Agricolaplatz in München Laim
 

Münchner Straßenverzeichnis

   Agricolaplatz          

Georg Agricola, Münchner Bürger und regulierter Chorherr des Klosters Indersdorf, war eine der 42 Geiseln, die 1632 als Pfand für die noch ausstehende Zahlung der Münchner Bürger an König Gustav Adolf im Dreißigjährigen Krieg in schwedische Gefangenschaft gingen; der schwedische König hatte versprochen, gegen die Zahlung von 300.000 Talern München von der Brandschatzung zu verschonen, 1635 kamen die Geiseln wieder frei; in der Wallfahrtskirche St. Maria in Ramersdorf erinnert eine Gedenktafel an das Schicksal der Gefangenen.

| | | |

Straßenname Agricolaplatz
Benennung 1901 Erstnennung
Stadtbezirk 25. Laim | St. Ulrich
RubrikPersonen
Kategorie Münchner Bürger  
Suchen Agricola Georg
Lat/Lng 48.14172 - 11.49379   
Person Agricola Georg
geboren
gestorben
Kategorie Münchner Bürger  
Leben

Georg Agricola, Münchner Bürger und regulierter Chorherr des Klosters Indersdorf, war eine der 42 Geiseln, die 1632 als Pfand für die noch ausstehende Zahlung der Münchner Bürger an König Gustav Adolf im Dreißigjährigen Krieg in schwedische Gefangenschaft gingen; der schwedische König hatte versprochen, gegen die Zahlung von 300.000 Talern München von der Brandschatzung zu verschonen, 1635 kamen die Geiseln wieder frei; in der Wallfahrtskirche St. Maria in Ramersdorf erinnert eine Gedenktafel an das Schicksal der Gefangenen.

Bavarikon
1943 Adressbuch  
Georg Agricola, reg. Chorherr von Indersdorf, einer der 42 Münchner geiselni. J. 1632, die sich von den Schwedenkönig Gustav Adolf nach Augsburg, Donauwörth und Landshut schleppen ließen, um die Stadt München, welche die Kriegskonstributionen von 300 000 Reichstalern nicht sofort erlegen konnte, vor der Einäscherung zu bewahren.

Platz zwischen Perhamer-, Stöberl- und Agricolastraße in Laim.

1965 Baureferat  
Agricolaplatz: Georg Agricola , Münchner Bürger und regulierter Chorherr des Klosters lndersdorf, einer der 42 Münchner Geiseln in schwedischer Gefangenschaft (1632). *1901
Google Maps

Straßen sind das Gedächtnis der Stadt



Fehler