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Münchner Zeitensprünge

1. 6 1919 - Der Münchner Flugplatz am Oberwiesenfeld

München-Oberwiesenfeld * Vom Münchner Flugplatz am Oberwiesenfeld bricht Hermine Körner, die neue Intendantin des Münchner Schauspielhauses, mit zwei Kollegen zu einem Gastspiel nach Augsburg auf. 

14. 7 2004 - Väterchen Timofej stirbt

München-Neuhausen * Väterchen Timofej Wassiljewitsch Prochorow stirbt - angeblich im Alter von 110 Jahren. Sein tatsächliches Alter bleibt ungeklärt. Der russische Eremit, der aus Kriegsschutt die Ost-West-Friedenskirche errichtete, war längst eine Münchner Institution. Mit seinem Tod wird aus der ungewöhnlichen Persönlichkeit endgültig eine Legende der Stadtgeschichte.

1977 - Nach dem Tod seiner Frau lebt Väterchen Timofej als Eremit

München-Neuhausen * Mit dem Tod seiner Frau Natascha endet die gemeinsame Aufbauarbeit an der Ost-West-Friedenskirche. Timofej Wassiljewitsch Prochorow bleibt allein auf dem Gelände zurück und lebt fortan als Einsiedler. Für viele Münchner wird „Väterchen Timofej“ zu einer ebenso ungewöhnlichen wie beliebten Persönlichkeit und die Friedenskirche zu einem Ort der Begegnung und des Friedens.

11. 6 2023 - Ost-West-Friedenskirche brennt vollständig nieder

München-Neuhausen * Gegen 1.10 Uhr wird ein Brand in der Ost-West-Friedenskirche von Väterchen Timofej gemeldet. Als die Feuerwehr eintrifft, steht das überwiegend aus Holz und wiederverwendeten Baumaterialien errichtete Kirchlein bereits in Vollbrand. Die Einsatzkräfte können das Feuer zwar unter Kontrolle bringen, die Kirche wird jedoch vollständig zerstört. Menschen kommen nicht zu Schaden. Die Ermittlungen ergeben später, dass ein technischer Defekt den Brand ausgelöst hat.

Der Wiederaufbau der als Friedenssymbol bekannten Kirche wird noch im selben Jahr auf den Weg gebracht.

1952 - Aus Kriegsschutt entsteht ein Friedenssymbol

München-Neuhausen * Der aus Russland stammende Timofej Wassiljewitsch Prochorow beginnt am Oberwiesenfeld in München-Neuhausen mit dem Bau eines kleinen Anwesens aus Kriegsschutt und wiederverwendeten Baumaterialien. Gemeinsam mit seiner Frau Natascha errichtet er zunächst ein Wohnhaus, später eine kleine Kirche und einen Garten - den heutigen Ost-West-Friedensgarten.

Nach eigenen Angaben waren Marienvisionen der Auslöser für ihren Weg nach München. Ihr Ziel: eine Kirche als Zeichen der Versöhnung zwischen Ost und West zu errichten. Das Kirchlein wird der Gottesmutter Maria geweiht und entwickelt sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem weithin bekannten Friedenssymbol.

Alle Gebäude entstehen ohne behördliche Genehmigung. Trotz ihres Status als „Schwarzbau“ bleibt die Anlage erhalten und wird zu einem außergewöhnlichen Wahrzeichen Münchens. 

23. 1 1912 - Der Magistrat beschließt den Neubau des Wehramtes

München-Graggenau * Der Magistrat genehmigt am 23. Januar, das Gemeindekollegium am 8. Februar 1912 einstimmig den Vorschlag, das Städtische Wehramt auf ein Areal zwischen dem Barackenkasernement Oberwiesenfeld und der Prinz-Leopold-Kaserne an der Winzererstraße zu errichten. 

Die Planung sehen ein Hauptgebäude mit dahinterliegendem geräumigen Hof vor, der an allen drei Seiten von erdgeschossigen, nicht unterkellerten Nebengebäuden eingefasst wird. Das Hauptgebäude soll die Amtsräume aufnehmen. Die Gesamtkosten des neuen Wehramtes betragen ohne Grund und Boden 679.625 Mark. 

Die Stadt München ist damit die erste Gemeinde im Deutschen Reich, welche für die Verwaltung der ihr zukommenden Militärangelegenheiten ein eigenes Gebäude errichtet hat.

