Münchner Straßenverzeichnis

   Gammelsdorfer Straße          

  Gammelsdorf

Bildrechte: Helmlechner, Gammelsdorf Luftbild 2009, CC BY-SA 4.0

Gammelsdorf (bairisch: Gammaschdaf) ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Freising und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Mauern.

Gammelsdorf liegt rund zehn Kilometer nördlich von Moosburg an der Isar und 15 Kilometer westlich von Landshut am südöstlichen Rand der Hallertau. Diese beiden Städte sind deutlich schneller zu erreichen als die Kreisstadt Freising, die 23 Kilometer in südöstlicher Richtung entfernt ist. Das Gemeindegebiet bildet somit den nordöstlichen Eckpfeiler des Landkreises Freising und grenzt bereits an die Gemeinden Bruckberg, Obersüßbach und Volkenschwand in den niederbayerischen Nachbarlandkreisen Landshut und Kelheim. Die Gemeinde zählt zur Planungsregion München, worin sie als ländlich strukturierte und eher dünn besiedelte Gemeinde eine Ausnahme bildet.

Gammelsdorf ist vor allem durch die Schlacht von Gammelsdorf am 9. November 1313 bekannt. Ludwig der Bayer besiegte damals im Kampf um die Vormachtstellung im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation seinen Vetter, Herzog Friedrich von Österreich.

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Straßenname Gammelsdorfer Straße
Benennung 3.8.1876 Erstnennung
Plz 81671
Stadtbezirk 14. Berg am Laim | Echarding
KategorieOrtschaft  Krieg  Schlachtfeld  
Kategorie Ortschaft  Krieg  Schlachtfeld  
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Lat/Lng 48.12984 - 11.61182   
203. Gammelsdorferstraße. Liegt südöstlich von Haidhausen zwischen der Berg am Laim- und Mühldorfstraße, läuft mit letzterer parallel und verbindet die Frieden- mit der Ampfingstraße. Zur Erinnerung an die Schlacht bei Gammelsdorf unweit Moosburg, 9. November 1313, in welcher Herzog Ludwig IV., als nachmaliger Kaiser »der Bayer« genannt, zunächst durch die Tapferkeit der Bürger von Moosburg, Landshut, Ingolstadt und Straubing seinen Gegner Herzog Friedrich den Schönen von Oesterreich in dem Streite «wegen der Vormundschaft über die nederbayerischen Prinzen voll- ständig besiegte (s. Schweppermannstraße). Der Name datiert vom 3. August 1876, resp. 1. Januar 1877.

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