Veranstaltungen - Geschichte - Kunst & Denkmal
Franz von Paula Gruithuisen (* 19. März 1774 auf Burg Haltenberg am Lech; † 21. Juni 1852 in München) war ein deutscher Arzt und Astronom.
Ab 1800 bereitete er sich auf ein Studium an der Universität Landshut vor. Zum Sommersemester 1801 immatrikulierte er sich dort für Philosophie, Naturwissenschaften und Medizin. Am 2. September 1808 promovierte er in Landshut zum Dr. med. An der Landärztlichen Schule in München wurde er im selben Jahr Dozent für Physik, Chemie, Botanik, Zoonomie, Anthropologie, Pathologie, Enzyklopädie und Geschichte der Medizin.
Am 9. Februar 1823 wurde er zum Professor für Anatomie und Physiologie an der (Landärztlichen) Chirurgischen Schule in München ernannt. Nachdem er 1825 auf wissenschaftlichen Reisen deutsche und andere europäische Universitäten besucht hatte, berief ihn die Ludwig-Maximilians-Universität München am 20. Mai 1826 als außerordentlichen Professor für Astronomie. Vier Jahre später, am 11. Juni 1830, erhielt er den Lehrstuhl für Astronomie. Dort rückten immer mehr astronomische, geologische und geographische Forschungsthemen in den Vordergrund. Der Mond und seine Krater als Meteoriteneinschläge waren ein wichtiger Forschungsgegenstand.
Sein Nachlass befindet sich in der Bayerischen Staatsbibliothek
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Straßenname | Gruithuisenstraße |
---|---|
Benennung | 1947 Umbenennung |
Plz | 80997 |
Stadtbezirk | 23. Allach-Untermenzing | Industriebezirk |
Rubrik | Personen |
Kategorie | Mediziner Astronom |
Gruppe | LMU |
Lat/Lng | 48.18110 - 11.48358 |
Straßenlänge | 0.16 km |
Person | Gruithuisen Franz von |
---|---|
geboren | 19.3.1774 [Burg Haltenberg am Lech] |
gestorben | 21.6.1852 [München] |
Kategorie | Mediziner Astronom |
Gruppe | LMU |
Nation | Deutschland |
Konfession | katholisch |
GND | 118972375 |
Leben |
Franz von Paula Gruithuisen (* 19. März 1774 auf Burg Haltenberg am Lech; † 21. Juni 1852 in München) war ein deutscher Arzt und Astronom. Ab 1800 bereitete er sich auf ein Studium an der Universität Landshut vor. Zum Sommersemester 1801 immatrikulierte er sich dort für Philosophie, Naturwissenschaften und Medizin. Am 2. September 1808 promovierte er in Landshut zum Dr. med. An der Landärztlichen Schule in München wurde er im selben Jahr Dozent für Physik, Chemie, Botanik, Zoonomie, Anthropologie, Pathologie, Enzyklopädie und Geschichte der Medizin. Am 9. Februar 1823 wurde er zum Professor für Anatomie und Physiologie an der (Landärztlichen) Chirurgischen Schule in München ernannt. Nachdem er 1825 auf wissenschaftlichen Reisen deutsche und andere europäische Universitäten besucht hatte, berief ihn die Ludwig-Maximilians-Universität München am 20. Mai 1826 als außerordentlichen Professor für Astronomie. Vier Jahre später, am 11. Juni 1830, erhielt er den Lehrstuhl für Astronomie. Dort rückten immer mehr astronomische, geologische und geographische Forschungsthemen in den Vordergrund. Der Mond und seine Krater als Meteoriteneinschläge waren ein wichtiger Forschungsgegenstand. Sein Nachlass befindet sich in der Bayerischen Staatsbibliothek |
Grabstätte |
Alter Südlicher Friedhof Sektion: 04 - Reihe: 02 - Nummer: 47 |
Datum | Quelle | A |
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19.10.1967 | Umbennung des nördl. Teiles der Gruithuisenstraße (Schnetzweg) DE-1992-STRA-40-69a Straßenbenennungen 1967 - 0 Baureferat - Wohnungswesen -> Stadtarchiv |
Straße | von | Grund | bis | Grund |
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Gruithuisenstraße | 1947 | Umbenennung |
Straßen sind das Gedächtnis der Stadt