Münchner Straßenverzeichnis

   Von-Goebel-Platz          

Goebel Karl Immanuel von
Karl Immanuel von Goebel
Bildrechte: Daderot, Karl von Goebel memorial - DSC07545, CC0 1.0

Karl Immanuel Eberhard Goebel, seit 1909 Ritter von Goebel (* 8. März 1855 in Billigheim; † 9. Oktober 1932 in München) war ein deutscher Botaniker. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „K.I.Goebel“.

Hauptarbeitsgebiete von Goebel waren die vergleichend-funktionelle Anatomie, Morphologie und Entwicklungsphysiologie der Pflanzen unter phylogenetischen Gesichtspunkten und der Einfluss äußerer Faktoren auf die „Reaktionsbreite“ ihrer Keimlinge. Goebel betonte die Abhängigkeit der Form eines Organismus von dessen Funktion und war damit einer der Begründer der experimentellen Richtung in der Morphologie.

Seit 1889 war Goebel Herausgeber der Zeitschrift „Flora“. 1931 wurde ihm die Linné-Medaille der Linnean Society of London verliehen. Seit 1900 war er Mitglied der Königlichen Physiographischen Gesellschaft in Lund, seit 1902 der Göttinger Akademie der Wissenschaften,[1] seit 1912 der Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften in Uppsala, seit 1913 korrespondierendes Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften, seit 1914 auswärtiges Mitglied der Accademia Nazionale dei Lincei in Rom, seit 1917 Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften, seit 1924 korrespondierendes Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften und seit 1932 der National Academy of Sciences.

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Straßenname Von-Goebel-Platz
Benennung 28.2.1935 Umbenennung
Plz 80638
Stadtbezirk 9. Neuhausen-Nymphenburg | Nymphenburg
RubrikPersonen
Kategorie Botaniker  
Gruppe Bayerische Akademie der Wissenschaften  LMU  
Lat/Lng 48.16304 - 11.50987   
Person Goebel Karl Immanuel von
geboren 8.3.1855 [Billigheim]
gestorben 9.10.1932 [München]
Kategorie Botaniker  
Gruppe Bayerische Akademie der Wissenschaften  LMU  
GND 118717863
Leben

Karl Immanuel Eberhard Goebel, seit 1909 Ritter von Goebel (* 8. März 1855 in Billigheim; † 9. Oktober 1932 in München) war ein deutscher Botaniker. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „K.I.Goebel“.

Hauptarbeitsgebiete von Goebel waren die vergleichend-funktionelle Anatomie, Morphologie und Entwicklungsphysiologie der Pflanzen unter phylogenetischen Gesichtspunkten und der Einfluss äußerer Faktoren auf die „Reaktionsbreite“ ihrer Keimlinge. Goebel betonte die Abhängigkeit der Form eines Organismus von dessen Funktion und war damit einer der Begründer der experimentellen Richtung in der Morphologie.

Seit 1889 war Goebel Herausgeber der Zeitschrift „Flora“. 1931 wurde ihm die Linné-Medaille der Linnean Society of London verliehen. Seit 1900 war er Mitglied der Königlichen Physiographischen Gesellschaft in Lund, seit 1902 der Göttinger Akademie der Wissenschaften,[1] seit 1912 der Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften in Uppsala, seit 1913 korrespondierendes Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften, seit 1914 auswärtiges Mitglied der Accademia Nazionale dei Lincei in Rom, seit 1917 Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften, seit 1924 korrespondierendes Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften und seit 1932 der National Academy of Sciences.

Bavarikon Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek
DatumQuelleA
24.01.1935Strassen - Umbenennung
DE-1992-STRA-40-57 Straßenbenennungen 1935 - 0
Direktion der Botanischen Staatsanstalten -> Guido Harbers, Referat VII
Wikipedia Google Maps

Straßenbenennungen

Straße von Grund bis Grund
KemnatenplatzErstnennung28.2.1935Umbenennung
Von-Goebel-Platz28.2.1935Umbenennung

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