Jakob-Kaiser-Straße in München Ramersdorf-Perlach
 

Münchner Straßenverzeichnis

   Jakob-Kaiser-Straße          

† vor 60


Kaiser Jakob
Jakob Kaiser
Bildrechte: Bundesarchiv, B 145 Bild-P001516 / CC-BY-SA 3.0, Bundesarchiv B 145 Bild-P001516, Jakob Kaiser, CC BY-SA 3.0 DE

Jakob Kaiser (* 8. Februar 1888 in Hammelburg; † 7. Mai 1961 in Berlin) war ein deutscher Politiker (Zentrum, später CDU), Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, Vorsitzender der CDU der SBZ, Mitglied des Parlamentarischen Rates und von 1949 bis 1957 Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen.

Bei der ersten Bundestagswahl 1949 kandidierte Kaiser in Essen für ein Direktmandat und wurde mit 32,4 % der Stimmen ins Parlament gewählt. 1953 behauptete er den Wahlkreis mit nunmehr der absoluten Mehrheit der Erststimmen. In der Zeit seiner von 1949 bis 1957 währenden Mitgliedschaft im Deutschen Bundestag bekleidete er das Amt des Ministers für gesamtdeutsche Fragen. Er gehörte zu den führenden Köpfen des am 17. Juni 1954 gegründeten Kuratoriums Unteilbares Deutschland. In seiner Ministerposition engagierte er sich erfolgreich für ein positives Votum in der Volksabstimmung, durch die das Saarland 1957 zum zehnten Bundesland der Bundesrepublik Deutschland wurde. 1950 bis 1953 und 1956/57 war er ständiger Vertreter des Bundeskabinetts im Ältestenrat des Bundestages. 1950 bis 1958 war er einer der stellvertretenden Bundesvorsitzenden der CDU.

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Straßenname Jakob-Kaiser-Straße
Benennung 1973 Erstnennung
Plz 81737
Stadtbezirk 16. Ramersdorf-Perlach | Neuperlach
RubrikPersonen
Kategorie Politiker  CDU  
Lat/Lng 48.10383 - 11.64043   
Person Kaiser Jakob
geboren 8.2.1888 [Hammelburg]
gestorben 7.5.1961 [Berlin]
Kategorie Politiker  CDU  
Nation Deutschland
Konfession katholisch
GND 11855946X
Leben

Jakob Kaiser (* 8. Februar 1888 in Hammelburg; † 7. Mai 1961 in Berlin) war ein deutscher Politiker (Zentrum, später CDU), Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, Vorsitzender der CDU der SBZ, Mitglied des Parlamentarischen Rates und von 1949 bis 1957 Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen.

Bei der ersten Bundestagswahl 1949 kandidierte Kaiser in Essen für ein Direktmandat und wurde mit 32,4 % der Stimmen ins Parlament gewählt. 1953 behauptete er den Wahlkreis mit nunmehr der absoluten Mehrheit der Erststimmen. In der Zeit seiner von 1949 bis 1957 währenden Mitgliedschaft im Deutschen Bundestag bekleidete er das Amt des Ministers für gesamtdeutsche Fragen. Er gehörte zu den führenden Köpfen des am 17. Juni 1954 gegründeten Kuratoriums Unteilbares Deutschland. In seiner Ministerposition engagierte er sich erfolgreich für ein positives Votum in der Volksabstimmung, durch die das Saarland 1957 zum zehnten Bundesland der Bundesrepublik Deutschland wurde. 1950 bis 1953 und 1956/57 war er ständiger Vertreter des Bundeskabinetts im Ältestenrat des Bundestages. 1950 bis 1958 war er einer der stellvertretenden Bundesvorsitzenden der CDU.

Bavarikon Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek
Benennung 1973 Erstnennung
Offiziell Jakob Kaiser, geb. 8.2.1888 in Hammelburg (Ufr.), gest. 7.5.1961 in Berlin. Der gelernte Buchdrucker wandte sich frühzeitig der Christlichen Gewerkschaftsbewegung zu, war bis 1933 Reichstagsabgeordeneter der Zentrumspartei und führte danach imm Verborgenen den Kampg gegen die NS-Diktaur. - 1945 widmete er sich dem Aufbau der CDU in der damaligen Ostzone, deren Vorsitzender er war, gehörte dem Berliner Stadtparlament an, war einer der Vertreter berlins im Parlamentarischen Rat und stellvertrendeder Vorsitzender der (West-) CDU. 1949-1957 Mitglied des Bundestages und zugleich Minister für Gesamtdeutsche Fragen.
DatumQuelleA
02.05.1973Benennung von öffentlichen Verkehrsflächen
im Zentrum von Neuperlach nach zeitgenössischen Politikern
DE-1992-STRA-40-73 Straßenbenennungen 1973 - 0
Baurerferat-Bauverwaltung -> Stadtarchiv
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