Koordinaten: lat: 48.179016, lng: 11.5557

5. 9 1972 - Palästinensische Terroristen nehmen israelische Sportler als Geiseln

München-Milbertshofen * Mitglieder der palästinensischen Terrorgruppe „Schwarzer September“ dringen in die Unterkunft der israelischen Mannschaft in der Conollystraße 31 im Olympischen Dorf ein, töteten zwei Menschen und nehmen neun weitere Geiseln. 


1. 6 1965 - Die Bauarbeiten am Fernsehturm beginnen

München-Oberwiesenfeld * Die Bauarbeiten am 291 Meter hohen Fernsehturm beginnen. Der Turm hat zu diesem Zeitpunkt noch nichts mit der Sommer-Olympiade 1972 zu tun. Er wird eigentlich nur zur Verbesserung der Sendeleistung erbaut. Ursprünglich hätte der Turm 330 Meter hoch werden sollen, doch aufgrund der Nähe zum Flughafen München-Riem muss man sich mit den 291 Metern begnügen. 


22. 2 1968 - Der Münchner Fernsehturm geht in Betrieb

München-Oberwiesenfeld * Der Münchner Fernsehturm ist fertig gestellt und geht in Betrieb. Der Aussichtskorb ist zwischen 174,15 Meter und 192,6 Meter angebracht. Auf dieser Höhe befindet sich auch das „Rock Museum Munich“. 


26. 8 1972 - Die XX. Olympischen Spiele in München werden eröffnet

München-Milbertshofen * Die XX. Olympischen Spiele in München werden eröffnet. Weitere Austragungsorte sind Kiel (Segeln) und Augsburg (Wildwasser). Die olympischen Spiele dauern bis zum 11. September 1972. 


11. 9 1972 - Die XX. Olympiade endet

München-Milbertshofen * Die XX. Olympiade in München, Augsburg und Kiel endet. 


1. 6 1919 - Der Münchner Flugplatz am Oberwiesenfeld

München-Oberwiesenfeld * Vom Münchner Flugplatz am Oberwiesenfeld bricht Hermine Körner, die neue Intendantin des Münchner Schauspielhauses, mit zwei Kollegen zu einem Gastspiel nach Augsburg auf. 


5 1970 - Der Olympiapark wird zum Dirnensperrbezirk

München-Milbertshofen * Auf dem Oberwiesenfeld ist der Olympiapark im entstehen. Das Areal wird deshalb bereits im Mai 1970 zum „Dirnensperrbezirk“ erklärt. 


26. 9 2026 - München wird deutscher Olympiabewerber 

Baden-Baden * Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes in Baden-Baden setzt sich München mit 91 von 141 Stimmen gegen KölnRheinRuhr durch, das 50 Stimmen erhält. Die bayerische Landeshauptstadt bewirbt sich damit für Deutschland um die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044. Wann das Internationale Olympische Komitee über die Vergabe entscheidet, ist noch offen.


1. 4 1919 - Die Trambahn erreicht den Ortskern von Milbertshofen 

München-Milbertshofen * Die Verlängerung der Trambahnlinie 8 vom Riesenfeld am Nymphenburg-Biedersteiner Kanal, dem heutigen Petuelring, bis zum heutigen Anhalterplatz geht in Betrieb. Die neue Strecke führt an den Motorenwerken vorbei zum alten Ortskern von Milbertshofen. 

Zunächst fährt nur jeder zweite Wagen bis zur neuen Endstation. Für die Fahrt auf der als Außenstrecke betriebenen Verlängerung müssen die Fahrgäste einen Zuschlag bezahlen.


Olympia Tower
Architekt: Günter Behnisch
Erstellung: 1972
Helene-Mayer-Ring 4
244 m Route

