Münchner Straßenverzeichnis

   Hengelerstraße          

Hengeler Adolf
Adolf Hengeler
Bildrechte: Franz von Lenbach, Portraet-Adolf-Hengeler-von-Franz-von-Lenbach, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Adolf Hengeler (* 11. Februar 1863 in Kempten (Allgäu); † 3. Dezember 1927 in München) war ein deutscher Kunstmaler.

Das Werk umfasst angewandte Grafik, Karikaturen und Bildgeschichten in einer unverwechselbaren humorvoll-gutmütigen, gleichwohl schadenfrohen und detailreichen Auffassung. Hengelers charakteristische Grafik reicht von luftigen Farbzeichnungen hin zu präzisen Tuschestrichen in souveräner Manier, die hier wie da mit Wilhelm Busch vergleichbar ist. Neben den regelmäßigen Beiträgen zu den „Fliegenden Blättern“ waren die „Münchner Kinderfibel“ und das „Kriegstagebuch 1914/15“ bekannte Publikationen. In der Malerei konzentrierte sich Hengeler auf Landschaften, belebt durch Putten und Fabelwesen, und Idyllen oder Personen in Landschaft. In immer neuen Varianten formulierte er anmutige Szenen in ungestörter Natur Oberbayerns oder des Allgäus, die den Geschmack des Publikums trafen. In späteren Jahren wandte sich Hengeler christlichen Legenden und Figuren der biblischen Geschichte zu, mit denen er seine Naturszenen ausstaffierte. Die Bildstimmung wird oft bestimmt von erdigen Brauntönen, die helle Lokal- und Pastelltöne im Inkarnat, in der Kleidung oder in Blüten zur Wirkung bringen.

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Straßenname Hengelerstraße
Benennung 11.12.1928 Erstnennung
Plz 80637
Stadtbezirk 10. Moosach | Alt-Moosach
Kategorie Maler  Zeichner  
Lat/Lng 48.1708343 - 11.5361054   
Person Hengeler Adolf
geboren 11.2.1863 [Kempten, Allgäu]
gestorben 3.12.1927 [München]
Kategorie Maler  Zeichner  
Nation Deutschland
GND 116701544
Leben

Adolf Hengeler (* 11. Februar 1863 in Kempten (Allgäu); † 3. Dezember 1927 in München) war ein deutscher Kunstmaler.

Das Werk umfasst angewandte Grafik, Karikaturen und Bildgeschichten in einer unverwechselbaren humorvoll-gutmütigen, gleichwohl schadenfrohen und detailreichen Auffassung. Hengelers charakteristische Grafik reicht von luftigen Farbzeichnungen hin zu präzisen Tuschestrichen in souveräner Manier, die hier wie da mit Wilhelm Busch vergleichbar ist. Neben den regelmäßigen Beiträgen zu den „Fliegenden Blättern“ waren die „Münchner Kinderfibel“ und das „Kriegstagebuch 1914/15“ bekannte Publikationen. In der Malerei konzentrierte sich Hengeler auf Landschaften, belebt durch Putten und Fabelwesen, und Idyllen oder Personen in Landschaft. In immer neuen Varianten formulierte er anmutige Szenen in ungestörter Natur Oberbayerns oder des Allgäus, die den Geschmack des Publikums trafen. In späteren Jahren wandte sich Hengeler christlichen Legenden und Figuren der biblischen Geschichte zu, mit denen er seine Naturszenen ausstaffierte. Die Bildstimmung wird oft bestimmt von erdigen Brauntönen, die helle Lokal- und Pastelltöne im Inkarnat, in der Kleidung oder in Blüten zur Wirkung bringen.

Grabstätte
Grabstätte
Waldfriedhof - Alter Teil

Sektion: 132 - Reihe: W - Nummer: 25
Wikipedia Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek
Benennung 11.12.1928 Erstnennung
Offiziell Adolf Hengeler, Maler u. Zeichner, Professor a. d. Akademie der bildenden Künste. Geb. 11.11.1863 in Kempten, gest. 4.12.1927 zu München.
Straßenverlauf Verb.Str.zw. Löfftzstrasse und Hildebrandstrasse .(.nördl. d.Pickelstrasse)
DatumQuelleA
11.12.1928Straßenbenennungen
Beschluss des Stadtrates
DE-1992-STRA-40-46 Straßenbenennungen 1928 - 0
Referat VII ->
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StraßeNameArchitektBaustilJahr
Hengelerstraße 1Teil der Wohnanlage BorsteiBorst Bernhard, Bieber Oswald E.

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