Münchner Straßenverzeichnis

   Georg-Kronawitter-Platz          

Kronawitter Georg
Georg Kronawitter
Bildrechte: Foto: Michael Lucan, Lizenz: CC-BY-SA 3.0, GeorgKronawitter800, CC BY-SA 3.0

Georg Kronawitter (* 21. April 1928 in Oberthann; † 28. April 2016 in München)[1] war ein deutscher Politiker (SPD). Er war von 1972 bis 1978 und von 1984 bis 1993 Oberbürgermeister von München.

Von 1966 bis 1972 war Georg Kronawitter Mitglied des Bayerischen Landtages und landwirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Als der damalige Münchener Oberbürgermeister, Hans-Jochen Vogel, nach Anfeindungen eine Kandidatur für eine weitere Amtszeit von 1972 bis 1978 ablehnte, wurde Kronawitter OB-Kandidat der SPD.[4][5] Kurz nach seiner Wahl fanden in der Stadt die Olympischen Spiele statt.

Seine Amtszeit als Münchner Oberbürgermeister endete, als Kronawitter ebenfalls wegen innerparteilicher Streitigkeiten in der Münchner SPD 1978 nicht mehr zur Wahl antrat. Die SPD-Kandidatur übernahm der damalige Stadtkämmerer Max von Heckel, der dem CSU-Kandidaten Erich Kiesl unterlag.

Kronawitter unterstützte maßgeblich das erfolgreiche Bürgerbegehren Initiative-Unser-München, in dem 2004 mit 50,8 Prozent Ja-Stimmen entschieden wurde, dass vorerst in München keine Hochhäuser gebaut werden dürfen, die die Türme der Frauenkirche (99 Meter) überragen. Die Wahlbeteiligung lag bei 21,9 %.

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Straßenname Georg-Kronawitter-Platz
Benennung 5.7.2018 Erstnennung
Stadtbezirk 1. Altstadt-Lehel | Kreuzviertel
RubrikPersonen
Kategorie Politiker  Oberbürgermeister  SPD  
Gruppe Münchner Bürgermeister  
Lat/Lng 48.13717 - 11.57194   
Person Kronawitter Georg
geboren 21.4.1928 [Oberthann]
gestorben 28.4.[München]
Kategorie Politiker  Oberbürgermeister  SPD  
Gruppe Münchner Bürgermeister  
Nation Deutschland
GND 119426137
Leben

Georg Kronawitter (* 21. April 1928 in Oberthann; † 28. April 2016 in München)[1] war ein deutscher Politiker (SPD). Er war von 1972 bis 1978 und von 1984 bis 1993 Oberbürgermeister von München.

Von 1966 bis 1972 war Georg Kronawitter Mitglied des Bayerischen Landtages und landwirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Als der damalige Münchener Oberbürgermeister, Hans-Jochen Vogel, nach Anfeindungen eine Kandidatur für eine weitere Amtszeit von 1972 bis 1978 ablehnte, wurde Kronawitter OB-Kandidat der SPD.[4][5] Kurz nach seiner Wahl fanden in der Stadt die Olympischen Spiele statt.

Seine Amtszeit als Münchner Oberbürgermeister endete, als Kronawitter ebenfalls wegen innerparteilicher Streitigkeiten in der Münchner SPD 1978 nicht mehr zur Wahl antrat. Die SPD-Kandidatur übernahm der damalige Stadtkämmerer Max von Heckel, der dem CSU-Kandidaten Erich Kiesl unterlag.

Kronawitter unterstützte maßgeblich das erfolgreiche Bürgerbegehren Initiative-Unser-München, in dem 2004 mit 50,8 Prozent Ja-Stimmen entschieden wurde, dass vorerst in München keine Hochhäuser gebaut werden dürfen, die die Türme der Frauenkirche (99 Meter) überragen. Die Wahlbeteiligung lag bei 21,9 %.

Bavarikon Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek
Benennung 5.7.2018 Erstnennung
Straßenschlüssel 06741
Offiziell Georg Kronawitter, geboren am 21.04.1928 in Oberthann, gestorben am 28.04.2016 in München, Politiker. Georg Kronawitter studierte nach einer Lehrerausbildung Wirtschaftswissenschaften, Pädagogik und Soziologie in München. Von 1966 bis 1972 und von 1994 bis 1998 war er Abgeordneter im Bayerischen Landtag. Von 1972 bis 1978 sowie von 1984 bis 1993 war er Oberbürgermeister in München. In seiner Amtszeit wurde der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund ausgebaut und das Kulturzentrum Gasteig eröffnet. Während seiner ersten Amtszeit als Oberbürgermeister gab Georg Kronawitter entscheidende Impulse für die Errichtung des Westparks. Für seinen Einsatz für soziale Gerechtigkeit wurde er 1993 Ehrenbürger der Stadt München, ausgezeichnet wurde er mit der Ludwig-Thoma-Medaille, der goldenen Bürgermedaille der Landeshauptstadt München und dem Bayerischen Verdienstorden.
Straßenverlauf Platz zwischen Fürstenfelder Straße und Färbergraben auf Höhe der Passagen „Hofstatt“ und „Kaufinger Tor“.
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