Münchner Straßenverzeichnis

   Friedrich-Hebbel-Straße          

Hebbel Friedrich
Friedrich Hebbel
Bildrechte: Carl Rahl, Fritz-Hebbel, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Christian Friedrich Hebbel (* 18. März 1813 in Wesselburen, Dithmarschen; † 13. Dezember 1863 in Wien) war ein deutscher Dramatiker und Lyriker. Sein Pseudonym in der Jugend war Dr. J. F. Franz.

Hebbel war stets sozial und politisch engagiert. Er begrüßte die Märzrevolution, nahm aber eine grundsätzlich loyale Haltung zur Regierungsform der Monarchie ein. 1849 kandidierte er erfolglos für die Frankfurter Nationalversammlung, obwohl er radikalen demokratischen Forderungen immer skeptisch gegenüberstand.[4]

In Wesselburen steht das Hebbel-Haus, das von 1911 bis 1952 das Hebbel-Museum beherbergte, bevor es in ein anderes Haus der Stadt umgesetzt wurde. Davor steht eine Büste Hebbels aus dem Jahr 1913 von Nicolaus Bachmann. Im Jahr 1869 wurde in Wien Favoriten (10. Bezirk) die Hebbelgasse nach ihm benannt, 2005 der Christine-Enghaus-Weg in Penzing (14. Bezirk) nach seiner Frau. Weiter gibt es im Sommerhaus von Gmunden eine Gedenktafel für Hebbel. Das k.k. Hofburgtheater ließ am Sterbehaus eine Gedenktafel anbringen.

Zahlreiche Gedichte Hebbels wurden vertont. Die Oper Genoveva von Robert Schumann beruht auf Hebbels gleichnamigem Theaterstück.

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Straßenname Friedrich-Hebbel-Straße
Benennung 1927 Erstnennung
Plz 81369
Stadtbezirk 7. Sendling-Westpark | Mittersendling
Kategorie Dichter  Dramatiker  
Lat/Lng 48.11182 - 11.52617   
Person Hebbel Friedrich
geboren 18.3.1813 [Wesselburen, Dithmarschen;]
gestorben 13.12.1863 [Wien]
Kategorie Dichter  Dramatiker  
Nation Deutschland
Konfession lutherisch
GND 118547445
Leben

Christian Friedrich Hebbel (* 18. März 1813 in Wesselburen, Dithmarschen; † 13. Dezember 1863 in Wien) war ein deutscher Dramatiker und Lyriker. Sein Pseudonym in der Jugend war Dr. J. F. Franz.

Hebbel war stets sozial und politisch engagiert. Er begrüßte die Märzrevolution, nahm aber eine grundsätzlich loyale Haltung zur Regierungsform der Monarchie ein. 1849 kandidierte er erfolglos für die Frankfurter Nationalversammlung, obwohl er radikalen demokratischen Forderungen immer skeptisch gegenüberstand.[4]

In Wesselburen steht das Hebbel-Haus, das von 1911 bis 1952 das Hebbel-Museum beherbergte, bevor es in ein anderes Haus der Stadt umgesetzt wurde. Davor steht eine Büste Hebbels aus dem Jahr 1913 von Nicolaus Bachmann. Im Jahr 1869 wurde in Wien Favoriten (10. Bezirk) die Hebbelgasse nach ihm benannt, 2005 der Christine-Enghaus-Weg in Penzing (14. Bezirk) nach seiner Frau. Weiter gibt es im Sommerhaus von Gmunden eine Gedenktafel für Hebbel. Das k.k. Hofburgtheater ließ am Sterbehaus eine Gedenktafel anbringen.

Zahlreiche Gedichte Hebbels wurden vertont. Die Oper Genoveva von Robert Schumann beruht auf Hebbels gleichnamigem Theaterstück.

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