Münchner Straßenverzeichnis

* vor 230

   Silcherstraße          

Silcher Phillip Friedrich
Phillip Friedrich Silcher
Bildrechte: Christoph Friedrich Doerr creator QS:P170,Q1084881, Friedrich Silcher, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Philipp Friedrich Silcher (auch Friederich, * 27. Juni 1789 in Schnait; † 26. August 1860 in Tübingen) war ein deutscher Komponist und Musikpädagoge, der heute hauptsächlich aufgrund seiner Lieder bekannt ist. Daneben komponierte er aber auch Motetten, Kammermusik und zwei Ouvertüren für großes Orchester.

Philipp Friedrich Silcher wurde im Schulhaus von Schnait im Remstal als Sohn des Schulmeisters Karl Johann Silcher geboren. Im Jahr 1803 ging er als Lehrjunge nach Geradstetten. 1806 erhielt er in Fellbach bei Stuttgart beim Lehrer und Organisten Nikolaus Ferdinand Auberlen, der ein guter Musiker und geschätzter Bearbeiter von Männerchören war, als „Schulknecht“ eine Lehrstelle.

Er gilt als einer der wichtigsten Protagonisten des Chorgesangs (siehe Gesangverein) und arrangierte zahlreiche Chorsätze von deutschen und internationalen Volksliedern, die heute noch zum Grundrepertoire vieler Gesangvereine gehören und in den folgenden Generationen Allgemeingut geworden sind. Silcher selbst begründete 1829 die „Akademische Liedertafel“ in Tübingen und leitete sie bis zu seinem Tod am 26. August 1860. Er ist auf dem alten Tübinger Stadtfriedhof begraben.

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Straßenname Silcherstraße
Benennung 29.10.1924 Erstnennung
Plz 80807
Stadtbezirk 11. Milbertshofen-Am Hart | Milbertshofen
RubrikPersonen
Kategorie Musik  Komponist  Liederkomponist  Musikpädagoge  
Lat/Lng 48.18532 - 11.57835   
Person Silcher Phillip Friedrich
geboren 27.6.1789 [Schnait]
gestorben 26.8.1860 [Tübingen]
Kategorie Musik  Komponist  Liederkomponist  Musikpädagoge  
Nation Deutschland
Konfession evangelisch
GND 118614339
Leben

Philipp Friedrich Silcher (auch Friederich, * 27. Juni 1789 in Schnait; † 26. August 1860 in Tübingen) war ein deutscher Komponist und Musikpädagoge, der heute hauptsächlich aufgrund seiner Lieder bekannt ist. Daneben komponierte er aber auch Motetten, Kammermusik und zwei Ouvertüren für großes Orchester.

Philipp Friedrich Silcher wurde im Schulhaus von Schnait im Remstal als Sohn des Schulmeisters Karl Johann Silcher geboren. Im Jahr 1803 ging er als Lehrjunge nach Geradstetten. 1806 erhielt er in Fellbach bei Stuttgart beim Lehrer und Organisten Nikolaus Ferdinand Auberlen, der ein guter Musiker und geschätzter Bearbeiter von Männerchören war, als „Schulknecht“ eine Lehrstelle.

Er gilt als einer der wichtigsten Protagonisten des Chorgesangs (siehe Gesangverein) und arrangierte zahlreiche Chorsätze von deutschen und internationalen Volksliedern, die heute noch zum Grundrepertoire vieler Gesangvereine gehören und in den folgenden Generationen Allgemeingut geworden sind. Silcher selbst begründete 1829 die „Akademische Liedertafel“ in Tübingen und leitete sie bis zu seinem Tod am 26. August 1860. Er ist auf dem alten Tübinger Stadtfriedhof begraben.

Bavarikon Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek
Benennung 29.10.1924 Erstnennung
Straßenschlüssel 271
Offiziell Friedrich Silcher, Liederkomponist, geb. 1789 in Schnaid in Württemberg, gest. 1860 in Tübingen.
Straßenverlauf Verlängert die Abtstrasse nach Norden von der Milberthofenerstrasse an.
Änderung
Straßenverlauf
DatumAlter VerlaufNeuer VerlaufBemerkung
7.10.1932Milbertshofener Straße – Freimanner Straße (alter Teil)Milbertshofener Straße – Freimanner Straße (neuer Teil)nördliche Verlängerung
1965 Baureferat
Silcherstraße: Friedrich Silcher (1789-1860), Liederkomponist, schuf zahlreiche volkstümliche Lieder wie z. B. „Ännchen von Tharau", „Lorelei", „Ich hatt’ einen Kameraden". *1924
Wikipedia Google Maps

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