Von-Knoeringen-Straße in München Ramersdorf-Perlach
 

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   Von-Knoeringen-Straße          

† vor 50


Knoeringen Waldemar von
Waldemar von Knoeringen
Bildrechte: Evergreen68, Knoeringen Waldemar von 1, CC BY-SA 3.0

Waldemar Freiherr von Knoeringen (* 6. Oktober 1906 in Rechetsberg bei Weilheim in Oberbayern; † 2. Juli 1971 in Bernried am Starnberger See) war ein deutscher Politiker (SPD). Im Widerstand gegen den Nationalsozialismus aktiv, war er maßgeblich am Wiederaufbau der SPD in Bayern nach 1945 beteiligt.

1954 erreichte von Knoeringen in Koalitionsverhandlungen mit Bayernpartei, FDP und GB/BHE die Bildung der sogenannten „Viererkoalition“ unter Wilhelm Hoegner und damit die Ablösung der CSU als Regierungspartei in Bayern.

In seiner Eröffnungsrede zum Bundesparteitag 1959 setzte der als rhetorisch begabt geltende Knoeringen sich für das zur Abstimmung stehende Godesberger Programm ein. An dessen Erarbeitung war er führend beteiligt. Durch sein Insistieren auf der Notwendigkeit theoretischer Grundlagen oder seinen Vorschlag der Basismobilisation im Wahlkampf nahm er in den frühen 1950ern viele Ideen vorweg, die sich in der SPD Jahre später durchsetzten. Er zählte zum Schattenkabinett von Willy Brandt für den Fall eines Wahlsieges bei der Bundestagswahl 1965.

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Straßenname Von-Knoeringen-Straße
Benennung 1973 Erstnennung
Plz 81737
Stadtbezirk 16. Ramersdorf-Perlach | Neuperlach
RubrikPersonen
Kategorie Politiker  SPD  
Lat/Lng 48.0988899 - 11.6451543   
Straßenlänge 0.396 km
Person Knoeringen Waldemar von
geboren 6.10.1906 [Rechetsberg bei Weilheim in Oberbayern]
gestorben 2.7.1971 [Bernried am Starnberger See]
Kategorie Politiker  SPD  
Nation Deutschland
Konfession katholisch
GND 118563793
Leben

Waldemar Freiherr von Knoeringen (* 6. Oktober 1906 in Rechetsberg bei Weilheim in Oberbayern; † 2. Juli 1971 in Bernried am Starnberger See) war ein deutscher Politiker (SPD). Im Widerstand gegen den Nationalsozialismus aktiv, war er maßgeblich am Wiederaufbau der SPD in Bayern nach 1945 beteiligt.

1954 erreichte von Knoeringen in Koalitionsverhandlungen mit Bayernpartei, FDP und GB/BHE die Bildung der sogenannten „Viererkoalition“ unter Wilhelm Hoegner und damit die Ablösung der CSU als Regierungspartei in Bayern.

In seiner Eröffnungsrede zum Bundesparteitag 1959 setzte der als rhetorisch begabt geltende Knoeringen sich für das zur Abstimmung stehende Godesberger Programm ein. An dessen Erarbeitung war er führend beteiligt. Durch sein Insistieren auf der Notwendigkeit theoretischer Grundlagen oder seinen Vorschlag der Basismobilisation im Wahlkampf nahm er in den frühen 1950ern viele Ideen vorweg, die sich in der SPD Jahre später durchsetzten. Er zählte zum Schattenkabinett von Willy Brandt für den Fall eines Wahlsieges bei der Bundestagswahl 1965.

Grabstätte
Grabstätte
Waldfriedhof - Alter Teil

Sektion: 090 - Reihe: W - Nummer: 11
Bavarikon Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek
Benennung 1973 Erstnennung
Offiziell Waldemar Freiherr von Knoeringen, geb. 6.10.1906 auf Gut Rechetsberg/Kreis Weilheim, gest. 2.7.1971 in Bernried/Stranberger See, war als SPD-Politiker vornehmlich auf dem Gebieten Kultur, Wissenschaft und Forschung tätig.
Von den nationalsozialisten "ausgebürgert" mußte er 1933 emigrieren und kehrte 1946 nach Bayern zurück. Als Mitglied der Verfassungsgebenden Landesversammlung wirkte er an der Schaffung der Bayerischen Verfassung mit, war seit 1946 Mitglied des Landtags, 1949-1951 auch Mitglied des Bundestags, 1946-1963 Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, 1947-1963 Landesvorsitzender der SPD und 1958-1962 auch stellvertretender Vorsitzender der Gesamtpartei. Seit 1948 Leiter der Georg-von-Vollmann-Akademie in Kochel am See. Durch seine Bemühungen um den Ausbau des Bildungswesens, besonders der Erwachsenenbildung erwarb sich von Knoeringen bleibende Verdienste.
DatumQuelleA
02.05.1973Benennung von öffentlichen Verkehrsflächen
im Zentrum von Neuperlach nach zeitgenössischen Politikern
DE-1992-STRA-40-73 Straßenbenennungen 1973 - 0
Baurerferat-Bauverwaltung -> Stadtarchiv
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