Münchner Straßenverzeichnis

   Willi-Daume-Platz          

Daume Willi
Willi Daume
Bildrechte: Bundesarchiv, B 145 Bild-F062233-0020 / Wegmann, Ludwig / CC-BY-SA 3.0, Bundesarchiv B 145 Bild-F062233-0020, Bonn, Landesvertretung Nordrhein-Westfalen cropped, CC BY-SA 3.0 DE

Willi Daume (* 24. Mai 1913 in Hückeswagen, Kreis Lennep, Rheinprovinz; † 20. Mai 1996 in München) war ein deutscher Unternehmer, Sportler und Sportfunktionär. Er war in den 1930er Jahren deutscher Nationalspieler im Basketball und Feldhandball und bei den Olympischen Sommerspielen in Berlin 1936 nicht eingesetzter Ersatzspieler der deutschen Basketballmannschaft.

Daume war von 1950 bis 1970 Präsident des Deutschen Sportbundes sowie von 1961 bis 1992 Präsident des Nationalen Olympischen Komitees für Deutschland (NOK).

Willi Daume verbrachte den größten Teil seines Lebens in Dortmund, wo er im Dortmunder Hafen, Stadtteil Lindenhorst, eine Eisengießerei besaß. Einer seiner Taufpaten war Ferdinand Goetz, der Vorsitzende der Deutschen Turnerschaft und Gegner einer deutschen Olympiateilnahme 1896. Die Besuche der Olympischen Sommerspiele 1928 in Amsterdam mit dem Vater und der Sommerspiele 1932 in Los Angeles auf eigene Initiative bildeten entscheidende Anstöße für sein lebenslanges Engagement für die olympische Idee und Bewegung.

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Straßenname Willi-Daume-Platz
Zusatztafel

1966-1972 Präsident des Organisationskomitees der Oympischen Spiele in München
1961-1992 NOC - Präsident
1972-1976 IOC - Vizepräsident

Benennung 1988 Erstnennung
Plz 80809
Stadtbezirk 11. Milbertshofen-Am Hart | Am Riesenfeld
RubrikPersonen
Kategorie Unternehmer  Sportfunktionär  
Lat/Lng 48.1742 - 11.55524   
Person Daume Willi
geboren 23.5.1913 [Hückeswagen, Kreis Lennep]
gestorben 20.5.1996 [München]
Kategorie Unternehmer  Sportfunktionär  
Nation Deutschland
GND 118678949
Leben

Willi Daume (* 24. Mai 1913 in Hückeswagen, Kreis Lennep, Rheinprovinz; † 20. Mai 1996 in München) war ein deutscher Unternehmer, Sportler und Sportfunktionär. Er war in den 1930er Jahren deutscher Nationalspieler im Basketball und Feldhandball und bei den Olympischen Sommerspielen in Berlin 1936 nicht eingesetzter Ersatzspieler der deutschen Basketballmannschaft.

Daume war von 1950 bis 1970 Präsident des Deutschen Sportbundes sowie von 1961 bis 1992 Präsident des Nationalen Olympischen Komitees für Deutschland (NOK).

Willi Daume verbrachte den größten Teil seines Lebens in Dortmund, wo er im Dortmunder Hafen, Stadtteil Lindenhorst, eine Eisengießerei besaß. Einer seiner Taufpaten war Ferdinand Goetz, der Vorsitzende der Deutschen Turnerschaft und Gegner einer deutschen Olympiateilnahme 1896. Die Besuche der Olympischen Sommerspiele 1928 in Amsterdam mit dem Vater und der Sommerspiele 1932 in Los Angeles auf eigene Initiative bildeten entscheidende Anstöße für sein lebenslanges Engagement für die olympische Idee und Bewegung.

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