Münchner Straßenverzeichnis

   Leipartstraße          

Leipart Theodor
Theodor Leipart
Bildrechte: A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace), B-Friedrichsfelde Zentralfriedhof 03-2015 img21 Theodor Leipart, CC BY-SA 3.0

Theodor Leipart (* 17. Mai 1867 in Neubrandenburg; † 23. März 1947 in Berlin) war ein führender deutscher Gewerkschafter.

Geboren wurde Theodor Leipart als Sohn des Damenschneiders (Ernst) Alexander Leipart und der Drechslertochter Wilhelmine (Charlotte Friederike), geb. Schmidt. In seinem Geburtsort besuchte er die Mittelschule. Nachdem er das Handwerk des Drechslers erlernt hatte, schloss er sich 1886 der sozialdemokratischen Gewerkschaftsbewegung an. Im Jahre 1908 wurde er Vorsitzender des Holzarbeitervereins Stuttgart. Von 1893 bis 1919 war er Vorsitzendes des Deutschen Holzarbeiterverbandes. Mitte des Jahres 1919 trat er als Arbeitsminister in die württembergische Regierung Blos ein. Dieses Amt bekleidete er nur etwas länger als ein Jahr. Vom Juni 1920 bis zum Februar 1921 besaß er ein Mandat im württembergischen Landtag, welches er wegen seines beruflichen Wechsels nach Berlin vorzeitig niederlegte. 1921 wurde er zum Vorsitzenden des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB) gewählt und kurz darauf im Jahr 1922 auch stellvertretender Vorsitzender des Internationalen Gewerkschaftsbundes. von 1923 bis 1933 war Leipart Mitglied des Senats der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften.

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Straßenname Leipartstraße
Benennung 27.12.1949 Umbenennung
Plz 81369
Stadtbezirk 6. Sendling | Untersendling
Kategorie Gewerkschafter  Gewerkschaft  
Lat/Lng 48.10964 - 11.53701   
Straßenlänge 0.292 km
Person Leipart Theodor
geboren 17.5.1867 [ Neubrandenburg (Mecklenburg)]
gestorben 23.3.1947 [ Berlin-Zehlendorf]
Kategorie Gewerkschafter  Gewerkschaft  
Konfession evangelisch
GND 117634271
Leben

Theodor Leipart (* 17. Mai 1867 in Neubrandenburg; † 23. März 1947 in Berlin) war ein führender deutscher Gewerkschafter.

Geboren wurde Theodor Leipart als Sohn des Damenschneiders (Ernst) Alexander Leipart und der Drechslertochter Wilhelmine (Charlotte Friederike), geb. Schmidt. In seinem Geburtsort besuchte er die Mittelschule. Nachdem er das Handwerk des Drechslers erlernt hatte, schloss er sich 1886 der sozialdemokratischen Gewerkschaftsbewegung an. Im Jahre 1908 wurde er Vorsitzender des Holzarbeitervereins Stuttgart. Von 1893 bis 1919 war er Vorsitzendes des Deutschen Holzarbeiterverbandes. Mitte des Jahres 1919 trat er als Arbeitsminister in die württembergische Regierung Blos ein. Dieses Amt bekleidete er nur etwas länger als ein Jahr. Vom Juni 1920 bis zum Februar 1921 besaß er ein Mandat im württembergischen Landtag, welches er wegen seines beruflichen Wechsels nach Berlin vorzeitig niederlegte. 1921 wurde er zum Vorsitzenden des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB) gewählt und kurz darauf im Jahr 1922 auch stellvertretender Vorsitzender des Internationalen Gewerkschaftsbundes. von 1923 bis 1933 war Leipart Mitglied des Senats der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften.

Wikipedia Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek
Benennung 27.12.1949 Umbenennung
Offiziell Nach Theodor Leipart, dem verdienten 1.Vorsitzenden des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes
Name alt Tölzer Str. (Teil zwischen Heckenstallerstraße und Heuhofener PIatz, bzw .Zechstraße Hs.Nr. 70 mit 92)
Straßenverlauf Verbindung zwischen Heckenstallerstraße und Neuhofener PIatz
DatumQuelleA
27.12.1949Übersicht über die in den Monat Dezember 1949 erteilten
eingezogenen und abgeänderten Hausnummern usw. Straßenbenennungen
DE-1992-STRA-40-63 Straßenbenennungen 1939 - 1952
Referat 12 ->
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StraßeNameArchitektBaustilJahr
Leipartstraße 21MietshausBarbist Rosaneubarock1901

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