ramersdorf-Perlach

Kyiv, Hauptstadt der Ukraine, liegt am Djepr und ist mit fast drei Millionen Einwohnerin-nen der kulturelle und wirtschaftliche Mittelpunkt des Landes. Die Städtepartnerschaft mit München besteht seit 1989

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