Cerebotanistraße in München Moosach
 

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   Cerebotanistraße          

Cerebotani Luigi
Luigi Cerebotani
Bildrechte: Gemeinfrei (Wikipedia 2017)

Luigi Cerebotani (* 11. Januar 1847 in Lonato; † 19. Oktober 1928 in Verona) war Theologe, Philosoph und Erfinder.

Cerebotani studierte in Rom Theologie, wurde 1869 in Verona zum Priester geweiht und promovierte 1870 zum Doktor der Philosophie und Theologie. 1873 kam er als Sekretär des Kardinals Gustav Adolf zu Hohenlohe-Schillingsfürst nach München. Ab 1883 lehrte er fünf Jahre als Professor am Priesterseminar in Verona. 1889 kehrte er, inzwischen Prälat geworden, als Apostolischer Delegat (Päpstlicher Gesandter) wieder nach München zurück. München wurde nun seine zweite Heimat. Hier wurde er auch Mitglied des Domkapitels und hatte Zeit, sich wissenschaftlich vor allem der Physik zu widmen. Dabei machte er über 50, zum großen Teil bedeutende und auch patentierte Erfindungen, besonders im Telegraphen- und Telefonwesen (Fernschreiber, Funksprechgerät) und für die Geodäsie.

Seit 1907 war Cerebotani Ehrenmitglied des Akademischen Görresvereins (später KStV Südmark) im KV, in dem er verschiedene Vorträge hielt und dem er bis zu seinem Tode eng verbunden blieb.

Das Hauptwerk von Cerebotani Wissenschaft und Mystik erschien 1922.

1947 wurden im Münchener Stadtteil Hartmannshofen ein Platz und eine Straße nach ihm benannt.

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Straßenname Cerebotanistraße
Benennung 1947 Umbenennung
Plz 80992
Stadtbezirk 10. Moosach | Moosach-Bahnhof
RubrikPersonen
Kategorie Theologe  Philosoph  Abt  Erfinder  
Lat/Lng 48.172318 - 11.502906   
Straßenlänge 0.071 km
Person Cerebotani Luigi
geboren 11.2.1847 [Lonato]
gestorben 19.10.1928 [Verona]
Kategorie Theologe  Philosoph  Abt  Erfinder  
Nation Italien
Konfession katholisch
GND 116480211
Leben

Luigi Cerebotani (* 11. Januar 1847 in Lonato; † 19. Oktober 1928 in Verona) war Theologe, Philosoph und Erfinder.

Cerebotani studierte in Rom Theologie, wurde 1869 in Verona zum Priester geweiht und promovierte 1870 zum Doktor der Philosophie und Theologie. 1873 kam er als Sekretär des Kardinals Gustav Adolf zu Hohenlohe-Schillingsfürst nach München. Ab 1883 lehrte er fünf Jahre als Professor am Priesterseminar in Verona. 1889 kehrte er, inzwischen Prälat geworden, als Apostolischer Delegat (Päpstlicher Gesandter) wieder nach München zurück. München wurde nun seine zweite Heimat. Hier wurde er auch Mitglied des Domkapitels und hatte Zeit, sich wissenschaftlich vor allem der Physik zu widmen. Dabei machte er über 50, zum großen Teil bedeutende und auch patentierte Erfindungen, besonders im Telegraphen- und Telefonwesen (Fernschreiber, Funksprechgerät) und für die Geodäsie.

Seit 1907 war Cerebotani Ehrenmitglied des Akademischen Görresvereins (später KStV Südmark) im KV, in dem er verschiedene Vorträge hielt und dem er bis zu seinem Tode eng verbunden blieb.

Das Hauptwerk von Cerebotani Wissenschaft und Mystik erschien 1922.

1947 wurden im Münchener Stadtteil Hartmannshofen ein Platz und eine Straße nach ihm benannt.

Bavarikon Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek
Benennung 1947 Umbenennung
Offiziell Cerebotani, Monsignore Dr. Luigi Cerebotani (1847-1928), päpstlicher Geheimkämmerer, Mitglieg der päpstlichen Akademie der Wissenschaften. Er war als Delegat für die Italiener in München tätig und erfand hier mehrere Telegraphensysteme.
DatumQuelleA
30.07.1968Straßenbenennung
Cerebotanistraße
DE-1992-STRA-40-69b Straßenbenennungen 1968 - 0
Baureferat - Wohnungswesen -> Stadtarchiv
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