Münchner Straßenverzeichnis

   Heinrich-Goebel-Straße          

Goebel Heinrich
Heinrich Goebel
Bildrechte: Unknown, Henry Goebel HabersStudio HR, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Johann Heinrich Christoph Conrad Göbel (* 20. April 1818 in Springe, Königreich Hannover; † 4. Dezember 1893 in New York; nach 1849 auch als Henry Goebel bekannt) war ein Feinmechaniker deutscher Herkunft, der 1865 US-Staatsbürger wurde.

Göbel wurde 1893 in den USA und Europa durch Zeitungsberichte über seine Behauptung bekannt, er habe bereits in den 1850er-Jahren die ersten Glühlampen mit hochohmigem Kohleglühfaden (Kohlenfadenlampen) hergestellt und genutzt, ohne jedoch ein diesbezügliches Patent anzumelden. Das Patent für diesen Lampentyp wurde 1880 Thomas Alva Edison erteilt.

Glühlampenhersteller in den USA versuchten in einer Reihe von Patentrechtsstreiten, anhand von Göbels Behauptung die Ungültigkeit des Edison-Patents von 1880 zu beweisen, um selbst einer vom Patentinhaber Edison Electric Light Co. angestrengten Schließung ihrer Produktion wegen Patentverletzung zu entgehen. Göbels Erfindungsbehauptungen konnten jedoch nicht bewiesen werden. Sie werden nach aktuellem Forschungsstand als unwahr zurückgewiesen.

Nach Göbels Tod entstand eine in verschiedenen Varianten tradierte und zum Teil episch ausgestaltete Legende, wonach Göbel in Deutschland oftmals als Ersterfinder der Glühlampe gilt.

Dieser Text basiert auf dem Artikel Heinrich_G%C3%B6bel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

| | | |

Straßenname Heinrich-Goebel-Straße
Benennung 4.4.1939 Erstnennung
Plz 80686
Stadtbezirk 25. Laim | St. Ulrich
Kategorie Uhrmacher  Optiker  
Lat/Lng 48.13243 - 11.50784   
Person Goebel Heinrich
geboren 20.4.1818 [Springe]
gestorben 4.12.1893 [New York]
Kategorie Uhrmacher  Optiker  
Nation Deutschland
Konfession lutherisch
GND 118695657
Leben

Johann Heinrich Christoph Conrad Göbel (* 20. April 1818 in Springe, Königreich Hannover; † 4. Dezember 1893 in New York; nach 1849 auch als Henry Goebel bekannt) war ein Feinmechaniker deutscher Herkunft, der 1865 US-Staatsbürger wurde.

Göbel wurde 1893 in den USA und Europa durch Zeitungsberichte über seine Behauptung bekannt, er habe bereits in den 1850er-Jahren die ersten Glühlampen mit hochohmigem Kohleglühfaden (Kohlenfadenlampen) hergestellt und genutzt, ohne jedoch ein diesbezügliches Patent anzumelden. Das Patent für diesen Lampentyp wurde 1880 Thomas Alva Edison erteilt.

Glühlampenhersteller in den USA versuchten in einer Reihe von Patentrechtsstreiten, anhand von Göbels Behauptung die Ungültigkeit des Edison-Patents von 1880 zu beweisen, um selbst einer vom Patentinhaber Edison Electric Light Co. angestrengten Schließung ihrer Produktion wegen Patentverletzung zu entgehen. Göbels Erfindungsbehauptungen konnten jedoch nicht bewiesen werden. Sie werden nach aktuellem Forschungsstand als unwahr zurückgewiesen.

Nach Göbels Tod entstand eine in verschiedenen Varianten tradierte und zum Teil episch ausgestaltete Legende, wonach Göbel in Deutschland oftmals als Ersterfinder der Glühlampe gilt.

Wikipedia Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek
Benennung 4.4.1939 Erstnennung
Offiziell Heinrich Goebel erfand vor Edison die elektrische Glühbirne. Geb. 20.4.1818 zu Springe bei Hannover, gest.1893 zu New York.
Straßenverlauf Verbindungsstraße zw. Camerloherstraße und Becherstraße westl. Friedenheimer Straße
Google Maps

Straßen sind das Gedächtnis der Stadt



Fehler

Navigation