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Maximilian I. Joseph, König

Haus: Wittelsbach Linie: Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld

* 27.05.1756 (Mannheim) – † 13.10.1825 (Schloss Nymphenburg) · Theatinerkirche

Ehen:
1. 30.09.1785 · mit Auguste Wilhelmine von Hessen-Darmstadt
2. 09.03.1797 · mit Karoline von Baden
Maximilian I. Joseph
Herrscher
Maximilian I. Joseph markiert den wohl bedeutendsten Wendepunkt in der bayerischen Landesgeschichte: den Aufstieg vom Kurfürstentum zum souveränen Königreich. Er trat sein Erbe in einer Zeit massiver europäischer Umbrüche an und navigierte Bayern mit großem politischem Geschick durch die Ära der Napoleonischen Kriege. Durch das Bündnis mit Frankreich im Vertrag von Bogenhausen sicherte er seinem Haus nicht nur den Königstitel, sondern auch eine enorme territoriale Erweiterung, die Bayern in seinen heutigen Grenzen weitgehend festlegte.

In München wird „König Max“, wie er im Volk liebevoll genannt wurde, bis heute als ein volksnaher und gütiger Monarch verehrt. Er brach mit dem starren Hofzeremoniell seiner Vorgänger und zeigte sich oft unprätentiös in den Straßen der Stadt. Unter seiner Herrschaft wandelte sich das Stadtbild radikal: Er ließ die mittelalterlichen Festungsanlagen schleifen, was Raum für die großzügige Stadterweiterung und Prachtstraßen wie die Brienner Straße schuf. Auch die Gründung des Nationaltheaters am Max-Joseph-Platz und der Bau der Ludwig-Maximilians-Universität gehen auf seine Initiative zurück, womit er Münchens Ruf als bedeutende Kultur- und Bildungsstätte begründete.

Ein Meilenstein seiner Regierungszeit war die Verfassung von 1818, mit der er Bayern zu einer der modernsten konstitutionellen Monarchien in Deutschland machte. Gemeinsam mit seinem Minister Graf Montgelas schuf er einen effizienten Beamtenstaat und legte das Fundament für die bayerische Identität, die über die alten Stammesgrenzen hinausging. In der Stadtgeschichte bleibt er als der Gründervater des modernen Bayerns in Erinnerung, der es verstand, Tradition und Reform miteinander zu versöhnen. Sein Standbild vor dem Nationaltheater blickt noch heute auf jene Stadt, die er zur Hauptstadt eines neuen, stolzen Königreichs erhoben hat.
Eltern

Kinder

Maximilian I. Joseph markiert den wohl bedeutendsten Wendepunkt in der bayerischen Landesgeschichte: den Aufstieg vom Kurfürstentum zum souveränen Königreich. Er trat sein Erbe in einer Zeit massiver europäischer Umbrüche an und navigierte Bayern mit großem politischem Geschick durch die Ära der Napoleonischen Kriege. Durch das geschickte Taktieren zwischen den Großmächten sicherte er seinem Haus nicht nur den Königstitel, sondern auch eine enorme territoriale Erweiterung, die Bayern in seinen heutigen Grenzen weitgehend festlegte.

In München wird „König Max“, wie er im Volk liebevoll genannt wurde, bis heute als ein volksnaher und gütiger Monarch verehrt. Er brach mit dem starren Hofzeremoniell seiner Vorgänger und zeigte sich oft unprätentiös in den Straßen der Stadt. Unter seiner Herrschaft wandelte sich das Stadtbild radikal: Er ließ die mittelalterlichen Festungsanlagen schleifen, was Raum für die großzügige Stadterweiterung und Prachtstraßen schuf. Auch die Grundsteinlegung für das Nationaltheater am Max-Joseph-Platz und die Förderung der Wissenschaften gehen auf seine Initiative zurück, womit er Münchens Ruf als bedeutende Kulturstätte begründete.

Ein Meilenstein seiner Regierungszeit war die Verfassung von 1818, mit der er Bayern zu einer der modernsten konstitutionellen Monarchien in Deutschland machte. Gemeinsam mit seinem Minister Graf Montgelas schuf er einen effizienten Beamtenstaat und legte das Fundament für eine bayerische Identität, die über die alten Stammesgrenzen hinausging. In der Stadtgeschichte bleibt er als der Gründervater des modernen Bayerns in Erinnerung, der es verstand, Tradition und Reform miteinander zu versöhnen. Sein Standbild vor dem Nationaltheater blickt noch heute auf jene Stadt, die er zur Hauptstadt eines neuen, stolzen Königreichs erhoben hat.