Stresemannplatz in München
 

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   Stresemannplatz          

Stresemann Gustav
Gustav Stresemann
Bildrechte: Bundesarchiv, Bild 146-1989-040-27 / CC-BY-SA 3.0, Bundesarchiv Bild 146-1989-040-27, Gustav Stresemann, CC BY-SA 3.0 DE

Gustav Ernst Stresemann (* 10. Mai 1878 in Berlin; † 3. Oktober 1929 ebenda) war ein deutscher Politiker und Staatsmann der Weimarer Republik, der 1923 Reichskanzler und danach bis zu seinem Tod Reichsminister des Auswärtigen war. Er trug zur Verbesserung der Beziehung mit Frankreich bei. 1926 erhielt er zusammen mit seinem französischen Amtskollegen Aristide Briand den Friedensnobelpreis.

Stresemann begann als industrieller Interessenvertreter, war ab 1917 Partei- und Fraktionsvorsitzender der Nationalliberalen Partei und nach der Novemberrevolution und der Gründung der DVP deren Parteivorsitzender. In seine kurze Zeit als Reichskanzler im Krisenjahr 1923 fallen das Ende der Ruhrbesetzung, Umsturzversuche der extremen Rechten und Linken sowie die Stabilisierung der deutschen Währung. Als Außenminister in unterschiedlichen Kabinetten hat er insbesondere zur Normalisierung der Beziehungen zu Frankreich beigetragen. Stresemanns Ziel war, die außenpolitische Isolation Deutschlands zu beenden und eine friedliche Revision des Versailler Vertrages zu erreichen. Maßgeblich war seine Mitwirkung unter anderem 1924 beim Zustandekommen des Dawes-Plans oder bei den Verträgen, die während der Locarno-Konferenz 1925 abgeschlossen wurden. Dies trug zur Aufnahme des Deutschen Reiches in den Völkerbund 1926 bei.

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Straßenname Stresemannplatz
Benennung 14.8.1930 Erstnennung - | 22.6.1933 Umbenennung
RubrikPersonen
Kategorie Politiker  Reichskanzler  
Gruppe Nobelpreis  Friedensnobelpreis  
Person Stresemann Gustav
geboren 10.5.1878 [Berlin]
gestorben 3.10.1925 [Berlin]
Kategorie Politiker  Reichskanzler  
Gruppe Nobelpreis  Friedensnobelpreis  
Nation Deutschland
Konfession evangelisch
GND 118619268
Leben

Gustav Ernst Stresemann (* 10. Mai 1878 in Berlin; † 3. Oktober 1929 ebenda) war ein deutscher Politiker und Staatsmann der Weimarer Republik, der 1923 Reichskanzler und danach bis zu seinem Tod Reichsminister des Auswärtigen war. Er trug zur Verbesserung der Beziehung mit Frankreich bei. 1926 erhielt er zusammen mit seinem französischen Amtskollegen Aristide Briand den Friedensnobelpreis.

Stresemann begann als industrieller Interessenvertreter, war ab 1917 Partei- und Fraktionsvorsitzender der Nationalliberalen Partei und nach der Novemberrevolution und der Gründung der DVP deren Parteivorsitzender. In seine kurze Zeit als Reichskanzler im Krisenjahr 1923 fallen das Ende der Ruhrbesetzung, Umsturzversuche der extremen Rechten und Linken sowie die Stabilisierung der deutschen Währung. Als Außenminister in unterschiedlichen Kabinetten hat er insbesondere zur Normalisierung der Beziehungen zu Frankreich beigetragen. Stresemanns Ziel war, die außenpolitische Isolation Deutschlands zu beenden und eine friedliche Revision des Versailler Vertrages zu erreichen. Maßgeblich war seine Mitwirkung unter anderem 1924 beim Zustandekommen des Dawes-Plans oder bei den Verträgen, die während der Locarno-Konferenz 1925 abgeschlossen wurden. Dies trug zur Aufnahme des Deutschen Reiches in den Völkerbund 1926 bei.

Bavarikon Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek
Benennung 14.8.1930 Erstnennung - | 22.6.1933 Umbenennung
Offiziell Dr. Gustav Stresemann, Reichsminister des Äussern, geb. 10.5.1878 zu Berlin, gest. 3.10.1929 ebenda
Name alt bisher Erdinger Platz
Straßenverlauf Platz an der Kreuzung der Erdinger, Bad-Schachener und Melusinenstrasse.
DatumQuelleA
14.08.1930Strassenbenennungen 1930
Beschluß des Stadtrates vom 14. August 1930.
DE-1992-STRA-40-49 Straßenbenennungen 1930 - 0
22.06.1933Straßenumbenennung im Stadtgebiet
(Beschluß des Stadtrates vom 22.6.1933)<br>(Fasbenderplatz, Von-der-Goltz-Platz, Horst-Wessel-Platz)
DE-1992-STRA-35 Übersichten über Straßenbenennungen 1929 - 1939
Referat 7 ->
DatumAltDatumNeu
1933Karl Ritter von Fasbaender, General der Infantrie, geb. 3.11.1852 zu Michelbach; gest. 13.5.1933 in München. Hervorragender Truppenführer im Weltkrieg. Als Führer der K. B. 1. Res. Kops zog er ins Feld und übernahm später die Führunfg der 19. Armee.1947Karl Ritter von Fasbaender, geb. 3.11.1852 in Michelbach, gest. 13.5.1933 in München
DE-1992-STRA-40-63

Straßenbenennungen

Straße von Grund bis Grund
Erdinger Platz1927Erstnennung14.8.1930Umbenennung
Stresemannplatz14.8.1930Erstnennung22.6.1933Umbenennung
Fasbenderplatz22.6.1933UmbenennungKein Grund angegeben
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