Münchner Straßenverzeichnis

   Marienstraße          

Marienstraße: Nach der Marienkirche, zu deren Pfarrei die Bewohner dieser Straße gehörten. Die nördliche Häuserreihe des Tals war die Pfarreigrenze, die in Tal Mariä und Tal Petri (Pfarrei St. Peter) schied. *1854

Quelle: Münchens Straßennamen - Baureferat der Landeshauptstadt München (1965)

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Straßenname Marienstraße
Benennung vor 1819 Erstnennung
Plz 80331
Stadtbezirk 1. Altstadt-Lehel | Graggenau
Lat/Lng 48.13620 - 11.58148   
Straßenlänge 0.185 km
1894 Rambaldi
407. Marienstraße.Verbindet, mit dem Thale parallel laufend, die Hochbrückenstraße mit dem Lueg ins Land. Im 18. Jahrhundert war der Raummangel, da an die von 1619—38 entstandene Umwallung nicht gebaut werden durfte, schon sehr groß. Deshalb wurden an die innere Stadtmauer Häuschen angesetzt, wodurch Lokalitäten entstanden, für welche das Mariengäßchen vor seiner Erweiterung ein Muster gab. Die südliche und nördliche Seite des Thales unterschied man noch das ganze verflossene Jahrhundert nach den Pfarreien in »Thal Petri« und »Thal Mariä« (s. Marienplatz). Als nun vor etwa einem Jahrzehnt die Aufräumung zwischen dem bisherigen Kälbermarkt und der Stadtmauer geschah, blieb die naheliegende stadtgeschichtliche Erinnerung für den Straßennamen maßgebend, der übrigens früher auch ,,hinter den Mauern« lautete.

1965 Baureferat
Marienstraße: Nach der Marienkirche, zu deren Pfarrei die Bewohner dieser Straße gehörten. Die nördliche Häuserreihe des Tals war die Pfarreigrenze, die in Tal Mariä und Tal Petri (Pfarrei St. Peter) schied. *1854
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StraßeNameArchitektBaustilJahr
Marienstraße 2MietshausReifenstuel MichaelNeurenaissance1882
Marienstraße 10Mietshausspätklassizistisch
Marienstraße 18MietshausNeurenaissance1870
Marienstraße 21Vindelikerhaus1802
StraßeNameArtJahrBild
Marienstraße 21Lueg ins LandGedenktafel

Straßen sind das Gedächtnis der Stadt



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