362 m Route
Verwaltungsgebäude der BMW
Architekt: Schwanzer Karl
Erstellung: 1973
Am Olympiapark 2
418 m Route
<p>Verwaltungsgebäude der Bayerischen Motorenwerke AG (BMW), Baugruppe aus flachem Betriebsgebäude, Büro-Hochhaus (99 m Höhe) und Museum, von Karl Schwanzer, 1970-72; Hochhaus, sog. Vierzylinder, stark gegliederter, 18-geschossiger Baukörper über kleeblattförmigem Grundriss, Hängekonstruktion um viergliedrigen Stahlbetonständer, hinterlüftete Fassade aus gegossenen Aluminiumelementen, horizontale Trennung über dem elften Geschoss; Museum, Betonschüssel in der Form einer gedrückten Kugelkalotte, silbergrau gestrichen.</p>
Olympiaturm
Architekt: Rosenthal Sebastian
Erstellung: 1968
Spiridon-Louis-Ring 1
513 m Route
<p>Fernsehturm, sog. Olympiaturm, 1965-68 nach Entwurf von Sebastian Rosenthal in Zusammenarbeit mit der Bundespost durch das Baureferat der Stadt München als Stahlbetonkonstruktion errichtet; über sich verjüngendem paraboloidem Schaft zwei Plattformgruppen; in der unteren Sende- und Fernmeldetechnik, in der oberen Drehrestaurant und Aussichtsplattformen; Mastspitze zylindrisch abgestuft; Gesamthöhe 290 Meter; Kassen-und Restaurantgebäude, an der Ostseite.</p>
Olympiahalle
Architekt: Behnisch Günther, Frei Otto
Erstellung: 1972
Spiridon-Louis-Ring 21
620 m Route
<p>Olympiahalle, um Sportarena angeordnetes, nach Süden an die künstliche Aufschüttung des Coubertin-Platzes angelehntes Amphitheaters aus Stahlbeton-Modulen, von vielfach kurvierten Stahl-Glas-Wänden eingefaßt und durch ein Zeltdach abgedeckt, 1967-72 von Günther Behnisch und Partnern; das Zeltdach nach Entwurf von Fritz Leonhard, Wolf Andrä und Partnern in Form einer über Pylonen abgespannten Seilnetzkonstruktion mit Acrylglasplatten-Abdeckung; eingehängte Technikbrücken; Mittelstück der aus Stadion, Olympiahalle und Schwimmhalle bestehenden, optisch durch die Dachformen gebundenen Dreiergruppe der großen Olympia-Sportstätten.</p>
Lerchenauer Straße 34
653 m Route
Miets- und Geschäftshaus, mit Zwiebelturm-Eckerker und neuer Fassadenmalerei, um 1900.

671 m Route
<p>Der Flughafen Oberwiesenfeld war Münchens erster Verkehrsflughafen und hatte eine bewegte Geschichte:</p><p><strong>Frühe Nutzung als Militär- und Flugfeld</strong></p><ul><li>Bereits im 19. Jahrhundert wurde das Oberwiesenfeld als Militärgelände genutzt.</li><li>1890 wurde hier die „Luftschiffer-Lehrabteilung“ der Bayerischen Armee stationiert.</li><li>Ab 1909 fanden auf dem Exerzierfeld Ballonstarts, Zeppelinlandungen und erste Flugversuche statt .</li></ul><p><strong>Entwicklung zum Flughafen</strong></p><ul><li>Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Oberwiesenfeld für den zivilen Luftverkehr genutzt.</li><li>Die Infrastruktur war zunächst sehr einfach und es fehlten wichtige Gebäude für Reparaturen und Passagiere.</li><li>1927 beschloss der Münchner Stadtrat den Ausbau zu einem „Flughafen 1. Ordnung“.</li><li>1931 wurde der Flughafen mit einem neuen Verwaltungsgebäude und Hangars eröffnet .</li></ul><p><strong>Verlagerung des Luftverkehrs</strong></p><ul><li>Aufgrund steigender Passagierzahlen und begrenzter Erweiterungsmöglichkeiten wurde 1939 der neue Flughafen München-Riem eröffnet.</li><li>Die Luftwaffe übernahm das Oberwiesenfeld für militärische Zwecke.</li><li>Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gelände von den US-Streitkräften genutzt .</li></ul><p><strong>Umgestaltung zum Olympiagelände</strong></p><ul><li>Bis 1968 wurde das Oberwiesenfeld noch von Privatfliegern genutzt.</li><li>Danach begannen die Arbeiten zur Umgestaltung des Geländes für die Olympischen Spiele 1972.</li><li>Die ehemaligen Flughafengebäude wurden abgerissen, und das Olympia-Stadion entstand an ihrer Stelle .</li></ul><p>Heute erinnert nichts mehr daran, dass auf dem Oberwiesenfeld einst Münchens erster Flughafen lag. Der Bereich ist vollständig in den Olympiapark integriert.</p>
Olympia-Schwimmhalle
Architekt: Leonhard Fritz, Andrä Wolf
Erstellung: 1972
Spiridon-Louis-Ring
691 m Route
<p>Olympia-Schwimmhalle, von Stahl-Glas-Wänden über unregelmäßigem Grundriss eingefaßte und durch ein Zeltdach abgedeckte Vierbeckenanlage mit einseitiger, an die künstliche Aufschüttung des Coubertin-Platzes angelehnter Tribüne aus Stahlbeton-Modulen im Westen, 1967-72 von Günther Behnisch und Partnern; das Zeltdach nach Entwurf von Fritz Leonhard, Wolf Andrä und Partnern in Form einer über einem Pylon abgespannten Seilnetzkonstruktion mit Acrylglasplatten-Abdeckung; eingehängte Technikstege; durch die Überspannung des Zugangs vom Lilian-Board- und vom Lutz-Long-Weg mit der Olympiahalle optisch verbunden.</p>

