Sterneckerstraße in München Altstadt-Lehel
 

Münchner Straßenverzeichnis


Sterneckerstraße: Nach der Bierwirtschaft „Zum Sternecker", welche die nordöstl. Begrenzung dieser Straße bildet. *unbek.

Baureferat 1965

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Straßenname Sterneckerstraße
Benennung vor 1696 Erstnennung
Plz 80331
Stadtbezirk 1. Altstadt-Lehel | Graggenau
RubrikPersonen
Kategorie Brauerfamilie  
Lat/Lng 48.13533 - 11.58034   
Straßenlänge 0.067 km
Person Sternegger
geboren (Familie/Geschlecht)
Kategorie Brauerfamilie  
Leben Sterneckerstraße: Nach der Bierwirtschaft „Zum Sternecker", welche die nordöstl. Begrenzung dieser Straße bildet. *unbek.
Bavarikon
1879 Fernberg  

Steneckerstraße. Dieses Sträßchen ist eine Seitengasse vom Thal weg neben dem Anwesen des Sterneckerbräuers  gegen die Westenriederstraße.

1880 Adressbuch  

Die nordöstliche Begrenzung derselben bildet das Bräuanwesen „zum Sternegger“ /so ward dieser Name in frühester Zeit geschrieben). Der Ausmündung des Gäßchen in die Westenriederstraße etwa gegenüber und dem Isarthore ziemlich nahe zeigt Merians Stadtplan von 1644 einen hohen Thurm über dessen Verschwinden nichts bekannt ist. Die Straße hieß früher „Teck-“ oder „Täckgasse“, weil sie an das einstige „Täckenthor“ führte, das 1337 aber auch „Färbethor“ genannt ward, da vor demselben ein Färbehaus stand. Der „Täckenthurm“ und das „Täckenthor“ – dieses im 14. und 15. Jahrhundert vorhanden, aber seit 1403 vermauert – führen ihre Benennungen nach dem Herzog Konrad von Teck, der in der Nähe ein Haus besaß. Er war ein Verwandter des herzoglich württembergischen Hauses und innerster Rath des Markgrafen Ludwig des Brandenburgers. Am 6. April 1348 fiel er durch Mörderhand. Der „Täckenturm“ wurde erst 1867 mit der ganzen dortigen Stadtmauer abgebrochen.

1894 Rambaldi  

639. Sterneckerstraße. Verbindet, vom Sterneckerbräu im Thal südlich abzweigend, dieses mit der Westenriederstraße. Die nordöstliche Begrenzung derselben bildet das Bräuanwesen »zum Sternegger« (so ward dieser Name in früherer Zeit geschrieben). Der Ausmündung des Gäßchens in die Westenriederstraße etwa gegenüber und dem Isarthore ziemlich nahe zeigt Merians Stadtplan von 1644 einen hohen Turm, über dessen Verschwinden nichts bekannt ist. Die Straße hieß früher »Teck«- oder »Tälkgasse«, weil sie an das einstige ,,Täckenthor« führte, das 1337 aber auch ,,Färbethor« genannt. ward, da vor demselben ein Färberhaus stand. Der ,,Tälkenturm« und das "Täckenthor« — dieses im 14. und 15. Jahrhundert vorhanden, aber seit 1403 vermauert — führen ihre Benennungen nach dem Herzog Konrad von Teck, der in der Nähe ein Haus besaß. Er war ein Verwandter des herzoglich württembergischen Hauses und innerster Rat des Markgrafen Ludwig des Brandenburgers. Am 6. April 1348 fiel er durch Mörderhand (s. Rindermarkt). Der ,,Täckenthurm« wurde erst 1867 mit der ganzen dortigen Stadtmauer abgebrochen.

1965 Baureferat  
Sterneckerstraße: Nach der Bierwirtschaft „Zum Sternecker", welche die nordöstl. Begrenzung dieser Straße bildet. *unbek.

Straßenbenennungen

Straße von Grund bis Grund
Feldergässel1542Erstnennung1579Kein Grund angegeben
Sterneckerstraße1696Erstnennung
StraßeNameArchitektBaustilJahr
Sterneckerstraße 2Altmünchner Bürgerhausspätgotisch
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