Kinder
Keine Kinder erfasst
Amalie Auguste von Bayern entsprang dem Hause Wittelsbach und wuchs als Tochter des ersten bayerischen Königs Max I. Joseph in einer Zeit des politischen Umbruchs auf. Als viertes Kind aus der zweiten Ehe ihres Vaters mit Karoline von Baden war sie Teil eines weitverzweigten europäischen Familiennetzwerks. Besonders eng war die Verbindung zu ihrer Zwillingsschwester Elisabeth, die später als Königin von Preußen Geschichte schrieb. Über ihre weiteren Schwestern Ludovika und Sophie war Amalie zudem die Tante des österreichischen Kaiserpaares Sisi und Franz Joseph I.
Ihr Lebensweg führte sie schließlich von München nach Dresden, als sie durch die Vermählung mit Prinz Johann von Sachsen in das sächsische Königshaus eintrat. Das Paar führte eine kinderreiche Ehe, aus der neun Nachkommen hervorgingen, darunter die späteren Könige Albert und Georg. Mit der Thronbesteigung ihres Mannes wurde Amalie Auguste selbst zur Königin von Sachsen. In ihrer neuen Heimat engagierte sie sich besonders im sozialen Bereich und übernahm unter anderem die Leitung des Frauenvereins in Dresden.
Trotz ihrer Verpflichtungen in der Ferne blieb die Verbindung zu ihrer bayerischen Heimat stets lebendig. In München erinnert noch heute die Amalienstraße an die Prinzessin, die durch ihre Heiratspolitik dazu beitrug, die Bande zwischen den Häusern Wittelsbach, Wettin, Hohenzollern und Habsburg fest zu knüpfen. Ihr Leben war geprägt von der Rolle als Vermittlerin zwischen den großen deutschen Höfen und einem regen Briefaustausch mit ihrer Familie, der tiefe Einblicke in das dynastische Privatleben des 19. Jahrhunderts erlaubt.
Ihr Lebensweg führte sie schließlich von München nach Dresden, als sie durch die Vermählung mit Prinz Johann von Sachsen in das sächsische Königshaus eintrat. Das Paar führte eine kinderreiche Ehe, aus der neun Nachkommen hervorgingen, darunter die späteren Könige Albert und Georg. Mit der Thronbesteigung ihres Mannes wurde Amalie Auguste selbst zur Königin von Sachsen. In ihrer neuen Heimat engagierte sie sich besonders im sozialen Bereich und übernahm unter anderem die Leitung des Frauenvereins in Dresden.
Trotz ihrer Verpflichtungen in der Ferne blieb die Verbindung zu ihrer bayerischen Heimat stets lebendig. In München erinnert noch heute die Amalienstraße an die Prinzessin, die durch ihre Heiratspolitik dazu beitrug, die Bande zwischen den Häusern Wittelsbach, Wettin, Hohenzollern und Habsburg fest zu knüpfen. Ihr Leben war geprägt von der Rolle als Vermittlerin zwischen den großen deutschen Höfen und einem regen Briefaustausch mit ihrer Familie, der tiefe Einblicke in das dynastische Privatleben des 19. Jahrhunderts erlaubt.