713 m Route
Hochbunker
Architekt: Meitinger Karl
Anhalter Platz 3
724 m Route
Hochbunker, fünfgeschossiger Turm über achteckigem Grundriss mit horizontalem Dachabschluss und Flakaufbau, 1941 nach Plänen des städtischen Hochbauamtes (Stadtbaurat Karl Meitinger) als Luftschutzbau Nr. 3 errichtet; freistehend.
Hochbunker
Architekt: Meitinger Karl
Erstellung: 1941
Riesenfeldstraße 3
726 m Route
Hochbunker, fünfgeschossiger Rundturm mit horizontalem Dachabschluss und Flakterrasse, Ummantelung in Sichtziegelmauerwerk, Zugänge mit Natursteingewände, 1941 nach Plänen des städtischen Hochbauamtes (Stadtbaurat Karl Meitinger) als Luftschutzbau Nr. 1 errichtet, freistehend.
Hochbunker
Erstellung: 1941
Lerchenauer Straße 53
762 m Route
Hochbunker, fünfgeschossiger Rundturm mit horizontalem Abschluss, 1941 nach Plänen des städtischen Hochbauamtes als Luftschutzbau Nr. 2 errichtet, freistehend.
Mietshaus
Architekt: Sturm Philipp
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Schleißheimer Straße 263
830 m Route
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit zwei Erkern, 1899 von Philipp Sturm.
Häuserblock
Baustil: Jugendstil
Schleißheimer Straße 271
843 m Route
Schleißheimer Straße 271/273; Häuserblock, Jugendstil, mit Bodenerker und Stuckdekor, Anfang 20. Jh.; Madonnenrelief.
Malerische Villa
Erstellung: 1900
Kantstraße 20
856 m Route
Malerische Villa in Ecklage, um 1900; städtebaulicher Akzent an der Schleißheimer Straße.
U-Bahnhof Petuelring
Erstellung: 1971

869 m Route
Villa
Architekt: Denzinger Hans
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1911
Schleißheimer Straße 299
900 m Route
Villa, barockisierend, mit Stuckdekor, 1911 von Hans Denzinger als eigenes Wohnhaus erbaut.
U-Bahnhof Am Hart
Erstellung: 1996

911 m Route
Kath. Pfarrkirche St. Georg
Architekt: Herbert Eduard, Kurz Otho Orlando
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1912
Milbertshofener Platz 1
919 m Route
<p>Kath. Pfarrkirche St. Georg, barockisierender Bau, 1910-12 von Eduard Herbert und Otho Orlando Kurz; mit Ausstattung; Baugruppe in Platzmitte mit Nr. 2.</p>
Olympiastadion
Architekt: Behnisch Günther, Frei Otto
Erstellung: 1972
Spiridon-Louis-Ring 21
935 m Route
<p>Olympiastadion, ovaloides, um Fußballfeld und Laufbahn angeordnetes, im Osten an die künstliche Aufschüttung des Coubertin-Platzes angelehntes Amphitheater aus Stahlbeton-Modulen, 1967-72 von Günther Behnisch und Partnern; über der im Westen hoch aufragenden Tribünenschüssel Zeltdach nach Entwurf von Fritz Leonhard, Wolf Andrä und Partnern, in Form eines über Pylonen abgespannten Seilnetzes mit Acrylglasplatten-Abdeckung; durch die segeltuchartige Akzentuierung von der Hanns-Braun-Brücke mit der Olympiahalle optisch verbunden.</p><p>Behnisch & Partner (Günter Behnisch, Fritz Auer, Carlo Weber), Dach: Frei Otto, Ingenieure Leonhardt & Andrä</p>
Kath. Pfarrhaus St. Georg
Architekt: Haindl Friedrich
Erstellung: 1928
Milbertshofener Platz 2
947 m Route
Kath. Pfarrhaus St. Georg, 1928 von Friedrich Haindl; Baugruppe in Platzmitte mit Nr. 1.