31. 7 1914 - Das Städtische Wehramt und die Mobilmachung

München-Schwabing * Die erste Amtshandlung des Städtischen Wehramts an der Winzererstraße ist die Mobilmachung des bayerischen Heeres für den Ersten Weltkrieg. Am 31. Juli 1914 ist in Bayern wie auch im übrigen Reich der Kriegszustand erklärt worden.

22. 2 1968 - Der Münchner Fernsehturm geht in Betrieb

München-Oberwiesenfeld * Der Münchner Fernsehturm ist fertig gestellt und geht in Betrieb. Der Aussichtskorb ist zwischen 174,15 Meter und 192,6 Meter angebracht. Auf dieser Höhe befindet sich auch das „Rock Museum Munich“

1. 6 1965 - Die Bauarbeiten am Fernsehturm beginnen

München-Oberwiesenfeld * Die Bauarbeiten am 291 Meter hohen Fernsehturm beginnen. Der Turm hat zu diesem Zeitpunkt noch nichts mit der Sommer-Olympiade 1972 zu tun. Er wird eigentlich nur zur Verbesserung der Sendeleistung erbaut. Ursprünglich hätte der Turm 330 Meter hoch werden sollen, doch aufgrund der Nähe zum Flughafen München-Riem muss man sich mit den 291 Metern begnügen. 

5 1970 - Der Olympiapark wird zum Dirnensperrbezirk

München-Milbertshofen * Auf dem Oberwiesenfeld ist der Olympiapark im entstehen. Das Areal wird deshalb bereits im Mai 1970 zum „Dirnensperrbezirk“ erklärt. 

Wohnanlage

Architekt: Herbert Eduard, Kurz Otho Orlando
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1929
Schleißheimer Straße 200
512 m
Schleißheimer Straße 200/202/204/206/208/210; Wohnanlage, mit Anklängen an die Neue Sachlichkeit, 1929 von Eduard Herbert und Otho Orlando Kurz; mit Böttingerstraße 1/3/5/7/8/9/10/11/12/13 und Hiltenspergerstraße 107.

Wohnanlage

Architekt: Herbert Eduard, Kurz Otho Orlando
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1930
Schleißheimer Straße 214
522 m
Schleißheimer Straße 214/216/218; Wohnanlage, Neue Sachlichkeit, um 1930 von Eduard Herbert und Otho Orlando Kurz; Vierflügelanlage mit Karl-Theodor-Straße 102/104/106 und Bechsteinstraße 1/3/5/7.

U-Bahnhof Petuelring

Erstellung: 1971

524 m

Wohnanlage

Architekt: Herbert Eduard, Kurz Otho Orlando
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1930
Böttingerstraße
537 m
Böttingerstraße 1/3/5/7/8/9/10/11/12/13; Teil einer Wohnanlage, Neue Sachlichkeit, um 1930-31 von Eduard Herbert und Otho Orlando Kurz; siehe Schleißheimer Straße 200 / 202 / 204 / 206 / 208 / 210.

Ehem. Mannschaftsgebäude

Architekt: Zeiser Georg
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1900
Winzererstraße 45
549 m
<p>Ehem. Mannschaftsgebäude der Prinz-Leopold-Kaserne (vgl. Nr. 41), langgestreckter, reich gegliederter Neubarockbau mit drei Risaliten (am mittleren Stuckdekor), um 1900-02 von Georg Zeiser; Pendant zu Schwere-Reiter-Straße 39.</p>

Mietshausgruppe

Architekt: Thaler Hans
Baustil: Historismus
Erstellung: 1912
Clemensstraße 120
568 m
<p>Clemensstraße 120/122; Zweiteilige Mietshausgruppe, reduzierter Historismus, 1912 von Hans Thaler.</p>

Mietshaus

Architekt: Aigner Andreas, Breitsameter Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Clemensstraße 127
572 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Stuckdekor, 1903 von Andreas Aigner und Paul Breitsameter.</p>

Teil der Prinz-Leopold-Kaserne

Architekt: Zeiser Georg
Erstellung: 1900
Winzererstraße 43
577 m
Ehem. Teil der Prinz-Leopold-Kaserne (vgl. Nr. 41), jetzt staatliches Straßenbauamt, reich gegliederter Neubarockbau mit Eckrisaliten, um 1900-02 von Georg Zeiser.

