Münchner Straßenverzeichnis

   Roman-Herzog-Straße          

Herzog Roman
Roman Herzog
Bildrechte: Euku, Roman Herzog 2012, CC BY-SA 3.0

Roman Herzog (* 5. April 1934 in Landshut; † 10. Januar 2017 in Bad Mergentheim) war ein deutscher Jurist und Politiker (CDU). Er war von 1994 bis 1999 der siebte Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Zuvor war er von 1978 bis 1980 Kultus-, von 1980 bis 1983 Innenminister des Landes Baden-Württemberg und von 1983 bis 1994 Richter am Bundesverfassungsgericht, ab 1987 als dessen Präsident tätig. Als Bundespräsident ist Herzog unter anderem für seine Berliner Rede 1997 bekannt, in der er für einen „Ruck durch Deutschland“ und mehr Reformbereitschaft in Gesellschaft und Politik warb. Im Jahr 1996 führte er den 27. Januar als Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus ein. Er erarbeitete federführend die Europäische Grundrechtecharta und war Vorsitzender des Europäischen Konvents zur Erarbeitung einer Europäischen Verfassung. Zudem prägte er im Jahr 2008 den Begriff „Rentnerdemokratie“.

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Straßenname Roman-Herzog-Straße
Benennung 5.7.2018 Erstnennung
Stadtbezirk 22. Aubing-Lochhausen-Langwied | Freiham
Kategorie Politiker  CDU  Jurist  
Lat/Lng 48.14338 - 11.40535   
Person Herzog Roman
geboren 5.4.1934 [Landshut]
gestorben 10.1.2017 [Bad Mergentheim]
Kategorie Politiker  CDU  Jurist  
Nation Deutschland
GND 119155087
Leben

Roman Herzog (* 5. April 1934 in Landshut; † 10. Januar 2017 in Bad Mergentheim) war ein deutscher Jurist und Politiker (CDU). Er war von 1994 bis 1999 der siebte Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Zuvor war er von 1978 bis 1980 Kultus-, von 1980 bis 1983 Innenminister des Landes Baden-Württemberg und von 1983 bis 1994 Richter am Bundesverfassungsgericht, ab 1987 als dessen Präsident tätig. Als Bundespräsident ist Herzog unter anderem für seine Berliner Rede 1997 bekannt, in der er für einen „Ruck durch Deutschland“ und mehr Reformbereitschaft in Gesellschaft und Politik warb. Im Jahr 1996 führte er den 27. Januar als Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus ein. Er erarbeitete federführend die Europäische Grundrechtecharta und war Vorsitzender des Europäischen Konvents zur Erarbeitung einer Europäischen Verfassung. Zudem prägte er im Jahr 2008 den Begriff „Rentnerdemokratie“.

Wikipedia Wikipedia Deutsche National Bibliothek
Benennung 5.7.2018 Erstnennung
Straßenschlüssel 06739
Offiziell Roman Herzog, geboren 05.04.1934 in Landshut, gestorben 10.01.2017 in Bad Mergentheim, deutscher Politiker. Roman Herzog studierte nach seinem Abitur im Jahr 1953 in München Rechtswissenschaften. 1957 machte er das erste, 1961 das zweite juristische Staatsexamen und promovierte 1958 zum Dr. jur.. Nach seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Assistent und später Privatdozent an der Universität München wechselte er 1965 an die Freie Universität Berlin. 1969 ging er nach Speyer an die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften und war dort 1971 und 1972 Rektor. 1970 trat Herzog in die CSU ein und gehörte ab 1979 dem Bundesverband an. 1973 bis 1978 war er Staatssekretär in Rheinland-Pfalz, von 1978 bis 1980 Minister für Kultus und danach bis 1983 Innenminister des Landes Baden-Württemberg. 1983 wurde er zum Vizepräsidenten und 1987 zum Präsidenten des Bundesverfassungsgerichtes ernannt. Beim Einigungsvertrag zwischen der letzten Regierung der DDR und der Bundesregierung 1990, spielte er eine wichtige Rolle. Roman Herzog war von 1994 bis 1999 deutscher Bundespräsident.
Straßenverlauf Von der Aubinger Allee nach Westen bis zur Hans-Dietrich-Genscher-Straße.
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