Oskar-Körner-Straße in München
 

Münchner Straßenverzeichnis

   Oskar-Körner-Straße          


Körner Oscar
Oscar Körner
Bildrechte: Bundesarchiv, Bild 119-5519 / CC-BY-SA 3.0, Bundesarchiv Bild 119-5519, Coburg, "Deutscher Tag", NSDAP-Delegation, CC BY-SA 3.0 DE

Oskar Körner (* 4. Januar 1875 in Oberpeilau, Landkreis Reichenbach, Provinz Schlesien; † 9. November 1923 in München) war ein deutscher Kaufmann und nationalsozialistischer Politiker. Von 1920 bis 1923 war er Zweiter Vorsitzender, Werbeobmann und Propagandaleiter der NSDAP. Körner starb als Teilnehmer beim Hitler-Ludendorff-Putsch.

Nach der Neugründung der NSDAP wurde Körner in den Kult um die „Blutzeugen der Bewegung“ einbezogen: Hitler widmete ihm und den fünfzehn anderen getöteten Putschisten den ersten Band seines Buches Mein Kampf und ließ den Blutorden stiften. Nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten wurden zahlreiche Straßen im Deutschen Reich nach Körner benannt, so in Bayreuth, Breslau, Leverkusen, Leslau (im Wartheland), München, Weiden, Regensburg und Wuppertal. 1935 wurde Körners Leichnam exhumiert und am 9. November 1935 anlässlich eines Gedenkmarsches zum 12. Jahrestag des gescheiterten Hitlerputsches in einem Sarkophag zusammen mit den fünfzehn anderen getöteten Putschisten in den „Ehrentempel“ am Münchener Königsplatz überführt und dort beigesetzt.

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Straßenname Oskar-Körner-Straße
Benennung 13.8.1936 Erstnennung - | 5.9.1945 Entmilitarisierung
RubrikPersonen
Kategorie Kaufmann  Politiker  NSDAP Mitglied  
Gruppe Hitler-Ludendorff-Putsch  Blutzeuge  
Person Körner Oscar
geboren 4.1.1875 [Oberpeilau]
gestorben 9.11.1923 [München]
Kategorie Kaufmann  Politiker  NSDAP Mitglied  
Gruppe Hitler-Ludendorff-Putsch  Blutzeuge  
Nation Deutschland
GND 126556369
Leben

Oskar Körner (* 4. Januar 1875 in Oberpeilau, Landkreis Reichenbach, Provinz Schlesien; † 9. November 1923 in München) war ein deutscher Kaufmann und nationalsozialistischer Politiker. Von 1920 bis 1923 war er Zweiter Vorsitzender, Werbeobmann und Propagandaleiter der NSDAP. Körner starb als Teilnehmer beim Hitler-Ludendorff-Putsch.

Nach der Neugründung der NSDAP wurde Körner in den Kult um die „Blutzeugen der Bewegung“ einbezogen: Hitler widmete ihm und den fünfzehn anderen getöteten Putschisten den ersten Band seines Buches Mein Kampf und ließ den Blutorden stiften. Nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten wurden zahlreiche Straßen im Deutschen Reich nach Körner benannt, so in Bayreuth, Breslau, Leverkusen, Leslau (im Wartheland), München, Weiden, Regensburg und Wuppertal. 1935 wurde Körners Leichnam exhumiert und am 9. November 1935 anlässlich eines Gedenkmarsches zum 12. Jahrestag des gescheiterten Hitlerputsches in einem Sarkophag zusammen mit den fünfzehn anderen getöteten Putschisten in den „Ehrentempel“ am Münchener Königsplatz überführt und dort beigesetzt.

Grabstätte
Grabstätte
Nordfriedhof

Bavarikon Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek
Benennung 13.8.1936 Erstnennung - | 5.9.1945 Entmilitarisierung
Straßenschlüssel 294
Offiziell Oskar Körner, Kaufmann, geb.4.1.1875 in Oberpeilau. Er trat am 5. Febr. 1920 in die NSDAP, ein sind arbeitete unermüdlich für die Bewegung bis er am 9.Nov.1923 für sie starb. Er war Gründer mehrerer Ortsgruppen u. 2. Vorsitzender der Partei.
Straßenverlauf Verb, Str. zw. Maikowskistr. u. Oberbiberger Str.,nordöstl. Am Hollerbusch
1943 Adressbuch  
Oskar Körner, Kaufmann, * 4.1.1875 Oberpfeilau, besiegelte seine Treue zu Adolf Hitler mit dem Tode am 9.11.1823 an der Feldherrnhalle zu München.

Verbindet die Maikowski- mit der Oberbiberger Straße.

DatumQuelleA
13.08.1936Straßenbenennungen 1936/II.Teil
Entscheidung des Oberbürgermeisters vom 13.8.36
DE-1992-STRA-35 Übersichten über Straßenbenennungen 1929 - 1939
08.06.1945Strassenumbenennungen
DE-1992-STRA-40-65-3 Straßenbenennungen 1945 - 0
Referat VII/D5 ->
01.07.1946Straßenbenennung 1945
Anlage 4
DE-1992-BUR-1988 Zu- und Aberkennung von Ehrungen aus der Zeit des Nationalsozialismus 1946 - 0
Referat 7 ->

Straßenbenennungen

Straße von Grund bis Grund
Oskar-Körner-Straße13.8.1936Erstnennung5.9.1945Entmilitarisierung
Vollmarstraße5.9.1945Umbenennung
Wikipedia

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