Münchner Straßenverzeichnis

   Dussekstraße          

Dussek Johann Ladislaus
Johann Ladislaus Dussek
Bildrechte: Wilhelm Arndt, Jan Ladislav Dussek, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Jan Ladislav Dusík, deutsch: Johann Ludwig Dussek, auch Johann Ladislaus Dussek oder französisch: Jean Louis Dussek, (* 12. Februar 1760 in Tschaslau (Čáslav) in Böhmen; † 20. März 1812 in Saint-Germain-en-Laye bei Paris) war ein böhmischer Pianist und Komponist.

Jan/Johann Ladislav/Ludwig Dusík erwarb seinen Lebensunterhalt nicht durch den Verkauf seiner Kompositionen, sondern durch Einnahmen als Virtuose und durch Zuwendungen seiner Gönner. Er bereiste ähnlich wie später Franz Liszt ganz Europa. Sein umfangreiches Werk (Das C.-Verzeichnis nach Howard Allen Craw nennt 287 + 17 Werke) kann, wenn man seine große Bedeutung ermessen will, auf eine kleinere Auswahl reduziert werden. Als Virtuose komponierte er überwiegend für sein Instrument, neben Solostücken auch eine Klavier-Kammermusik und Solokonzerte; einige Ouvertüren, eine Osterkantate und die Streichquartette op. 60 gehören dem Genre der klavierlosen Orchester- bzw. Instrumentalmusik an. Ein relativ großer Teil seiner Soloklaviermusik war auf rasch erlernbare Technik ausgelegt; Werke, die schnell niedergeschrieben und gut zu spielen waren. Die meisten dieser „sonatinenhaften“ Sonaten komponierte er in den Jahren 1789 bis 1799.

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Straßenname Dussekstraße
Benennung 1956 Erstnennung
Plz 81245
Stadtbezirk 21. Pasing-Obermenzing | Obermenzing
RubrikPersonen
Kategorie Musik  Pianist  Komponist  
Lat/Lng 48.1615016 - 11.4379318   
Person Dussek Johann Ladislaus
geboren 12.2.1760 [Tschaslau (Čáslav) in Böhmen;]
gestorben 20.3.1812 [Saint-Germain-en-Laye bei Paris]
Kategorie Musik  Pianist  Komponist  
Nation Böhmen
Konfession katholisch
GND 11867286X
Leben

Jan Ladislav Dusík, deutsch: Johann Ludwig Dussek, auch Johann Ladislaus Dussek oder französisch: Jean Louis Dussek, (* 12. Februar 1760 in Tschaslau (Čáslav) in Böhmen; † 20. März 1812 in Saint-Germain-en-Laye bei Paris) war ein böhmischer Pianist und Komponist.

Jan/Johann Ladislav/Ludwig Dusík erwarb seinen Lebensunterhalt nicht durch den Verkauf seiner Kompositionen, sondern durch Einnahmen als Virtuose und durch Zuwendungen seiner Gönner. Er bereiste ähnlich wie später Franz Liszt ganz Europa. Sein umfangreiches Werk (Das C.-Verzeichnis nach Howard Allen Craw nennt 287 + 17 Werke) kann, wenn man seine große Bedeutung ermessen will, auf eine kleinere Auswahl reduziert werden. Als Virtuose komponierte er überwiegend für sein Instrument, neben Solostücken auch eine Klavier-Kammermusik und Solokonzerte; einige Ouvertüren, eine Osterkantate und die Streichquartette op. 60 gehören dem Genre der klavierlosen Orchester- bzw. Instrumentalmusik an. Ein relativ großer Teil seiner Soloklaviermusik war auf rasch erlernbare Technik ausgelegt; Werke, die schnell niedergeschrieben und gut zu spielen waren. Die meisten dieser „sonatinenhaften“ Sonaten komponierte er in den Jahren 1789 bis 1799.

Bavarikon Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek
Benennung 1956 Erstnennung
Offiziell Johann Ladislaus Dussek, Kammervirtuos und Komponist, geb. 9.2.1760 in Tsehaslan in Böhmen, gest. 20.3.1812 in Saint-Germain-en-Laye bei Paris. Dussek war ein Meister des Kantabilespiels. Er schuf eine große Anzahl sehr beliebt gewordener Klavierwerke u.a. 22 Konzerte, 93 Klaviersonatea, Quintette, viele Solis und 80 Vlolinsonaten.
DatumQuelleA
09.06.1956Straßenbenennung
DE-1992-STRA-40-68a Straßenbenennungen 1955 - 1962
Wiederaufbaureferat (Referat 12) -> Stadtarchiv München
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