Erwin von Kreibig wuchs als eines von drei Kindern des Mathematikers Arthur von Kreibig im – für seine Kunstszene bekannten – Münchner Stadtteil Schwabing auf. Er besuchte ab 1913 ein Klosterinternat und durchlief ab 1919 eine Ausbildung zum Ziseleur. Ab 1921 absolvierte er die Kunstgewerbeschule München, wo er unter anderem von Richard Riemerschmid unterrichtet wurde. Anschließend arbeitete er mit seinem ein Jahr älteren Bruder Erich (1903–1989) für die „Vereinigten Werkstätten“ und „Deutschen Werkstätten“ in München. Der Erfolg reichte bis in die USA, wo sie bis in die 1930er Jahre in New Yorks Fifth Avenue die bekanntesten Galeristen belieferten. Daneben war Erwin von Kreibig als freischaffender Künstler tätig und arbeitete u. a. für die Zeitschriften Simplicissimus, Jugend und Eulenspiegel.
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Straßenname
Erwin-von-Kreibig-Straße
Zusatztafel
Erwin von Kreibig (1904-1961)
seine Kunst galt im Nationalsozialismus als entartet.
1961 erster Preisträger des Schwabinger Kulturpreises
Erwin von Kreibig wuchs als eines von drei Kindern des Mathematikers Arthur von Kreibig im – für seine Kunstszene bekannten – Münchner Stadtteil Schwabing auf. Er besuchte ab 1913 ein Klosterinternat und durchlief ab 1919 eine Ausbildung zum Ziseleur. Ab 1921 absolvierte er die Kunstgewerbeschule München, wo er unter anderem von Richard Riemerschmid unterrichtet wurde. Anschließend arbeitete er mit seinem ein Jahr älteren Bruder Erich (1903–1989) für die „Vereinigten Werkstätten“ und „Deutschen Werkstätten“ in München. Der Erfolg reichte bis in die USA, wo sie bis in die 1930er Jahre in New Yorks Fifth Avenue die bekanntesten Galeristen belieferten. Daneben war Erwin von Kreibig als freischaffender Künstler tätig und arbeitete u. a. für die Zeitschriften Simplicissimus, Jugend und Eulenspiegel.