Münchner Straßenverzeichnis

   Schrammerstraße          

Schrammerstraße: Vermutl. nach dem „Schrammenbad in der Schrammengasse" des Patriziers Ulrich Tichtl, das 1383 erstmals erwähnt wird, vorübergehend im städtischen Besitz war und 1405 an die Frauenpfarrkirche verkauft wurde, ‘unbekannt

Quelle: Münchens Straßennamen - Baureferat der Landeshauptstadt München (1965)

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Straßenname Schrammerstraße
Benennung vor 1481 Erstnennung
Plz 80333
Stadtbezirk 1. Altstadt-Lehel | Graggenau
Lat/Lng 48.13908 - 11.57653   
Straßenlänge 0.149 km
1894 Rambaldi
586. Schrammerstraße. Verbindet, nördlich der k. Polizeidirektion, die Wein-, Theatiner- und Schäffler- mit der Diener- und Residenzstraße und dem Hofgraben. Eines der ersten Gäßchen der sogenannten äußeren Stadt, an dem ehemaligen Stadtgraben sich hinziehend, war das Schrammer- auch Schrammagäßchen, wohl einfach nach einem Bader Schramm oder Schrammer genannt, nicht aber von Schramme (Bewundung) abzuleiten, wie mit Beziehung auf das hier im 15. Jahrhundert vorkommende Schrammenbad vermutet wurde.

1965 Baureferat
Schrammerstraße: Vermutl. nach dem „Schrammenbad in der Schrammengasse" des Patriziers Ulrich Tichtl, das 1383 erstmals erwähnt wird, vorübergehend im städtischen Besitz war und 1405 an die Frauenpfarrkirche verkauft wurde, ‘unbekannt
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