Münchner Straßenverzeichnis

   Weiglstraße          

Weigl Joseph
Joseph Weigl
Bildrechte: Josef Kriehuber creator QS:P170,Q93804 scanned by Peter Geymayer at de.wikipedia, Weigl, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Joseph Weigl (* 28. März 1766 in Eisenstadt; † 3. Februar 1846 in Wien) war ein österreichischer Komponist und Dirigent.

Joseph Weigl war der Sohn des Cellisten Joseph Franz Weigl und ein Patenkind Joseph Haydns. Weigl studierte Musik bei Johann Georg Albrechtsberger, dem die Vorklassik wichtige Impulse verdankt, und beim Hofkapellmeister Antonio Salieri, von dem er sehr gefördert wurde. Weigl assistierte bei den Einstudierungen der Uraufführung von Le nozze di Figaro, deren spätere Wiederholungen er teilweise selbst dirigierte. Ebenfalls assistierte er Mozart bei den Wiener Erstaufführungen der Opern Don Giovanni und Così fan tutte. 1790 wurde Weigl Theaterkapellmeister an den Wiener Hoftheatern, dann 1792 Erster Theaterkapellmeister und 1827 Vizehofkapellmeister. 1839 ging er in Pension. Weigls jüngerer Bruder Thaddäus Weigl (1776–1844) wirkte ebenfalls als Opernkomponist.

Die Werke von Joseph Weigl umfassen primär Vokal- und Bühnenmusik: Messen, zirka 34 Opern, Singspiele und Operetten in Deutsch und Italienisch nach Libretti von u. a. C. Mazzolà, G. Bertati, G. De Gamerra, August von Kotzebue, G. Carpani, Georg Friedrich Treitschke, Emanuel Schikaneder, Ignaz Franz Castelli, Johann Anton Friedrich Reil, einmal auch Lorenzo da Ponte (La caffettiera bizzarra). Ein Großteil seines Spätwerks widmet sich der Kirchenmusik.

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Straßenname Weiglstraße
Benennung 4.1.1900 Erstnennung
Plz 80636
Stadtbezirk 9. Neuhausen-Nymphenburg | Vinzenzviertel
RubrikPersonen
Kategorie Musik  Komponist  
Gruppe Monachia  
Lat/Lng 48.14633 - 11.54038   
Person Weigl Joseph
geboren 28.3.1766 [rel=]
gestorben 3.2.1846 [Wien]
Kategorie Musik  Komponist  
Gruppe Monachia  
Leben

Joseph Weigl (* 28. März 1766 in Eisenstadt; † 3. Februar 1846 in Wien) war ein österreichischer Komponist und Dirigent.

Joseph Weigl war der Sohn des Cellisten Joseph Franz Weigl und ein Patenkind Joseph Haydns. Weigl studierte Musik bei Johann Georg Albrechtsberger, dem die Vorklassik wichtige Impulse verdankt, und beim Hofkapellmeister Antonio Salieri, von dem er sehr gefördert wurde. Weigl assistierte bei den Einstudierungen der Uraufführung von Le nozze di Figaro, deren spätere Wiederholungen er teilweise selbst dirigierte. Ebenfalls assistierte er Mozart bei den Wiener Erstaufführungen der Opern Don Giovanni und Così fan tutte. 1790 wurde Weigl Theaterkapellmeister an den Wiener Hoftheatern, dann 1792 Erster Theaterkapellmeister und 1827 Vizehofkapellmeister. 1839 ging er in Pension. Weigls jüngerer Bruder Thaddäus Weigl (1776–1844) wirkte ebenfalls als Opernkomponist.

Die Werke von Joseph Weigl umfassen primär Vokal- und Bühnenmusik: Messen, zirka 34 Opern, Singspiele und Operetten in Deutsch und Italienisch nach Libretti von u. a. C. Mazzolà, G. Bertati, G. De Gamerra, August von Kotzebue, G. Carpani, Georg Friedrich Treitschke, Emanuel Schikaneder, Ignaz Franz Castelli, Johann Anton Friedrich Reil, einmal auch Lorenzo da Ponte (La caffettiera bizzarra). Ein Großteil seines Spätwerks widmet sich der Kirchenmusik.

Bavarikon Wikipedia
Benennung 4.1.1900 Erstnennung
Offiziell Josef Weigl, Komponist; dargestellt auf dem Pilotybild.
Straßenverlauf Die Verbindungsstraße zwischen der Birker- und Maillingerstraße
DatumQuelleA
01.01.1900Verzeichnis der zu benennenden Straßen und Plätze
welche laut Ministerialentschließeung vom 4. Januar 1900 mit Wirkung vom 1. Januar 1900 die Allerhöchste Genehmigung erhalten haben
DE-1992-STRA-28-1-1 Alphabetisches Straßennamenverzeichnis mit Angaben über Entstehung und Bedeutung 1894 - 1916
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