Damenstiftstraße in München Altstadt-Lehel
 

Münchner Straßenverzeichnis

   Damenstiftstraße          

Damenstiftstraße: Nach dem von der Kurfürstin Maria Anna, der Witwe von Max III., 1785 im ehemaligen Kloster der Salesianerinnen gegründeten „Adeligen Damenstift". *vor 1894

Baureferat 1965

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Straßenname Damenstiftstraße
Benennung 1784 Erstnennung
Plz 80331
Stadtbezirk 1. Altstadt-Lehel | Hackenviertel
RubrikBauwerke
Kategorie Kloster  
Suchen Damenstift, Salesianerinnen
Lat/Lng 48.13683 - 11.56871   
1879 Fernberg  
DAMENSTIFTSTRASSE. In dieser Straße befindet sich jetzt die kgl. Kreisrealschule; das Gebäude, in welchem dieselbe untergebracht ist, wurde vom Kurfürsten Karl Albert für den Orden der Salesianerinnen erbaut; Kurfürst Karl Theodor wandelte aber das Kloster in ein adeliges D a m e n s t i f t um, zu dessen liegendem Vermögen das große, weitläufige Gebäude nebst Garten gehört.
1880 Adressbuch  
Nach dem von der Kurfürstin Maria Anna, der Wittwe Max III., am 13. Jan. 1785 in dem ehemaligen Kloster der Salesanerinnen gegründeten, „adeligen Damenstift“ genannt, dessen Gebäude seit 18. Febr. 1802, wo das Zusammenleben der Stiftsdamen aufgehoben ward, weltlichen Zwecken, zunächst den technischen Schulen dienten. Aus einem Theil des Fonds errichtet König Ludwig I. 1836 das gleichnamige Gebäude in der Ludwigstraße. – Die an das alte Damenstift anstoßende Kirche erstand aus einer durch Herzog Albrecht III. 1440 erbauten St. Annakapelle, indem man zu jener am 31. Mai 1732 einen Grundstein legte und sie am 9. Okt. 1735 wieder der hl. Anna weihte. Schon 1668 hatte die Kurfürstin Adelheid, Gemahlin Ferdinand Marias, den Salesianer-Nonnen die St. Annakapelle und ein Haus verschafft, das sie 1675 durch ein weiteres, von den Indersdorfer Chorherrn erkauftes, vermehrte. Das hiedurch allmählich entstandene Kloster ist dann 1733 bis 35 völlig neu erbaut worden. 1784 bezogen die Salesianerinen nebst ihrem Mädcheninstitut das ihnen überlassene, aufgehobene Kloster Indersdorf, siedelten 1831 nach Dietramszell über und errichteten 1846 in den von ihnen erworbenen ehemaligen Klostergebäuden zu Beuerberg ein Filialinstitut. – Ursprünglich hieß die Damenstiftstraße als Verlängerung der Kreuzstraße „Schmalzgasse“, welche am „Saumarkt“ endete (s. Altheimereck); dann nannte man sie „innere St. Annagasse“, später „Stiftsgasse“ und zu Anfang dieses Jahrhunderts vorübergehend auch „weite Gasse“.
1894 Rambaldi  
125.Damenstiftstraße.Verbindet die Kreuz- mit der Eisenmannstraße zwischen der Josephspital- und Herzogspitalstraße. Die Straße wird nach dem von der Kurfürstin Maria Anna, der Witwe Max III., am 13. Januar 1785 in dem ehemaligen Kloster der Salesianerinnen gegründeten ,,adelichen Damenstift« genannt, dessen Gebäude seit 18. Febr. 1802, wo das Zusammenleben der Stiftsdamen aufgehoben ward, weltlichen Zwecken, zunächst den technischen Schulen dienten oder an Private vermietet wurden. Aus einem Teil der Fonds errichtete König Ludwig I. 1836 das gleichnamige Gebäude in der Ludwigstraße. Die an das alte Damenstist anstoßende Kirche erstand aus einer durch Herzog Albrecht Ill. 1440 erbauten St. Annakapelle, indem man zu jener am 31. Mai 1732 einen neuen Grundstein legte und sie am 9· Okober 1835 wieder der hl. Anna weihte. Schon 1668 hatte die Kurfürstin Adelheid, Gemahlin Ferdinand Marias, den Salesianerinnen die St. Annakapelle und ein Haus verschafft, das sie 1675 durch ein weiteres, von den Indersdorfer Chorherrn erkauftes, vermehrte. Das hierdurch allmählich entstandene Kloster ist dann 1733 bis 1735 völlig neu erbaut worden. 1784 bezogen die Salesianerinnen nebst ihrem Mädcheninstitut das ihnen überlassene aufgehobene Kloster Indersdorf, siedelten 1831 nach Dietramszell über und errichteten 1846 in den von ihnen erworbenen ehemaligen Klostergebäuden zu Beuerberg ein Filialinstitnt. Ursprünglich hieß die Damenstiftstraße als Verlängerung der Kreuzstraße »Schmalzgasse«, welche am »Saumarkt« endete (s. Altheimereck), dann nannte man sie »innere St. Annagasse«, später »Stiftgasse« und zu Anfang dieses Jahrhunderts vorübergehend auch .,weite Gasse«.
1943 Adressbuch  
Nach dem von der Kurfürstin Maria Anna, der Witwe von Max III., am 13.1.1785 in dem ehemaligen Kloster der Salesianerinnen gegründeten adeligen Damenstift, dessen Gebäude seit 1802 Schulzwecken dient.

Verbindet die Kreuz- mit der Eisenbahnstraße zwischen der Josephspital- und Herzogspitalstraße.

1965 Baureferat  
Damenstiftstraße: Nach dem von der Kurfürstin Maria Anna, der Witwe von Max III., 1785 im ehemaligen Kloster der Salesianerinnen gegründeten „Adeligen Damenstift". *vor 1894
StraßeNameArchitektBaustilJahr
Damenstiftstraße 1Damenstiftskirche St. AnnaGunetzrhainer Johann Baptist spätbarock1732
Damenstiftstraße 3Ehem. DamenstiftWidmann Matthias frühklassizistisch1784
Damenstiftstraße 4Bürgerhausfrühklassizistisch
Damenstiftstraße 6Wohn- und Geschäftshausklassizistisch1800
Damenstiftstraße 8Palais LerchenfeldGunetzrhainer Ignaz AntonBarock1726
Damenstiftstraße 11Mietshausspätklassizistisch1860
Damenstiftstraße 12Wohn- und GeschäftshausNeurenaissance1880
Damenstiftstraße 16MietshausNeurenaissance
Damenstiftstraße 18Mietshaus
StraßeNameArtJahrBild
Damenstiftstraße 18Gedenktafel BergerhausGedenktafel
TitelStraßeStandortKünstlerJahrBild
Tauben-BrunnenDamenstiftstraße 3Nida-Rümelin Rolf1964
St.-Georgs-BrunnenDamenstiftstraße 8Laurenty Ernst1958
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