Münchner Straßenverzeichnis

   Sanderplatz          

† vor 120


Friedrich Sander (* 30. Juli 1856 in Kaiserslautern; † 9. Juni 1899 in München) war ein deutscher Musiker, Komponist und Musikpädagoge.

Friedrich Sander entstammte der Instrumentenbauerfamilie Sander. Sein Vater war Jakob Sander (* 1833 in Ulmet, † 1897 in Kaiserslautern), der in Kaiserslautern eine Instrumentenbauwerkstatt betrieb. Sein Großvater war der Instrumentenbauer Friedrich Jakob Sander (* 1809 in Wolfstein, † 1876 in Kaiserslautern), der 1834 die „Erste pfälzische Geigenbau-Anstalt“ in Kaiserslautern gründete. Von seinen neun Geschwistern wurden vier ebenfalls Instrumentenbauer.

Friedrich Sander spielte Violine, Trompete und weitere Instrumente und wirkte in der väterlichen „Capelle Sander“ mit. Er erweiterte deren Repertoire durch eigene Kompositionen im Stil der westpfälzer Wandermusikanten. Seit 1877 besuchte er die Königliche Musikschule in München (heute: Hochschule für Musik und Theater München) und wurde bereits am 1. August 1878 als Violinist in der Königlich Bayerischen Hofkapelle angestellt. Auch in dieser Stellung setzte er seine Musikstudien an der Musikschule fort und absolvierte sie im Jahre 1882.

Mit ministerieller Entschließung vom 11. Mai 1890 wurde er als Violinlehrer und Chordirigent am k. Maximiliansgymnasium in München angestellt und übernahm damit die Stelle des verstorbenen Musiklehrers Karl Ramftler (18. Dezember 1843–10. April 1890).

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Straßenname Sanderplatz
Benennung 1955 Erstnennung
Plz 81247
Stadtbezirk 21. Pasing-Obermenzing | Obermenzing
RubrikPersonen
Kategorie Musik  Komponist  
Lat/Lng 48.16924 - 11.46805   
Person Sander Friedrich
geboren 30.7.1856 [Kaiserslautern]
gestorben 9.6.1899 [München]
Kategorie Musik  Komponist  
Nation Deutschland
GND 131731939
Leben

Friedrich Sander (* 30. Juli 1856 in Kaiserslautern; † 9. Juni 1899 in München) war ein deutscher Musiker, Komponist und Musikpädagoge.

Friedrich Sander entstammte der Instrumentenbauerfamilie Sander. Sein Vater war Jakob Sander (* 1833 in Ulmet, † 1897 in Kaiserslautern), der in Kaiserslautern eine Instrumentenbauwerkstatt betrieb. Sein Großvater war der Instrumentenbauer Friedrich Jakob Sander (* 1809 in Wolfstein, † 1876 in Kaiserslautern), der 1834 die „Erste pfälzische Geigenbau-Anstalt“ in Kaiserslautern gründete. Von seinen neun Geschwistern wurden vier ebenfalls Instrumentenbauer.

Friedrich Sander spielte Violine, Trompete und weitere Instrumente und wirkte in der väterlichen „Capelle Sander“ mit. Er erweiterte deren Repertoire durch eigene Kompositionen im Stil der westpfälzer Wandermusikanten. Seit 1877 besuchte er die Königliche Musikschule in München (heute: Hochschule für Musik und Theater München) und wurde bereits am 1. August 1878 als Violinist in der Königlich Bayerischen Hofkapelle angestellt. Auch in dieser Stellung setzte er seine Musikstudien an der Musikschule fort und absolvierte sie im Jahre 1882.

Mit ministerieller Entschließung vom 11. Mai 1890 wurde er als Violinlehrer und Chordirigent am k. Maximiliansgymnasium in München angestellt und übernahm damit die Stelle des verstorbenen Musiklehrers Karl Ramftler (18. Dezember 1843–10. April 1890).

Bavarikon Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek
Benennung 1955 Erstnennung
Offiziell

Friedrich Sander, Konponist. Geb, 30.7.1856 ln Kaiserslautern gest. 9.6.1899 in München.

Sander war Solo-Celliet am Bayer. Staatstheater und verbrachte den größten Teil seines Lebens in München. Als Komponist war er besonders in der Pfalz sehr beliebt.

DatumQuelleA
24.05.1955Straßenbenennung
DE-1992-STRA-40-68a Straßenbenennungen 1955 - 1962
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