Münchner Straßenverzeichnis

   Gößweinsteinplatz          

  Gößweinstein

Bildrechte: Rufus46, Goessweinstein Burg und Basilika-2, CC BY-SA 3.0

Gößweinstein [sprich: 'gœsvɐɪnʃtɐɪn] ist ein Markt im oberfränkischen Landkreis Forchheim mit etwa 4100 Einwohnern und liegt in der Fränkischen Schweiz oberhalb des Zusammenflusses von Wiesent, Ailsbach und Püttlach bei Behringersmühle. Markant sind die Burg und die nach den Plänen von Balthasar Neumann erbaute Wallfahrtsbasilika.

Die Burg „Goswinesteyn“ wurde 1076 erstmals urkundlich erwähnt. Vor 1102 fiel die Burg an das Hochstift Bamberg und war von 1348 bis 1780 Sitz eines Vogteiamtes der Bischöfe von Bamberg. In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts war die Burg und das Amt Gößweinstein an Hans, dann an Paul von Streitberg verpfändet. Die von Streitberg besaßen seit dem Mittelalter den Gößweinsteiner Zehnt als kaiserliches Lehen.[3] Im Jahr 1525 kam es im Bauernkrieg zu Zerstörungen und anschließendem Wiederaufbau. Im Zweiten Markgrafenkrieg 1553 wurde Gößweinstein ein weiteres Mal zerstört und wiederaufgebaut. Der Bamberger Fürstbischof Friedrich Carl von Schönborn (regierte von 1729 bis 1746) erhob Gößweinstein zum Markt. Bei der Säkularisation des Jahres 1803 kam das Gebiet des Hochstifts Bamberg an Bayern.

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Straßenname Gößweinsteinplatz
Benennung 5.9.1945 Umbenennung
Plz 81249
Stadtbezirk 22. Aubing-Lochhausen-Langwied | Aubing-Süd
Kategorie Markt  
Suchen Gößweinstein
Lat/Lng 48.14397 - 11.41707   
Geo
OrtGößweinstein
NationDeutschland
BundeslandBayern
RegierungsbezirkOberfranken
KategorieMarkt  
Geo49.76982 - 11.33676
EntfernungLuftlinie von München 183 km   
Benennung 5.9.1945 Umbenennung
Offiziell Burg in der Fränkischen Schweiz
Name alt Ludwig-Siebert-Platz
DatumQuelleA
05.09.1945Straßenbenennungen
DE-1992-STRA-40-65-1 Straßenbenennungen 1939 - 1945
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Ludwig-Siebert-PlatzErstnennung5.9.1945Entmilitarisierung
Gößweinsteinplatz5.9.1945Umbenennung

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