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 Adolf von Baeyer
Adolf von Baeyer
Bildrechte: Gemeinfrei (Wikipedia 2017)

Adolf von Baeyer (1835–1917) war Professor für Chemie. Er lehrte ab 1875 an der Universität München und erhielt 1905 den Nobelpreisträger für Chemie.

Johann Friedrich Wilhelm Adolf (seit 1885 Ritter von) Baeyer [ˈbaiɐ] (* 31. Oktober 1835 in Berlin; † 20. August 1917 in Starnberg) war ein deutscher Chemiker. Von Baeyer entwickelte die erste Indigosynthese; er synthetisierte das Phenolphthalein, das Fluorescein und war Wegbereiter für die Alizarin-Synthese. 1905 erhielt er den Nobelpreis für Chemie für seine Verdienste um „die Entwicklung der organischen Chemie und der chemischen Industrie durch seine Arbeiten über die organischen Farbstoffe und die hydroaromatischen Verbindungen“.

1867 gehörte er zu den Gründern der Deutschen Chemischen Gesellschaft zu Berlin, die als Mitteilungsblatt die Fachzeitschrift „Berichte der Deutschen Chemischen Gesellschaft“ zu Berlin[5] veröffentlichten. Mit sehr geringem Vorsprung gewann A. W. Hofmann die Wahl zum ersten Vorstand 1868 vor Baeyer. In den Jahren 1871, 1881, 1893 und 1903 wurde er dagegen mit Mehrheit zu deren Vorstand gewählt.

Ab 1872 war er Professor für Chemie an der Universität Straßburg, ab 1875 in München als Nachfolger von Justus von Liebig, wo nach seinen Vorgaben ein neues Laboratorium gebaut wurde. Von 1887 bis 1917 war er, wie zuvor auch Justus von Liebig (dieser zwischen 1852 und 1873) Mitglied der Zwanglosen Gesellschaft München.

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Straßenname Adolf-Baeyer-Damm
Beschluß 1967 Erstnennung
Plz 81735
Stadtbezirk 16. Ramersdorf-Perlach | Neuperlach
Kategorie Personen Wissenschaftler  Chemiker  
Gruppe Nobelpreis  
Person Adolf von Baeyer (31.10.1835 [Berlin] - 20.8.1917 [Starnberg])
Grabstätte Waldfriedhof - Alter Teil - Sektion: 013 - Reihe: 4 - Nummer: 18
GND 118646346
Nation Deutschland
Lat/Lng 48.10854 - 11.63358   
Straßenlänge 0.413 km
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