Marienstraße
 

Adressbuch(1880) - Marienstraße

Adressbuch - 1880

Beschreibung: Im 18. Jahrhundert war der Raummangel, da an die von 1619–38 entstandene Umwallung nicht gebaut werden durfte, schon sehr groß. Deshalb wurden an die innere Stadtmauer Häußchen angesetzt, wodurch Lokalitäten entstanden, für welche das Mariengäßchen vor seiner letzten beträchtlichen, leider noch nicht völlig durchzuführenden Erweiterung ein Muster gab. Die südliche und nördliche Seite des Thales unterschied man noch das ganze verflossene Jahrhundert nach den Pfarreien in „Thal Petril“ und „Thal Mariä“. Als nun vor etwa einem Jahrzehnt die erwähnte Aufräumung zwischen den bisherigen Kälbermarkt und der Stadtmauer geschah, blieb die naheliegende stadtgeschichtliche Erinnerung für den Straßennamen maßgebend, der übrigens früher auch „hinter den Mauern“ lautete.


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