Münchner Straßenverzeichnis

   Genoveva-Schauer-Platz          

Genoveva Schauer (* 2. Oktober 1898 in Dachau; † 28. Januar 1962 in München) war eine Stadträtin in München.

Schauer war Inhaberin einer Teppichweberei. Ihr politisches Engagement begann sie 1920 mit dem Beitritt zur Gewerkschaft. 1924 folgte ihr Eintritt in die SPD. Bereits früh setzte sie sich für soziale Belange ein. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde sie zunächst Distriktvorsteherin, später Bezirksausschussvorsitzende im Münchener Stadtbezirk Haidhausen-Süd. Gegen den Willen des Stadtrates setzte sie den Wiederaufbau der Wörthschule in ihrem Bezirk durch.

1953 wurde Schauer dann in den Münchener Stadtrat gewählt, dem sie bis zu ihrem Tod angehörte. Mit ihrem Einsatz für soziale Aufgaben erwarb sie sich schnell den Ruf der Stadtmutter. Ebenso setzte sie sich als Mutter der Polizei nachhaltig für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der damals noch städtischen Sicherheitskräfte ein.

Genoveva Schauer starb am 28. Januar 1962 im Alter von 63 Jahren. An ihrem ersten Todestag enthüllte Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel eine an sie erinnernde Gedenktafel an der Wörthschule. 1998 wurde im Stadtteil Haidhausen unweit ihrer ehemaligen Wohnung ein Platz nach ihr benannt.

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Straßenname Genoveva-Schauer-Platz
Zusatztafel

Genoveva Schauer (1898-1962),
Bezirksausschussvorsitzende in Haidhausen
Stadträtin, sie engagierte sich vor allem
Im sozialen Bereich

Benennung 22.1.1998 Erstnennung
Stadtbezirk 5. Au-Haidhausen | Haidhausen
RubrikPersonen
Kategorie Teppichweberin  Stadträtin  SPD  
Lat/Lng 48.1308 - 11.59612   
Person Schauer Genoveva
geboren 2.10.1898 [Dachau]
gestorben 28.1.1962 [München]
Kategorie Teppichweberin  Stadträtin  SPD  
Nation Deutschland
Leben

Genoveva Schauer (* 2. Oktober 1898 in Dachau; † 28. Januar 1962 in München) war eine Stadträtin in München.

Schauer war Inhaberin einer Teppichweberei. Ihr politisches Engagement begann sie 1920 mit dem Beitritt zur Gewerkschaft. 1924 folgte ihr Eintritt in die SPD. Bereits früh setzte sie sich für soziale Belange ein. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde sie zunächst Distriktvorsteherin, später Bezirksausschussvorsitzende im Münchener Stadtbezirk Haidhausen-Süd. Gegen den Willen des Stadtrates setzte sie den Wiederaufbau der Wörthschule in ihrem Bezirk durch.

1953 wurde Schauer dann in den Münchener Stadtrat gewählt, dem sie bis zu ihrem Tod angehörte. Mit ihrem Einsatz für soziale Aufgaben erwarb sie sich schnell den Ruf der Stadtmutter. Ebenso setzte sie sich als Mutter der Polizei nachhaltig für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der damals noch städtischen Sicherheitskräfte ein.

Genoveva Schauer starb am 28. Januar 1962 im Alter von 63 Jahren. An ihrem ersten Todestag enthüllte Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel eine an sie erinnernde Gedenktafel an der Wörthschule. 1998 wurde im Stadtteil Haidhausen unweit ihrer ehemaligen Wohnung ein Platz nach ihr benannt.

Bavarikon
Benennung 22.1.1998 Erstnennung
Straßenschlüssel 06338
Offiziell Genoveva Schauer, geb. 02.10.1898 in Dachau, gest. 28.01.1962 in München, Teppichweberin. Ehrenamtliche Stadträtin von 19.05.1953 bis Januar 1962. Seit 1924 Mitglied der SPD, ehemalige Distriktvorsteherin und Bezirksausschussvorsitzende für den Stadtbezirk Haidhausen. Sie erwarb sich Verdienste im Sozialbereich und führte den Wiederaufbau der Wörthschule zum Erfolg; Goldene Ehrennadel durch den Verband der Kriegsbeschädigten (VdK).
Straßenverlauf Platz an der Milchstraße/Sedanstraße und Steinstraße.
Google Maps Kein Bild vorhanden

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