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   Güßfeldtweg          

Güßfeldt Paul
Paul Güßfeldt
Bildrechte: Halwas, Adolf (18..-19..? ; photographe), Paul Güssfeldt 1883 A Halwas Halwas Adolf btv1b8450593t (cropped), als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Richard Paul Wilhelm Güßfeldt (* 14. Oktober 1840 in Berlin; † 18. Januar 1920 ebenda) war ein deutscher Geograph, Forschungsreisender und Alpinist.

Er vollzog zahlreiche Winterbesteigungen, etwa der Grandes Jorasses und des Gran Paradiso, und er beging einige neue Routen in der Mont-Blanc-Gruppe, beispielsweise den Peutereygrat, den er vom 15. bis 19. August 1893 mit Emile Rey, Christian Klucker und César Ollier erstieg. Der Point Güßfeldt (4112 m) als höchster Punkt der Aiguille Blanche de Peuterey wurde nach ihm benannt, wie auch der Güßfeldtsattel zwischen Piz Scerscen und Piz Roseg. Diese heute zumeist als Porta da Roseg bezeichnete Einschartung wurde von Güßfeldt mit Hans Grass, Peter Jenny and Caspar Capat am 13. September 1872 erstbestiegen.

Schilderungen aus seiner amerikanischen Reise gab er in der Deutschen Rundschau; über seine zahlreichen Alpenwanderungen berichtete er in dem Buch In den Hochalpen. Erlebnisse aus den Jahren 1859–85.

1889 bis 1914 begleitete Güßfeldt Kaiser Wilhelm II. allsommerlich auf seinen Nordlandfahrten, die er auch zu planen hatte. Der Kaiser schätzte ihn sehr und widmete ihm zwei Seiten in seinem Buch Aus meinem Leben (1927, S. 238 f.).

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Straßenname Güßfeldtweg
Benennung 1935 Erstnennung
Plz 81377
Stadtbezirk 7. Sendling-Westpark | Am Waldfriedhof
Kategorie Forschungsreisender  Schriftsteller  
Lat/Lng 48.11264 - 11.51193   
Person Güßfeldt Paul
geboren 14.10.1840 [Berlin]
gestorben 18.1.1920 [Berlin]
Kategorie Forschungsreisender  Schriftsteller  
Nation Deutschland
Konfession evangelisch
GND 12870814X
Leben

Richard Paul Wilhelm Güßfeldt (* 14. Oktober 1840 in Berlin; † 18. Januar 1920 ebenda) war ein deutscher Geograph, Forschungsreisender und Alpinist.

Er vollzog zahlreiche Winterbesteigungen, etwa der Grandes Jorasses und des Gran Paradiso, und er beging einige neue Routen in der Mont-Blanc-Gruppe, beispielsweise den Peutereygrat, den er vom 15. bis 19. August 1893 mit Emile Rey, Christian Klucker und César Ollier erstieg. Der Point Güßfeldt (4112 m) als höchster Punkt der Aiguille Blanche de Peuterey wurde nach ihm benannt, wie auch der Güßfeldtsattel zwischen Piz Scerscen und Piz Roseg. Diese heute zumeist als Porta da Roseg bezeichnete Einschartung wurde von Güßfeldt mit Hans Grass, Peter Jenny and Caspar Capat am 13. September 1872 erstbestiegen.

Schilderungen aus seiner amerikanischen Reise gab er in der Deutschen Rundschau; über seine zahlreichen Alpenwanderungen berichtete er in dem Buch In den Hochalpen. Erlebnisse aus den Jahren 1859–85.

1889 bis 1914 begleitete Güßfeldt Kaiser Wilhelm II. allsommerlich auf seinen Nordlandfahrten, die er auch zu planen hatte. Der Kaiser schätzte ihn sehr und widmete ihm zwei Seiten in seinem Buch Aus meinem Leben (1927, S. 238 f.).

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