Münchner Straßenverzeichnis

* vor 120

   Gustav-Heinemann-Ring          

Heinemann Gustav
Gustav Heinemann
Bildrechte: Bundesarchiv, Bild 146-2007-0037 / Bauer, Georg / CC-BY-SA 3.0, Bundesarchiv Bild 146-2007-0037, Gustav Heinemann, CC BY-SA 3.0 DE

Gustav Walter Heinemann (* 23. Juli 1899 in Schwelm; † 7. Juli 1976 in Essen) war ein deutscher Politiker und der dritte Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. In seinem Leben war er mit fünf verschiedenen Parteien verbunden: In der Weimarer Republik war er Mitglied der Studentenorganisation der linksliberalen DDP und dann Mitglied des christsozialen CSVD, nach dem Krieg gründete er zunächst die CDU und später die pazifistische GVP mit und schloss sich 1957 der SPD an.

Im März 1969 wurde er zum Bundespräsidenten gewählt. Die SPD hatte dazu eine Mehrheit mit der FDP organisiert. Heinemann bezeichnete seine Wahl mit dem vielzitierten Ausdruck „ein Stück Machtwechsel“. Der tatsächliche Machtwechsel trat ein halbes Jahr später mit einer sozialliberalen Koalition auf Bundesebene ein (Kabinett Brandt I).

Heinemann, der sich als „Bürgerpräsident“ verstand, engagierte sich für sozial Ausgegrenzte und trat für das freiheitliche und demokratische Erbe der deutschen Geschichte ein. Dazu gründete er kurz vor Ende seiner Amtszeit 1974 die Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte. Heinemann kandidierte nicht für eine zweite Amtszeit und verstarb zwei Jahre später.

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Straßenname Gustav-Heinemann-Ring
Benennung 1985 Erstnennung
Plz 81739
Stadtbezirk 16. Ramersdorf-Perlach | Neuperlach
RubrikPersonen
Kategorie Politiker  Bundespräsident  CDU  
Lat/Lng 48.0884908 - 11.6359056   
Person Heinemann Gustav
geboren 23.7.1899 [Schwelm]
gestorben 7.7.1976 [Essen]
Kategorie Politiker  Bundespräsident  CDU  
Nation Deutschland
GND 118548115
Leben

Gustav Walter Heinemann (* 23. Juli 1899 in Schwelm; † 7. Juli 1976 in Essen) war ein deutscher Politiker und der dritte Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. In seinem Leben war er mit fünf verschiedenen Parteien verbunden: In der Weimarer Republik war er Mitglied der Studentenorganisation der linksliberalen DDP und dann Mitglied des christsozialen CSVD, nach dem Krieg gründete er zunächst die CDU und später die pazifistische GVP mit und schloss sich 1957 der SPD an.

Im März 1969 wurde er zum Bundespräsidenten gewählt. Die SPD hatte dazu eine Mehrheit mit der FDP organisiert. Heinemann bezeichnete seine Wahl mit dem vielzitierten Ausdruck „ein Stück Machtwechsel“. Der tatsächliche Machtwechsel trat ein halbes Jahr später mit einer sozialliberalen Koalition auf Bundesebene ein (Kabinett Brandt I).

Heinemann, der sich als „Bürgerpräsident“ verstand, engagierte sich für sozial Ausgegrenzte und trat für das freiheitliche und demokratische Erbe der deutschen Geschichte ein. Dazu gründete er kurz vor Ende seiner Amtszeit 1974 die Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte. Heinemann kandidierte nicht für eine zweite Amtszeit und verstarb zwei Jahre später.

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ohne TitelGustav-Heinemann-RingPerlachpark, im SeeHien Albert1987

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