Brundageplatz
124 m Route
Gedenktafel - Olympiastein
Gedenkstein und Gedenktafel

312 m Route
Marmorblock der Echohalle
Gedenkstein und Gedenktafel

312 m Route
Nadistraße 3
441 m Route
Conollystraße
454 m Route
Connollystraße 31
520 m Route
Dostlerstraße 3
566 m Route
Connollystraße 32
613 m Route
Connollystraße 32
613 m Route
Hanns-Braun-Brücke
640 m Route
Hanns-Braun-Brücke
641 m Route
Handelmannstraße 33
715 m Route
Hans-Jochen-Vogel-Platz
739 m Route
Conollystraße
762 m Route
Hans-Jochen-Vogel-Platz
789 m Route
Milbertshofener Platz 2
896 m Route
Milbertshofener Platz
903 m Route
Schuttblume
Friedensmahnmal
1972

911 m Route
Curt-Mezger-Platz
912 m Route
Winzererstraße
939 m Route
Vasenbrunnen
Brunnen
1991
Jürgen-von-Hollander-Platz
994 m Route

Brundageplatz
59 m Route
Unseren Müll können wir nicht fressen
Trinkbrunnen
Baureferat
2020
Brundageplatz
124 m Route
Trinkbrunnen
Wasserspiele Steinquader, Brundagebrunnen
Zacharias Wolfgang, Fromm Josef
1972
Helene-Mayer-Ring 1
167 m Route
Wasserspiele Steinquader, Brundagebrunnen
Silbersäule
Martin Roland
1972
Nadistraße 3
441 m Route
Silbersäule
Olympische Ringe
Kiener-Flamm Ruth
1972
Conollystraße
454 m Route
Olympische Ringe
Connollystraße 31
520 m Route
Gedenktafel - Olympia-Attentat
Dostlerstraße 3
566 m Route
Kotflügel
Connollystraße 32
613 m Route
12. „Fernseh-Olympia“
Connollystraße 32
613 m Route
8. Die Stadt in der Stadt
Bronzestatue zur Olympiade 1972
Němeček Zdeněk
1972

628 m Route
Bronzestatue zur Olympiade 1972
Hanns-Braun-Brücke
640 m Route
Olympia-Attentat
Klagebalken
Koenig Fritz
1995
Hanns-Braun-Brücke
641 m Route
Klagebalken
Dreiecksvariation 8/85
Muthofer Ben
1985

647 m Route
Dreiecksvariation 8/85
Handelmannstraße 33
715 m Route
Kunstwerk
Hans-Jochen-Vogel-Platz
739 m Route
Gedenktafel - Hans-Jochen Vogel
Conollystraße
762 m Route
Diskuswerfer
Hans-Jochen-Vogel-Platz
789 m Route
Olympiasieger
Milbertshofener Platz 2
896 m Route
Kriegerdenkmal
Brunnen - Drachentöter
Fazekas Angelika
1984
Milbertshofener Platz
903 m Route
Brunnen - Drachentöter
Schuttblume
Belling Rudolf
1972

911 m Route
Schuttblume
Winzererstraße
939 m Route
Löwenstatue
Vasenbrunnen
Hinrichs Marie Eugenie
1991
Jürgen-von-Hollander-Platz
994 m Route
Vasenbrunnen

Entfernung Straße Name Von Bis Route
480 m Conollystraße 31 Olympia-Attentat 1972 0 0
482 m Connollystraße 31 Olympia-Attentat 1972 0 0