Sebastianskirche und Umgebung

Architekt: Kurz Otho Orlando, Herbert Eduard
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1928
Hiltenspergerstraße 115
579 m
<p>Spätes Beispiel einer peripheren Zentrenbildung im Sinne Karl Henricis, akzentuiert durch die von Otho Orlando Kurz und Eduard Herbert 1928/29 errichtete Sebastianskirche, die an der Kreuzung Schleißheimer/Karl-Theodor-Straße platzbildend zurücktritt. Elemente sind ausgedehnte drei- und vierflügelige, viergeschossige Wohnblöcke; Durchführung in Formen der Neuen Sachlichkeit.</p> <p>Kath. Pfarrhaus von St. Sebastian, in der Art der Neuen Sachlichkeit, 1928-29 von Eduard Herbert und Otho Orlando Kurz; vgl. Schleißheimer Straße 212 (St. Sebastian).</p>

Mietshaus

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 0
Clemensstraße 125
588 m
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, Anfang 20. Jh.</p>

Mannschaftsgebäude

Baustil: Neubarock
Erstellung: 0
Schwere-Reiter-Straße 39
600 m
Ehem. Mannschaftsgebäude der Prinz-Leopold-Kaserne (vgl. Winzererstraße 41), reich gegliederter Neubarockbau mit drei Risaliten, am mittleren Stuckdekor, 1900-02 von Georg Zeiser; Pendant zu Winzererstraße 45.

Wohnanlage

Architekt: Herbert Eduard, Kurz Otho Orlando
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1930
Karl-Theodor-Straße 102
601 m
Karl-Theodor-Straße 102/104/106; Südfront einer vierflügeligen Wohnanlage, Neue Sachlichkeit, um 1930 von Eduard Herbert und Otho Orlando Kurz; reiche Bauplastik; siehe Schleißheimer Straße 214/216/218, vgl. Schleißheimer Straße 212.

Teil einer Wohnanlage

Architekt: Herbert Eduard, Kurz Otho Orlando
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1930
Hiltenspergerstraße 107
606 m
Teil einer Wohnanlage, Neue Sachlichkeit, um 1930 von Eduard Herbert und Otho Orlando Kurz; siehe Schleißheimer Straße 200/202/204/206/208/210.

Ehem. Stabsgebäude

Architekt: Zeiser Georg
Erstellung: 1902
Schwere-Reiter-Straße 41
610 m
<p>Ehem. Stabsgebäude der Prinz-Leopold-Kaserne (vgl. Winzererstraße 41), Neubarockbau, reich gegliedert, mit Wappenrelief am Zwerchgiebel, 1900-02 von Georg Zeiser. An der Ostseite Gedenktafel des 100jährigen Jubiläums des Schwere-Reiter-Regiments Prinz Karl von Bayern, 1914.</p>

Teil einer Wohnanlage

Architekt: Herbert Eduard, Kurz Otho Orlando
Erstellung: 1930
Bechsteinstraße 1
619 m
Bechsteinstraße 1/3/5/7; Teil einer Wohnanlage, um 1930 von Eduard Herbert und Otho Orlando Kurz; siehe Karl-Theodor-Straße 102/104/106.

Ehem. Offiziersspeiseanstalt

Architekt: Zeiser Georg, Beetz
Erstellung: 1901
Winzererstraße 41
625 m
<p>Ehem. Offiziersspeiseanstalt der ehem. Prinz-Leopold-Kaserne, freistehend schräggestellter neubarocker Eckbau, schloßartig mit reichem plastischem Dekor am Mittelrisalit und vorgelegter Terrasse mit Freitreppe, 1901-02 von Georg Zeiser und Beetz. Zur Baugruppe der ehem. Kaserne gehören Nr. 43, 45 sowie Schwere-Reiter-Straße 39 und 41.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Winzererstraße 92
639 m
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Stuckdekor, um 1900.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Mitterwieserstraße 3
652 m
Mietshaus, neubarock, mit Pilastergliederung, um 1900.

Steinerner Bildstock

Baustil: spätgotisch
Erstellung: 0
Luitpoldpark
662 m
Steinerner Bildstock vom spätgotischen Typus, mit neuem Marienbild; Ecke Karl-Theodor-/Brunnerstraße.

Wohnanlage

Erstellung: 1926
Schwere-Reiter-Straße 28
682 m
Nordflügel einer barockisierenden Wohnanlage, 1926; siehe Winzererstraße 35.

Wohnhausanlage

Erstellung: 0
Winzererstraße 35
700 m
Mittelteil einer dreiflügeligen, barockisierenden Wohnhausanlage, 1926; mit Elisabethstraße 68 und Schwere-Reiter-Straße 28; schließt mit dem gegenüberliegenden Haus Nr. 68 einen regelmäßigen Platz ein.

