Hofstatt in München Altstadt-Lehel
 

Münchner Straßenverzeichnis


Hofstatt: „Des Slaespeken (= Schleißbeck ) Hofstatt“, im 13. und 14. Jhdt. Name eines Grundstücks in der Gegend Färbergraben- Hotterstraße-Hofstatt. *um 1812

Baureferat 1965

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Straßenname Hofstatt
Benennung vor 1369 Erstnennung
Plz 80331
Stadtbezirk 1. Altstadt-Lehel | Hackenviertel
Lat/Lng 48.13628 - 11.57133   
Straßenlänge 0.033 km
1879 Fernberg  
HOFSTATT. So heißt die Sackgasse vom Färbergraben hinein; der Name ist ein Ueberbleibsel von den zahlreichen „H o f s t ä t t e n“ d.i. Oekonomiegebäuden der Stadtbauern, welche vor der Stadterweiterung durch Kaiser Ludwig hier an der Südwestseite des ersten Stadtwalles und überhaupt um denselben herum ihren Sitz hatten. (s.Altheimereck)
1880 Adressbuch  
Der Name dieser Sackgasse, zu der man vom Färbergraben aus gelangt, und der zu mancherlei Deutungen Anlaß gegeben hat, ist das Ueberbleibsel der Bezeichnung eines vom Ende des 13. bis in die Zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts bestehenden größeren, sich auch über den Färbergraben und das Hottergäßchen ausbreitenden Grundbesitzes, nach dem Eigenthümer „des Glaespecken (Schleißbeck) Hoffstatt“ genannt, deren erklärender Zuname sich allmählich verlor, so daß nur die Benennung „Hofstatt“ blieb.
1894 Rambaldi  
274. Hofstatt. Zweigt von der Mitte des Färbergrabens südwestlich ab und bildet eine Sackgasse. Die alte Hofstatt hat man vordem bald zu einem fürstlichen Hof, zur ältesten Residenz in München, bald zu einer Richtstätte *) machen wollen, sie ist aber das Ueberbleibsel der Bezeichnung eines von Ende des 13. bis in die zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts bestehenden größeren, sich auch über den Farbergraben und das Hottergäßchen ausbreitenden Grundbesitzes, nach dem Eigentümer ,,des Slaespecken (Schleißbeck) Hofstatt« genannt, deren erklärender Zuname sich allmählich verlor, so da nur die Benennung „Hofstatt“ blieb.

*) Berg. Oberbayer. Archiv XXXI., 224.
1943 Adressbuch  
Nach dem Eigentümer der Hofstatt, eines größeren, vom Ende des 13. bis in das 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts bestandenen Grundbesitzes.

Zweigt von der Mitte des Färbergrabens ab und bildet eine Sackgasse.

1953 Adressbuch  
Nach dem Eigentümer der Hofstatt, eines größeren, vom Ende des 13. bis in das 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts bestandenen Grundbesitzes.

Zweigt von der Mitte des Färbergrabens ab.

1965 Baureferat  
Hofstatt: „Des Slaespeken (= Schleißbeck ) Hofstatt“, im 13. und 14. Jhdt. Name eines Grundstücks in der Gegend Färbergraben- Hotterstraße-Hofstatt. *um 1812
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