Auguste Wilhelmine von Hessen-Darmstadt, Herzogin
Haus: Hessen-Darmstadt Linie: Pfalz-Zweibrücken
* 14.04.1765 (Darmstadt) – † 30.03.1796 (Rohrbach) · Theatinerkirche
Eltern
Keine Eltern erfasst
Kinder
Kinder mit Maximilian I. Joseph
Auguste Wilhelmine von Hessen-Darmstadt nimmt einen besonderen Platz in der bayerischen Geschichte ein, da sie die Mutter des ersten bayerischen Königs war. Als Tochter von Georg Wilhelm von Hessen-Darmstadt wuchs sie in einer Zeit großer politischer Erschütterungen auf. Ihre Heirat mit Maximilian Joseph von Pfalz-Zweibrücken führte sie in eine Verbindung, die damals noch weit vom königlichen Glanz entfernt schien, da ihr Mann lediglich ein nachgeborener Prinz einer Seitenlinie war.
Die Jahre ihrer Ehe waren von der Flucht vor den französischen Revolutionstruppen geprägt. Das Paar musste seine Residenz in Straßburg verlassen und lebte in einer unsicheren Zeit im Exil, unter anderem in Mannheim und Ansbach. Trotz dieser Entbehrungen galt Auguste Wilhelmine als Frau von großem Charme und Sanftmut, die ihrem Mann eine wichtige Stütze war. Ihre Bedeutung für München und Bayern liegt vor allem in ihrer Nachkommenschaft: Ihr ältester Sohn war der spätere König Ludwig I., der das Stadtbild Münchens mit seinen Monumentalbauten wie kein Zweiter prägte.
Leider erlebte sie den spektakulären Aufstieg ihres Gatten zum Kurfürsten und späteren König von Bayern nicht mehr. Sie verstarb bereits im jungen Alter an den Folgen einer Lungenkrankheit, die durch die Strapazen der Fluchtjahre verschlimmert worden war. Ihr Gatte heiratete später Karoline von Baden, doch das Andenken an Auguste Wilhelmine blieb lebendig. Sie wurde in der Schlosskirche in Darmstadt beigesetzt, fernab der Residenzstadt München, die ihre Kinder später zur Weltstadt ausbauen sollten.
Die Jahre ihrer Ehe waren von der Flucht vor den französischen Revolutionstruppen geprägt. Das Paar musste seine Residenz in Straßburg verlassen und lebte in einer unsicheren Zeit im Exil, unter anderem in Mannheim und Ansbach. Trotz dieser Entbehrungen galt Auguste Wilhelmine als Frau von großem Charme und Sanftmut, die ihrem Mann eine wichtige Stütze war. Ihre Bedeutung für München und Bayern liegt vor allem in ihrer Nachkommenschaft: Ihr ältester Sohn war der spätere König Ludwig I., der das Stadtbild Münchens mit seinen Monumentalbauten wie kein Zweiter prägte.
Leider erlebte sie den spektakulären Aufstieg ihres Gatten zum Kurfürsten und späteren König von Bayern nicht mehr. Sie verstarb bereits im jungen Alter an den Folgen einer Lungenkrankheit, die durch die Strapazen der Fluchtjahre verschlimmert worden war. Ihr Gatte heiratete später Karoline von Baden, doch das Andenken an Auguste Wilhelmine blieb lebendig. Sie wurde in der Schlosskirche in Darmstadt beigesetzt, fernab der Residenzstadt München, die ihre Kinder später zur Weltstadt ausbauen sollten.