Südflügel einer Wohnhausanlage

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1926
Elisabethstraße 68
733 m
Südflügel einer Wohnhausanlage, barockisierend, bez. 1926; siehe Winzererstraße 35.

Hochbunker

Erstellung: 1941
Lerchenauer Straße 53
734 m
Hochbunker, fünfgeschossiger Rundturm mit horizontalem Abschluss, 1941 nach Plänen des städtischen Hochbauamtes als Luftschutzbau Nr. 2 errichtet, freistehend.

Ehem. Offizierskasino

Architekt: Besold Georg
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1907
Elisabethstraße 79
739 m
Ehem. Offizierskasino des 3. Pionierbataillons der Pionierkaserne I, villenartiger barockisierender Bau mit Putzgliederung, 1907/08 von Georg Besold.

Barbarastraße
745 m
Die Kleinwohnungssiedlung auf dem dreieckigen Grundstücksareal zwischen Barbarastraße, Infanteriestraße und Schwere-Reiter-Straße ist als frühestes und einziges siedlungsgeschichtliches Beispiel ihrer Art ein Ensemble. Sie ist Dokument nicht nur allgemein für den in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg besonders geförderten Kleinwohnungsbau in München, sondern speziell auch für den durch die Bayerische Armee geförderten sozialen Wohnungsbau. Gleichzeitig sind hier unmittelbar die Prinzipien Theodor Fischers angewendet, wobei auch Elemente der Gartenstadtidee und des Heimatschutzgedankens in die Planung miteingegangen sind.

Kreuzkirche

Architekt: Steinhauser Theodor
Erstellung: 1968
Hiltenspergerstraße 55
750 m

Luitpoldpark
764 m
Zwei neubarocke Steinvasen, die Freitreppe von der Karl-Theodor-Straße zum Gartenparterre um das Luitpolddenkmal flankierend, um 1910.

Stadtarchiv

Architekt: Grässel Hans
Erstellung: 1912
Winzererstraße 68
764 m

Luitpoldkaserne

Erstellung: 1900
Infanteriestraße 19
780 m
<p>Luitpoldkaserne, ehem. Luftschifferkaserne, freistehender Block aus gelben und roten Ziegeln, mit Dachreiter, um 1900.</p><p>Die Luitpold-Kaserne in der Infanteriestraße 19 in München wurde ab 1896 für die Luftschifferabteilung der bayerischen Armee errichtet. Die Kaserne war Teil der Garnison München, die mit zahlreichen Kasernen das Oberwiesenfeld prägte. 1931/32 wurde die Anlage um 5,5 Hektar erweitert. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte die US Army die sanierten Gebäude, bevor 1955 die Bundeswehr einzog.</p><p>1957 wurde hier die Sanitätstruppenschule des Heeres angesiedelt, die 1959 zur „Sanitätsschule der Bundeswehr“ und 1963 zur „Akademie des Sanitäts- und Gesundheitswesens der Bundeswehr“ umbenannt wurde. Diese zog 1980 in die Ernst-von-Bergmann-Kaserne. 2005 verlegte die Bundeswehrfachschule München ihren Standort.</p><p>1999 gab die Bundeswehr die Luitpold-Kaserne auf. Seitdem wurde die Nutzung schrittweise geändert. Unternehmen der Neuen Medien und Werbung siedelten sich an, und die Landeshauptstadt München plante ab 2004 eine Wohn- und Gewerbenutzung. Ein Konzept für die „Werkbundsiedlung Wiesenfeld“ scheiterte 2007, jedoch wurde 2010 ein städtebaulicher Wettbewerb beschlossen.</p>

Obelisk für den Prinzregent Luitpold

Architekt: Düll Heinrich, Pezold Georg, Prinzregent Luitpold
Erstellung: 1911
Luitpoldpark
798 m
<p>Obelisk zum Gedenken an den 90. Geburtstag des Prinzregenten Luitpold, 1911 von Heinrich Düll und Georg Pezold; im Südteil des Parks nahe der Karl-Theodor-Straße.</p>

Bamberger Haus

Architekt: Rank Franz
Erstellung: 1912
Brunnerstraße 2
815 m
Bamberger Haus (im Luitpoldpark), erbaut 1912 von Franz Rank unter Verwendung prächtiger Sandstein-Gliederungen vom sog. Böttingerhaus in Bamberg (Judengasse 14, um 1710).

