Koordinaten: lat:
48.18402, lng:
11.55701
5. 9 1972 - Palästinensische Terroristen nehmen israelische Sportler als Geiseln
München-Milbertshofen * Mitglieder der palästinensischen Terrorgruppe „Schwarzer September“ dringen in die Unterkunft der israelischen Mannschaft in der Conollystraße 31 im Olympischen Dorf ein, töteten zwei Menschen und nehmen neun weitere Geiseln.
Hochbunker
Architekt: Meitinger Karl
Architekt: Meitinger Karl
Hochbunker, fünfgeschossiger Turm über achteckigem Grundriss mit horizontalem Dachabschluss und Flakaufbau, 1941 nach Plänen des städtischen Hochbauamtes (Stadtbaurat Karl Meitinger) als Luftschutzbau Nr. 3 errichtet; freistehend.
Kath. Pfarrkirche St. Georg
Architekt: Herbert Eduard, Kurz Otho Orlando
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1912
Architekt: Herbert Eduard, Kurz Otho Orlando
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1912
<p>Kath. Pfarrkirche St. Georg, barockisierender Bau, 1910-12 von Eduard Herbert und Otho Orlando Kurz; mit Ausstattung; Baugruppe in Platzmitte mit Nr. 2.</p>
Zweigeschossiges Wohnhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh.
Kath. Pfarrhaus St. Georg, 1928 von Friedrich Haindl; Baugruppe in Platzmitte mit Nr. 1.
Zweigeschossiges Wohnhaus
Erstellung: 1850
Erstellung: 1850
Zweigeschossiges Wohnhaus, um 1850.
Villa, barockisierend, mit Stuckdekor, 1911 von Hans Denzinger als eigenes Wohnhaus erbaut.
Knorr Bremse AG
Architekt: Kurz Otho Orlando, Herbert Eduard
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1917
Architekt: Kurz Otho Orlando, Herbert Eduard
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1917
Knorr Bremse AG, vormals Süddeutsche Bremsen AG und ursprünglich Bayer. Motoren bzw. Rapp Motoren Werke, von den seit dem Ersten Weltkrieg errichteten umfangreichen Werksanlagen Haupttor (Bau E und F) sowie Verwaltungsbau (Bau B), beide in neuklassizistischem Stil von den Architekten Eduard Herbert und Otho Orlando Kurz errichtet; Haupttor entlang der Straße mit zwei flankierenden langen Trakten, 1917/18; nordwestlich davon stattlicher Walmdachbau mit Eingangsportal, als Lager- und Bürogebäude vierflügelig um Innenhof 1918/19 erbaut.
<p>Verwaltungsgebäude der Bayerischen Motorenwerke AG (BMW), Baugruppe aus flachem Betriebsgebäude, Büro-Hochhaus (99 m Höhe) und Museum, von Karl Schwanzer, 1970-72; Hochhaus, sog. Vierzylinder, stark gegliederter, 18-geschossiger Baukörper über kleeblattförmigem Grundriss, Hängekonstruktion um viergliedrigen Stahlbetonständer, hinterlüftete Fassade aus gegossenen Aluminiumelementen, horizontale Trennung über dem elften Geschoss; Museum, Betonschüssel in der Form einer gedrückten Kugelkalotte, silbergrau gestrichen.</p>
Häuserblock
Baustil: Jugendstil
Baustil: Jugendstil
Schleißheimer Straße 271/273; Häuserblock, Jugendstil, mit Bodenerker und Stuckdekor, Anfang 20. Jh.; Madonnenrelief.
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit zwei Erkern, 1899 von Philipp Sturm.
Flughafen Oberwiesenfeld
Erstellung: 1890
Erstellung: 1890
<p>Der Flughafen Oberwiesenfeld war Münchens erster Verkehrsflughafen und hatte eine bewegte Geschichte:</p><p><strong>Frühe Nutzung als Militär- und Flugfeld</strong></p><ul><li>Bereits im 19. Jahrhundert wurde das Oberwiesenfeld als Militärgelände genutzt.</li><li>1890 wurde hier die „Luftschiffer-Lehrabteilung“ der Bayerischen Armee stationiert.</li><li>Ab 1909 fanden auf dem Exerzierfeld Ballonstarts, Zeppelinlandungen und erste Flugversuche statt .</li></ul><p><strong>Entwicklung zum Flughafen</strong></p><ul><li>Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Oberwiesenfeld für den zivilen Luftverkehr genutzt.</li><li>Die Infrastruktur war zunächst sehr einfach und es fehlten wichtige Gebäude für Reparaturen und Passagiere.</li><li>1927 beschloss der Münchner Stadtrat den Ausbau zu einem „Flughafen 1. Ordnung“.</li><li>1931 wurde der Flughafen mit einem neuen Verwaltungsgebäude und Hangars eröffnet .</li></ul><p><strong>Verlagerung des Luftverkehrs</strong></p><ul><li>Aufgrund steigender Passagierzahlen und begrenzter Erweiterungsmöglichkeiten wurde 1939 der neue Flughafen München-Riem eröffnet.</li><li>Die Luftwaffe übernahm das Oberwiesenfeld für militärische Zwecke.</li><li>Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gelände von den US-Streitkräften genutzt .</li></ul><p><strong>Umgestaltung zum Olympiagelände</strong></p><ul><li>Bis 1968 wurde das Oberwiesenfeld noch von Privatfliegern genutzt.</li><li>Danach begannen die Arbeiten zur Umgestaltung des Geländes für die Olympischen Spiele 1972.</li><li>Die ehemaligen Flughafengebäude wurden abgerissen, und das Olympia-Stadion entstand an ihrer Stelle .</li></ul><p>Heute erinnert nichts mehr daran, dass auf dem Oberwiesenfeld einst Münchens erster Flughafen lag. Der Bereich ist vollständig in den Olympiapark integriert.</p>
Villa, historisierend, 1905, mit Vorgartenzaun.
Hochbunker, fünfgeschossiger Rundturm mit horizontalem Dachabschluss und Flakterrasse, Ummantelung in Sichtziegelmauerwerk, Zugänge mit Natursteingewände, 1941 nach Plänen des städtischen Hochbauamtes (Stadtbaurat Karl Meitinger) als Luftschutzbau Nr. 1 errichtet, freistehend.
Malerische Villa
Erstellung: 1900
Erstellung: 1900
Malerische Villa in Ecklage, um 1900; städtebaulicher Akzent an der Schleißheimer Straße.
| Entfernung | Straße | Name | Von | Bis | Route |
|---|---|---|---|---|---|
| 738 m | Conollystraße 31 | Olympia-Attentat 1972 | 0 | 0 | |
| 739 m | Connollystraße 31 | Olympia-Attentat 1972 | 0 | 0 |