Münchner Straßenverzeichnis

   Albrechtstraße          

Herzog Albrecht III.
Herzog Albrecht III.
Bildrechte:

benannt nach Herzog Albrecht III. der Fromme von Bayern (1438- 1460)

und auch nach

  • Herzog Albrecht IV. dem Weisen
  • Herzog Albrecht V. dem Großmütigen

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Straßenname Albrechtstraße
Benennung 1.1.1890 Eingemeindung (Umb.)
Plz 80636
Stadtbezirk 9. Neuhausen-Nymphenburg | Neuhausen
RubrikPersonen
Kategorie Herzog  
Gruppe Wittelsbacher  
Lat/Lng 48.153914 - 11.5416658   
Straßenlänge 0.768 km
13. Albrechtstraße. Zieht von der Kasernstraße in südwestlicher Richtung der Max II. Kaserne entlang zur Nymphenburgerstraße. Dieselbe erinnert an die bayerischen Herzoge Albrecht, von denen besonders denkwürdig sind: Albrecht III. der Fromme (1438—1460) ein eifriger Förderer der Rechtspflege und Bekämpfer des Faustrechts; Albrecht IV., der Weise, welcher im Jahre 1506 das Recht der Erstgeburt in Bayern einführte und so den verderblichen Landesteilungen ein Ende setzte; Albrecht V., der Großmütige, der unermüdliche Beförderer des Kunstgewerbes und der Renaissance in Bayern und Sammler von Kunstgegenständen, welche jetzt zu den größten Zierden des Nationalmuseums gehören. Die Straße hieß früher Arnulfstraße und erhielt ihren jetzigen Namen am 6. Oktober resp. 8. November 1890.
Person Herzog Albrecht III.
geboren 27.3.1401 [München]
gestorben 29.2.1460 [München]
Kategorie Herzog  
Gruppe Wittelsbacher  
Nation Deutschland
Konfession katholisch
GND 119111349
Leben

benannt nach Herzog Albrecht III. der Fromme von Bayern (1438- 1460)

und auch nach

  • Herzog Albrecht IV. dem Weisen
  • Herzog Albrecht V. dem Großmütigen
Bavarikon Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek
Person Herzog Albrecht V.
geboren 29.2.1528 [München]
gestorben 24.10.1579 [München]
Kategorie Herzog  
Gruppe Wittelsbacher  
Nation Deutschland
Konfession katholisch
GND 118644327
Leben
<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/en:Barthel_Beham">Barthel Beham</a>, <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Albert_IV,_Duke_of_Bavaria,_portrait_by_Barthel_Beham.jpg">Albert IV, Duke of Bavaria, portrait by Barthel Beham</a>, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Template:PD-1923">Wikimedia Commons</a>

Herzog Albrecht V.

Albrecht V. (der Großmütige) (* 29. Februar 1528 in München; † 24. Oktober 1579 ebenda) war ab 1550 Herzog von Bayern.

Der große Krieg folgte 1503 mit dem Landshuter Erbfolgekrieg. Herzog Georg der Reiche von Bayern-Landshut war gestorben und wollte sein Erbe entgegen dem Wittelsbacher Hausvertrag an seine Tochter Elisabeth überschreiben, die den Pfalzgrafen Ruprecht geheiratet hatte. Ruprecht hatte die Pfälzer und Böhmen hinter sich, Albrecht den Schwäbischen Bund und König Maximilian. Nach dem Tod Ruprechts und Elisabeths 1504 wurde der Landshuter Erbfolgekrieg unter großen Verlusten beendet und Ober- und Niederbayern nach zweieinhalb Jahrhunderten wieder vereint: Am 30. Juli 1505 endete der Krieg mit dem Kölner Schiedsspruch Maximilians auf einem Reichstag zu Köln. Die beiden Enkel Herzog Georgs, Ottheinrich und Philipp, erhielten die Junge Pfalz, ein zersplittertes Gebiet von der oberen Donau über Franken bis zur nördlichen Oberpfalz. Als Hauptstadt des neuen Staates wurde Neuburg an der Donau gewählt. Da die beiden Erben noch nicht volljährig waren, regierte dort Pfalzgraf Friedrich II. als Vormund. Der Rest des Gebietes ging an die Münchener Linie der Wittelsbacher. Das Gebiet um Kufstein, Kitzbühel und Rattenberg hatte sich Maximilian I. selbst als Preis seiner Vermittlung vorbehalten. Die Reichsstadt Nürnberg gewann bedeutende Gebiete östlich der Stadt, darunter die Ämter Lauf, Hersbruck und Altdorf. Um die Einheit Bayerns in Zukunft zu wahren, erließ 1506 Albrecht IV. das Primogeniturgesetz, wonach in Zukunft das Land unteilbar und der männliche Erstgeborene der zukünftige Erbe sein sollte. Sein Vater Albrecht III. hatte dagegen noch verordnet, dass immer nur die beiden ältesten Söhne herrschen sollten, worauf sich Albrecht einst vor seinem Regierungsantritt selbst berufen hatte. Auch Albrechts zweiter Sohn Ludwig X. konnte letztmals seine Beteiligung an der Regierung gegen den Erstgeborenen Wilhelm IV. durchsetzen, mit dem Argument noch vor der Neuregelung der Erbfolge geboren worden zu sein. Erst nach Ludwigs Tod wurde das Primogeniturgesetz endgültig wirksam.

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StraßeNameArchitektBaustilJahr
Albrechtstraße 7Rupprecht-GymnasiumBuchert Hermann, Pacher Cajetan historisierend1911
Albrechtstraße 30Mietshaus1900
Albrechtstraße 31VillaNeurenaissance
Albrechtstraße 32MietshausNeurenaissance1890
Albrechtstraße 35MietshausNeurenaissance1900
Albrechtstraße 35MietshausNeurenaissance1900
Albrechtstraße 37MietshausBarbist Alois Neurenaissance1899
Albrechtstraße 41MietshausNeurenaissance
Albrechtstraße 43MietshausNeurenaissance
Albrechtstraße 45MietshausJugendstil
Albrechtstraße 47MietshausFendt Karl Jugendstil1907

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