Lerchenauer Straße 34
820 m
Miets- und Geschäftshaus, mit Zwiebelturm-Eckerker und neuer Fassadenmalerei, um 1900.

Nordbad

Architekt: Meitinger Karl, Zametzer Philipp
Erstellung: 1941
Schleißheimer Straße 142
833 m
<p>Nordbad, Fassade mit viersäuligem Eingangsportikus, 1936-41 von Karl Meitinger und Philipp Zametzer.</p>

Hermann-Frieb-Realschule

Architekt: Rehlen Robert
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1906
Hohenzollernstraße 140
871 m
<p>Städtische Hermann-Frieb-Realschule, viergeschossiger dreiflügeliger Gruppenbau in deutschen Renaissanceformen mit geschweiften Giebel, reicher Gliederung und Dekor, von Robert Rehlen, bez. 1905/06.</p><ul><li>1906 - Volkschule</li><li>1919 - Georg Kerschensteiner läßt mehrere Klassen nach dem Konzept der Arbeitsschulen unterrichten</li><li>1949-45 - Reservelazarett</li><li>1960 - Chirugische Krankenhaus München-Nord</li><li>1964 - Benneung der Schule nach dem Widerstandskämpfer Hermann Frieb (1909-43)</li></ul>

Filialkirche St. Barbara

Architekt: Goebel Erich
Baustil: historisierend
Erstellung: 1922
Infanteriestraße 15
884 m

Olympia-Schwimmhalle

Architekt: Leonhard Fritz, Andrä Wolf
Erstellung: 1972
Spiridon-Louis-Ring
888 m
<p>Olympia-Schwimmhalle, von Stahl-Glas-Wänden über unregelmäßigem Grundriss eingefaßte und durch ein Zeltdach abgedeckte Vierbeckenanlage mit einseitiger, an die künstliche Aufschüttung des Coubertin-Platzes angelehnter Tribüne aus Stahlbeton-Modulen im Westen, 1967-72 von Günther Behnisch und Partnern; das Zeltdach nach Entwurf von Fritz Leonhard, Wolf Andrä und Partnern in Form einer über einem Pylon abgespannten Seilnetzkonstruktion mit Acrylglasplatten-Abdeckung; eingehängte Technikstege; durch die Überspannung des Zugangs vom Lilian-Board- und vom Lutz-Long-Weg mit der Olympiahalle optisch verbunden.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Hohenzollernstraße 107
890 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, um 1900.</p>

Luitpoldpark

Erstellung: 1910
Luitpoldpark
892 m
<p>Luitpoldpark; 1910-11 angelegt (12,5 ha), verbindet regelmäßige Elemente mit Zügen des Landschaftsparks. Nach 1945 um das Gelände des Schuttberges nach Norden erweitert.</p>

Mietshaus

Architekt: Spindler Friedrich
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Winzererstraße 58
904 m
Mietshaus, barockisierender Eckbau, mit Erkern, um 1910 von Friedrich Spindler; Gruppe mit Nr. 56 und Wormser Straße 3.

ehem. Barackenkasernements

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Infanteriestraße 13
909 m
Teil des ehem. Barackenkasernements, jetzt Deutsches Jugendinstitut, Neurenaissance, Backsteinrohbau mit Mittelrisalit, um 1900.

Infanteriestraße 11
911 m
Ehem. Bekleidungsamt des I. Armeekorps am Oberwiesenfeld, großräumiger, um Innenhof angelegter Baukomplex in Sichtziegelbauweise, im Stil der Industriearchitektur des späten 19. Jh. als Teil des ehem. Barackenkasernements 1896-98 errichtet, Sanierung 1994-97: ehem. Schneider-Werkstatt, nach Osten erweitert, zwei- bzw. dreigeschossiger langgestreckter Baukörper mit Mezzanin und Ziegelgliederung; ehem. Schuhmacher-Werkstatt, um Schlosserei nach Osten erweitert, zwei- bzw. dreigeschossiger langgestreckter Baukörper mit Mezzanin und Ziegelgliederung; ehem. Verheirateten-Wohnhaus, dreigeschossiger Flachwalmdachbau; ehem. Trafohäuschen, eingeschossiger Zeltdachbau mit Treppengiebel; ehem. Lagerhaus, dreigeschossiger langgestreckter Baukörper; ehem. Schreinerei, eingeschossiger gegliederter Satteldachbau mit Giebel.

