1879 Fernberg
Kapuzinerplatz und Kapuzinerstraße. Der Name kommt von dem benachbarten Kaputzinerkloster. Dieses wurde 1846 errichtet und mit der aus dem Jahre 1705 stammenden Kapelle (ursprünglich eine einfache Feldkapelle) verbunden. Kapuziner gab es schon in früherer Zeit in München, da ihnen Kurfürst Maximilian I. 1600 am Stadtgraben bei der Herzogmaxburg ein Kloster erbaut hatte. Nach der allgemeinen Klosteraufhebung 1803 wurde dieses alte Kapuzinerkloster mit der anstoßenden Stadtmauer abgebrochen, und ein freier Platz, der jetzige Maximilianplatz, hergestellt.
1880 Adressbuch
Von dem in der Nähe liegenden Kapuziner-Kloster benannt, dessen Bau am 8. Mai 1846 begann. Das am 3. Okt. 1847 errichtet Hospitzium ward 1853 zu einem Convent erhoben, wobei die sogenannte „schmerzhafte Kapelle“ eine beutende Vergrößerung erhielt. Diese heutige Klosterkirche der P. P. Kapuziner, auch Wallfahrtskirche, erhebt sich auf dem Grunde eines älteren Kapellchens zum gegeißelten Heiland, ward am 31. Mai 1702 begonnen, am 21. Aug. 1703 vollendet, am 22. Aug. 1703 benedicirt und am 3. Okt. 1705 consecrirt. Ihres völligen Umbaus wegen bedurtfte sie am 3. Okt. 1847 einer neuen Einweihung und erfuhr dann, wie auch das Hospitium, von 1855-57 eine abermalige Vergrößerung. Der Platz hat seinen Namen seit 3. Aug. 1876, resp. 1. Jan. 1877.
1894 Rambaldi
315. Kapuzinerplatz. Liegt unweit des Schlachthauses und
des neuen Heumarktes und wird von der Tumblinger- und Kapuzinerstraße durchschnitten. Von dem in der Nähe liegenden Kapuzinerkloster benannt, dessen Bau am 8. Mai 1846 begann. Das am
3. Oktober 1847 errichtete Hospitium ward 1853 zu einem Konvent
erhoben, wobei die sogenannte »schmerzhafte Kapelle« eine bedeutende
Vergrößerung erhielt. Diese heutige Klosterkirche der P. P. Kapuziner,
auch Wallfahrtskirche, erhebt sich auf dem Grunde eines älteren
Kapellchens zum gegeißelten Heiland, ward am 31. Mai 1702 begonnen, am 21· August 1703 vollendet, am 22. August 1703 benediziert und am 3. Oktober 1705 konsekriert. Ihres völligen Umbaues
wegen bedurfte sie am 3. Oktober 1847 einer neuen Einweihung und
erfuhr dann, wie auch das Hospitium, von 1855—57 eine abermalige
Vergrößerung. Da sich dieselbe in neuester Zeit abermals als zu
klein erwies, wurde mit dein Baue einer neuen Kirche, der Antoniuskirche, begonnen, zu welcher im Juni 1893 der Grundstein gelegt
wurde. Kapuziner gab es schon in früherer Zeit in München, da
ihnen Kurfürst Maximilian I. 1600 am Stadtgraben bei der Herzog-Maxburg ein Kloster erbaut hatte. Nach der allgemeinen Klosteraufhebung 1803 wurde dieses alte Kapuzinerkloster mit der anstoßenden Stadtmauer abgebrochen, und ein freier Platz, der jetzige Maximiliansplatz, hergestellt. Der Kapuzinerplatz hat seinen Namen seit
3. August 1876, resp. 1. Januar 1877.
1943 Adressbuch
Nach dem nahen Kapuzinerkloster, dessen Bau 8.5.1846 begann.
Liegt unweit des Schlachthauses und wir von der Tumblinger- und Kapuzinerstraße gekreuzt.
1965 Baureferat
Kapuzinerplatz: Nach dem zweiten in München errichteten Kapuzinerklaster St. Anton, dessen Bau 1846 begonnen wurde. *1867