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   Piusplatz          

 Pius V.  St. Piuskirche
Pius V.
Bildrechte: El Greco creator QS:P170,Q301, El Greco 050, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Pius V., bürgerlicher Name Antonio Michele Ghislieri, (* 17. Januar 1504 in Bosco Marengo bei Alessandria; † 1. Mai 1572 in Rom) war von seiner Wahl am 7. Januar 1566 bis zu seinem Todestag Papst. Er wurde 1712 heiliggesprochen.

Als Papst war Pius V. ein großer Reformer. Seine Amtszeit war beeinflusst durch das ihr vorausgegangene Konzil von Trient (1545–1563). Seinen Ordensbruder Thomas von Aquin († 1274) ernannte er 1567 zum Kirchenlehrer und verlieh so seinem Werk offiziellen Charakter. Pius V. zeichnete sich durch repressive Maßnahmen gegen Juden aus: So erließ er am 25. Februar 1569 in Rom eine Bulle mit dem Namen Hebraeorum Gens, die bestimmte, dass alle Juden „in der Ausdehnung seiner derzeitigen Vormacht“, also in seinem Reich, innerhalb von drei Monaten dieses Gebiet verlassen mussten. Ansonsten drohte ihnen eine Exekution.

Als Großinquisitor wie auch als Papst zeichnete er sich durch repressive Maßnahmen gegen Feinde der katholischen Kirche aus. Vor allem seine unnachgiebige Härte gegenüber vermeintlichen Häretikern ist der Grund, warum der Protestantismus in Italien kaum Fuß fassen konnte.

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Straßenname Piusplatz
Benennung 5.11.1931 Erstnennung
Plz 81671
Stadtbezirk 14. Berg am Laim | Echarding
RubrikPersonen
Kategorie Papst  Heiliger  
Suchen St. Piuskirche
Lat/Lng 48.12281 - 11.61478   
Straßenlänge 0.602 km
Person Pius V.
geboren 17.1.1504 [Bosco Marengo bei Alessandria]
gestorben 1.5.1572 [Rom]
Kategorie Papst  Heiliger  
Nation Italien
Konfession katholisch
Leben

Pius V., bürgerlicher Name Antonio Michele Ghislieri, (* 17. Januar 1504 in Bosco Marengo bei Alessandria; † 1. Mai 1572 in Rom) war von seiner Wahl am 7. Januar 1566 bis zu seinem Todestag Papst. Er wurde 1712 heiliggesprochen.

Als Papst war Pius V. ein großer Reformer. Seine Amtszeit war beeinflusst durch das ihr vorausgegangene Konzil von Trient (1545–1563). Seinen Ordensbruder Thomas von Aquin († 1274) ernannte er 1567 zum Kirchenlehrer und verlieh so seinem Werk offiziellen Charakter. Pius V. zeichnete sich durch repressive Maßnahmen gegen Juden aus: So erließ er am 25. Februar 1569 in Rom eine Bulle mit dem Namen Hebraeorum Gens, die bestimmte, dass alle Juden „in der Ausdehnung seiner derzeitigen Vormacht“, also in seinem Reich, innerhalb von drei Monaten dieses Gebiet verlassen mussten. Ansonsten drohte ihnen eine Exekution.

Als Großinquisitor wie auch als Papst zeichnete er sich durch repressive Maßnahmen gegen Feinde der katholischen Kirche aus. Vor allem seine unnachgiebige Härte gegenüber vermeintlichen Häretikern ist der Grund, warum der Protestantismus in Italien kaum Fuß fassen konnte.

Bavarikon
Benennung 5.11.1931 Erstnennung
Offiziell Nach der dortigen Piuskirche.
Straßenverlauf PI. zw. Erdinger Str. und Goldachstraße.
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StraßeNameArchitektBaustilJahr
Piusplatz 1Kath. Pfarrkirche St. PiusBerndl Richard 1931

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