Mietshaus

Architekt: Spindler Friedrich
Baustil: historisierend
Erstellung: 1913
Wormser Straße 3
914 m
Mietshaus, historisierend, 1913 von Friedrich Spindler; Gruppe mit Winzererstraße 58.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 0
Horscheltstraße 4
916 m
Mietshaus, Jugendstil, mit zwischen Erkern eingespannten Balkonen, Anfang 20. Jh.

Mietshaus

Architekt: Spindler Friedrich
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1912
Winzererstraße 56
920 m
Mietshaus, barockisierend, mit drei Kleinerkern und Putzgliederung, 1912-13 von Friedrich Spindler; Gruppe mit Nr. 58; gleicht Schleißheimer Straße 89.

Olympiaturm

Architekt: Rosenthal Sebastian
Erstellung: 1968
Spiridon-Louis-Ring 1
923 m
<p>Fernsehturm, sog. Olympiaturm, 1965-68 nach Entwurf von Sebastian Rosenthal in Zusammenarbeit mit der Bundespost durch das Baureferat der Stadt München als Stahlbetonkonstruktion errichtet; über sich verjüngendem paraboloidem Schaft zwei Plattformgruppen; in der unteren Sende- und Fernmeldetechnik, in der oberen Drehrestaurant und Aussichtsplattformen; Mastspitze zylindrisch abgestuft; Gesamthöhe 290 Meter; Kassen-und Restaurantgebäude, an der Ostseite.</p>

Brunnen mit Bronzefigur

Architekt: Liebermann Ferdinand
Erstellung: 1930
Hiltenspergerstraße 36
929 m
vor Hiltenspergerstraße 36; Brunnen mit Bronzefigur eines Mädchens mit Robbe auf der Schulter, 1930 von Ferdinand Liebermann; auf dem kleinen Platz vor Nr. 36.

Willi-Gebhardt-Ufer 32
929 m

Mietshaus

Architekt: Rottmann Eduard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Hiltenspergerstraße 36
942 m
Mietshaus, malerischer Eckbau im barockisierenden Jugendstil, mit Erkern, 1911 von Eduard Rottmann.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Agnesstraße 66
947 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, Eckbau mit zwei Erkern, um 1910.</p>

Wilhelm-Götz-Denkmal

Architekt: Hemmesdorfer Hans, Götz Wilhelm
Erstellung: 1913
Luitpoldpark
947 m
<p>Wilhelm-Götz-Denkmal, Pfeiler mit Reliefbildnis, von Ruhebank flankiert, 1913 von Hans Hemmesdorfer; nahe der Borschtallee.</p>

Mietshaus

Architekt: Spindler Friedrich
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Schleißheimer Straße 89
954 m
Mietshaus, barockisierend, mit drei Kleinerkern und Putzgliederung, um 1910-13 von Friedrich Spindler; gleicht Winzererstraße 56.

ehem. Barackenkasernements

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1913
Infanteriestraße 7
955 m
<p>Teil des ehem. Barackenkasernements, jetzt Stadtbibliothek, neuklassizistischer Monumentalbau, um 1913; Pendant zu Heßstraße 130 a.</p>

Mietshausgruppe

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Agnesstraße 62
958 m
<p>Agnesstraße 62/64; Mietshausgruppe, neuklassizistisch, mit reicher Putzgliederung, um 1910.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Agnesstraße 60
966 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit zwei flachen Runderkern, bez. 1909.</p>

Mietshaus

Architekt: Spindler Friedrich
Baustil: historisierend
Erstellung: 1911
Agnesstraße 61
966 m
<p>Mietshaus, historisierend, Eckbau mit vier Erkern, 1911 von Friedrich Spindler.</p>

Mietshaus

Architekt: Rottmann Eduard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Hohenzollernstraße 99
969 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1911-12 von Eduard Rottmann; Gruppe mit Nr. 97.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 0
Schleißheimer Straße 122
971 m
Mietshaus, Jugendstil, mit asymmetrisch angeordneten Balkonen und Erker, Anfang 20. Jh.

Reithalle

Baustil: romanisierend
Erstellung: 0
Heßstraße 132
972 m
Teil des ehem. Barackenkasernements, Reithalle mit offenem Dachstuhl, außen romanisierend, Ende 19. Jh.

