Münchner Straßenverzeichnis

   Borodinstraße          

 Borodin Alexander Porfirjewitsch Personen, Komponist, Wissenschaftler, Arzt, Chemiker
Alexander Porfirjewitsch Borodin
Bildrechte: anonym, Borodin, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Alexander Porfirjewitsch Borodin (russisch Алекса́ндр Порфи́рьевич Бороди́н, Transliteration Aleksandr Porfir'evič Borodin, Aussprache [ɐlʲɪkˈsaˑndr parˈfʲiˑrʲjɪvʲɪʧʲ bɐraˈdʲiˑn]; * 31. Oktoberjul./ 12. November 1833greg. in Sankt Petersburg; † 15.jul./ 27. Februar 1887greg. ebenda) war ein bedeutender russischer Chemiker und Mediziner. Bis heute berühmt ist er als Klavierdilettant und Komponist.

In einem Vierteljahrhundert als Wissenschaftler und Hochschullehrer förderte Borodin das Frauenstudium wie kein anderer im Zarentum Russland. Gegen viele Widerstände nahm er Nadeshda Suslowa als erste Hospitantin an der Akademie auf, was ihr ein reguläres Medizinstudium in Zürich ermöglichte.

Weltweit bekannt wurde Borodin weniger als Wissenschaftler denn als Komponist. Seine Werke „sind von russischer Volksmusik, auch von impressionistischer Farbgebung, die an Debussy gemahnt, und orientalischem Kolorit geprägt“ Wie Borodin es schaffte, neben seiner Professur an der Akademie noch Zeit für die Musik zu finden, bleibt ein Rätsel.

1864 kam er jedoch mit Mili Balakirew zusammen. Durch ihn lernte Borodin die drei Komponisten César Cui, Modest Mussorgski und Nikolai Rimski-Korsakow kennen. Auf diese Weise wurde Borodin das fünfte und letzte Mitglied der nationalrussischen Gruppe der Fünf. Ihr epischer romantischer Stil lässt sich am ehesten mit dem Richard Wagners vergleichen.

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Straßenname Borodinstraße
Benennung 1956 Erstnennung
Plz 81245
Stadtbezirk 21. Pasing-Obermenzing | Obermenzing
Suchen Personen, Komponist, Wissenschaftler, Arzt, Chemiker
Lat/Lng 48.1632433 - 11.441070   
Person Borodin Alexander Porfirjewitsch
geboren 1833 [Sankt Petersburg]
gestorben 1887 [Sankt Petersburg]
Kategorie Komponist  
Nation Rußland
Leben

Alexander Porfirjewitsch Borodin (russisch Алекса́ндр Порфи́рьевич Бороди́н, Transliteration Aleksandr Porfir'evič Borodin, Aussprache [ɐlʲɪkˈsaˑndr parˈfʲiˑrʲjɪvʲɪʧʲ bɐraˈdʲiˑn]; * 31. Oktoberjul./ 12. November 1833greg. in Sankt Petersburg; † 15.jul./ 27. Februar 1887greg. ebenda) war ein bedeutender russischer Chemiker und Mediziner. Bis heute berühmt ist er als Klavierdilettant und Komponist.

In einem Vierteljahrhundert als Wissenschaftler und Hochschullehrer förderte Borodin das Frauenstudium wie kein anderer im Zarentum Russland. Gegen viele Widerstände nahm er Nadeshda Suslowa als erste Hospitantin an der Akademie auf, was ihr ein reguläres Medizinstudium in Zürich ermöglichte.

Weltweit bekannt wurde Borodin weniger als Wissenschaftler denn als Komponist. Seine Werke „sind von russischer Volksmusik, auch von impressionistischer Farbgebung, die an Debussy gemahnt, und orientalischem Kolorit geprägt“ Wie Borodin es schaffte, neben seiner Professur an der Akademie noch Zeit für die Musik zu finden, bleibt ein Rätsel.

1864 kam er jedoch mit Mili Balakirew zusammen. Durch ihn lernte Borodin die drei Komponisten César Cui, Modest Mussorgski und Nikolai Rimski-Korsakow kennen. Auf diese Weise wurde Borodin das fünfte und letzte Mitglied der nationalrussischen Gruppe der Fünf. Ihr epischer romantischer Stil lässt sich am ehesten mit dem Richard Wagners vergleichen.

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