Münchner Straßenverzeichnis

   Christel-Küpper-Platz          

Sibylla Hubertine Christine Küpper, geborene Göbbels, geboren 16.09.1906 in Bonn, gestorben 20.04.1995 in München, Psychotherapeutin, Politikerin, Friedensaktivistin. Christel Küpper erlernte nach ihrer Schulzeit den Beruf Bibliothekarin und arbeitete bis zu ihrem Berufsverbot 1934 in Leipzig bei der deutschen Zentralstelle für Büchereiwesen. 1937 begann sie Psychologie zu studieren und praktizierte ab 1942 als Psychotherapeutin in München. Bereits vor 1933 engagierte sie sich in der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit und arbeitete ab 1948 als Vertreterin der deutschen Friedensverbände beim Internationalen Peace Institut in Genf. 1952 hat sie zusammen mit Gustav Heinemann die Gesamtdeutsche Volkspartei (GUV), die für die deutsche Einheit und gegen die Wiederbewaffnung eintrat, gegründet. Später war sie zusammen mit Franz Wuesthoff Gründungsmitglied der Forschungsgesellschaft für Friedenswissenschaft in Genf und arbeitete bis in die späten 1980er Jahre in verschiedenen Friedensorganisationen und außerparlamentarischen Oppositionsgruppen mit.

Quelle: Stadt München

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Straßenname Christel-Küpper-Platz
Benennung 23.5.2017 Erstnennung
Stadtbezirk 19. Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln | Forstenried
RubrikPersonen
Kategorie Friedensaktivistin  
Lat/Lng 48.0977 - 11.50668   
Person Küpper Christel
geboren 1906 [Bonn]
gestorben 1995 [München]
Kategorie Friedensaktivistin  
Nation Deutschland
Leben Sibylla Hubertine Christine Küpper, geborene Göbbels, geboren 16.09.1906 in Bonn, gestorben 20.04.1995 in München, Psychotherapeutin, Politikerin, Friedensaktivistin. Christel Küpper erlernte nach ihrer Schulzeit den Beruf Bibliothekarin und arbeitete bis zu ihrem Berufsverbot 1934 in Leipzig bei der deutschen Zentralstelle für Büchereiwesen. 1937 begann sie Psychologie zu studieren und praktizierte ab 1942 als Psychotherapeutin in München. Bereits vor 1933 engagierte sie sich in der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit und arbeitete ab 1948 als Vertreterin der deutschen Friedensverbände beim Internationalen Peace Institut in Genf. 1952 hat sie zusammen mit Gustav Heinemann die Gesamtdeutsche Volkspartei (GUV), die für die deutsche Einheit und gegen die Wiederbewaffnung eintrat, gegründet. Später war sie zusammen mit Franz Wuesthoff Gründungsmitglied der Forschungsgesellschaft für Friedenswissenschaft in Genf und arbeitete bis in die späten 1980er Jahre in verschiedenen Friedensorganisationen und außerparlamentarischen Oppositionsgruppen mit.
Bavarikon Wikipedia
Benennung 23.5.2017 Erstnennung
Straßenschlüssel 06703
Offiziell Sibylla Hubertine Christine Küpper, geborene Göbbels, geboren 16.09.1906 in Bonn, gestorben 20.04.1995 in München, Psychotherapeutin, Politikerin, Friedensaktivistin. Christel Küpper erlernte nach ihrer Schulzeit den Beruf Bibliothekarin und arbeitete bis zu ihrem Berufsverbot 1934 in Leipzig bei der deutschen Zentralstelle für Büchereiwesen. 1937 begann sie Psychologie zu studieren und praktizierte ab 1942 als Psychotherapeutin in München. Bereits vor 1933 engagierte sie sich in der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit und arbeitete ab 1948 als Vertreterin der deutschen Friedensverbände beim Internationalen Peace Institut in Genf. 1952 hat sie zusammen mit Gustav Heinemann die Gesamtdeutsche Volkspartei (GUV), die für die deutsche Einheit und gegen die Wiederbewaffnung eintrat, gegründet. Später war sie zusammen mit Franz Wuesthoff Gründungsmitglied der Forschungsgesellschaft für Friedenswissenschaft in Genf und arbeitete bis in die späten 1980er Jahre in verschiedenen Friedensorganisationen und außerparlamentarischen Oppositionsgruppen mit.
Straßenverlauf Platz im Südosten der Einmündung der Drygalski-Allee in die Boschetsrieder Straße.
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