Mietshaus

Architekt: Spindler Friedrich
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Agnesstraße 59
977 m
<p>Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, mit Pilastergliederung und zwei Erkern, 1911 von Friedrich Spindler; Gruppe mit Nr. 55 und 57.</p>

Mietshaus

Architekt: Rottmann Eduard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Hohenzollernstraße 97
979 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1911-12 von Eduard Rottmann; Gruppe mit Nr. 99.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Agnesstraße 58
979 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, Eckbau mit zwei Erkern, um 1910.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 0
Hohenzollernstraße 95
984 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit zwei Erkern und figürlichem Fries an der Traufe, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 0
Bauerstraße 40
984 m
Mietshaus, Jugendstil; Gruppe mit Nr. 38.

Mietshaus

Architekt: Spindler Friedrich
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Agnesstraße 57
989 m
<p>Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, mit Pilastergliederung und zwei Erkern, um 1911 von Friedrich Spindler; Gruppe mit Nr. 55 und 59.</p>

Mietshaus

Architekt: Spindler Friedrich
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Agnesstraße 55
994 m
<p>Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, mit Pilastergliederung und zwei Erkern, um 1911 von Friedrich Spindler; Gruppe mit Nr. 57 und 59.</p>

Mietshaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Tengstraße 45
997 m
<p>Mietshaus, malerischer Jugendstil-Eckbau, mit zahlreichen Erkern und Balkonen, 1909-10 von Franz Popp.</p>

Finanzamt München-West

Architekt: Spindler Friedrich
Baustil: historisierend
Erstellung: 1912
Winzererstraße 54
997 m
Finanzamt München-West, historisierend mit Karyatidenloggien an den beiden Erkern, zwei Zwerchgiebeln und Figurenportal, 1912 von Friedrich Spindler; Gruppe mit Nr. 52.

Gustav-Landauer-Bogen

82 m 

Bühnenrahmen

Therese-Studer-Straße

141 m 

Die sieben Geißlein

Therese.Suder-Straße

187 m 

SchauRaum

Elisabeth-Kohn-Straße 20

235 m 

WANKITA, QUIRIN, EINRAD MIT SITZ

Saarstraße 7

286 m 

9. Die Abteilung XI des Organisationskomitees

Petra-Kelly-Straße

358 m 

Brunnen am Stadtplatz Ackermannbogen

Georg-Birk-Straße

378 m 

Waldmann-Kaserne - Wagnis Art

Ort der Stille

Plastik
2017
Ackermannbogen

383 m 

Ort der Stille

START

Plastik
2011
Elisabeth-Kohn-Straße 4

457 m 

START

Schuttblume

Friedensmahnmal
1972

466 m 

Schuttblume

Makoré Baum

Naturdenkmal
1980
Winzererstraße 45

490 m 

Makoré Baum

Winzererstraße

507 m 

Löwenstatue

Kruzifix auf dem Schuttberg

Friedensmahnmal
1972

510 m 

Kruzifix auf dem Schuttberg


Böttingerstraße 13

547 m 

Denkmal für Bischof Ketteler


553 m 

Olympiapark

Papst Leo XIII.

Gedenktafel
1950
Hiltenspegerstraße 99

596 m 

Papst Leo XIII.

Schleißheimer Straße 332

597 m 

Traumarchiv



Schwere-Reiter-Straße 41

609 m 

Schwere-Reiter-Regiment

Hiltenspergerstraße 82

626 m 

Leben und Licht

Winzererstraße 68

749 m 

Sitzende Frau mit zwei Kindern

Daphne


1979
Bayernplatz

764 m 

Daphne

Clemensstraße

765 m 

Unbekannt



Brunnerstraße 2

798 m 

Bertschbrunnen

Willi-Daume-Platz

803 m 

Munich Olympic Walk of Stars (MOWOS)

Lutz-Long-Ufer

806 m 

Dalai Lama - Friedensbotschaft

Brunnerstraße 2

811 m 

Brunnen am Bamberger Haus

Schleißheimerstraße 142

811 m 

Ensemble Oculus Historiae

Infanteriestraße 15

892 m 

Glasgemälde - Madonna vor dem Münchner Stadpanorama

Luitpoldpark

897 m 

Pumucklbrunnen

Destouches Straße 86

919 m 

Monolithische Granitstele

Infantriestraße

922 m 

Kriegerdenkmal - St. Barbara

Hiltenspergerstraße 36

930 m 

Mädchen mit Seehund

Hohenzollernplatz

942 m 

Springbrunnen

Rosa-Luxemburg-Platz

946 m 

Brunnenanlage


Hohenzollernplatz

953 m 

Einkaufswagen im Überfluss

Lothstraße 29

998 m 

Adolf Hitler

Bühnenrahmen
82 m
Zaharias Gabriella
0

Gustav-Landauer-Bogen 

Zaharias Gabriella - Bühnenrahmen

Die sieben Geißlein
141 m
Holzer Thomas
2004

Therese-Studer-Straße  

Holzer Thomas - Die sieben Geißlein

SchauRaum
187 m

0

Therese.Suder-Straße 

 - SchauRaum

Elisabeth-Kohn-Straße 20 

Wank Bruno - WANKITA, QUIRIN, EINRAD MIT SITZ


Petra-Kelly-Straße 

Monsigny Levin - Brunnen am Stadtplatz Ackermannbogen

Georg-Birk-Straße 

 - Waldmann-Kaserne - Wagnis Art

Ackermannbogen 

 - Ort der Stille

START
457 m
Schmidt Martin
2011

Elisabeth-Kohn-Straße 4 

Schmidt Martin - START

Schuttblume
466 m
Belling Rudolf
1972

 

Belling Rudolf - Schuttblume

Makoré Baum
490 m

1980

Winzererstraße 45 

 - Makoré Baum

Winzererstraße 

 - Löwenstatue



Böttingerstraße 13 

 - Denkmal für Bischof Ketteler

 

 - Olympiapark

Hiltenspegerstraße 99 

 - Papst Leo XIII.

Traumarchiv
597 m
Groß Sabine
0

Schleißheimer Straße 332 

Groß Sabine - Traumarchiv



Schwere-Reiter-Regiment
609 m
Voggenreiter J.
1914

Schwere-Reiter-Straße 41 

Voggenreiter J.  - Schwere-Reiter-Regiment

Leben und Licht
626 m
Kästl Helmut
1978

Hiltenspergerstraße 82 

Kästl Helmut - Leben und Licht

Sitzende Frau mit zwei Kindern
749 m
Strassen M. Z.
1867

Winzererstraße 68 

Strassen M. Z.  - Sitzende Frau mit zwei Kindern

Daphne
764 m
Werdin Undine
1979

Bayernplatz 

Werdin Undine - Daphne

Unbekannt
765 m

0

Clemensstraße 

 - Unbekannt

Karl-Theodor-Straße 

Meyer-Fassold Eugen - Gedenktafel am Obelisken - Prinzregent Luitpold

Obelisk im Luitpoldpark
788 m
Düll Heinrich, Pezold Georg
1911

 

Düll Heinrich, Pezold Georg - Obelisk im Luitpoldpark

Brunnerstraße 2 

 - Bertschbrunnen

Willi-Daume-Platz 

 - Munich Olympic Walk of Stars (MOWOS)

Lutz-Long-Ufer 

 - Dalai Lama - Friedensbotschaft

Brunnerstraße 2 

 - Brunnen am Bamberger Haus

Ensemble Oculus Historiae
811 m
Poirier Anne, Poirier Patrick
1990

Schleißheimerstraße 142 

Poirier Anne, Poirier Patrick - Ensemble Oculus Historiae

Infanteriestraße 15 

Pacher Augustin - Glasgemälde - Madonna vor dem Münchner Stadpanorama

Pumucklbrunnen
897 m
Nageler Claus
1985

Luitpoldpark 

Nageler Claus  - Pumucklbrunnen

Monolithische Granitstele
919 m
Peters Herbert
1982

Destouches Straße 86 

Peters Herbert - Monolithische Granitstele

Infantriestraße 

 - Kriegerdenkmal - St. Barbara

Mädchen mit Seehund
930 m
Liebermann Ferdinand
1930

Hiltenspergerstraße 36 

Liebermann Ferdinand  - Mädchen mit Seehund

Springbrunnen
942 m
Aschauer Alfred
1980

Hohenzollernplatz 

Aschauer Alfred - Springbrunnen

Brunnenanlage
946 m
GBW AG
1993

Rosa-Luxemburg-Platz 

GBW AG - Brunnenanlage

Denkmal für Wilhelm Götz
951 m
Hemmersdorfer Hans
1913

 

Hemmersdorfer Hans - Denkmal für Wilhelm Götz

Einkaufswagen im Überfluss
953 m
Eisenhut Pia, Grasser Tom
2024

Hohenzollernplatz 

Eisenhut Pia, Grasser Tom - Einkaufswagen im Überfluss

Lothstraße 29 

 - Adolf Hitler