Helga-Grebing-Straße in München – Geschichte & Bedeutung | Stadtgeschichte München

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Helga-Grebing-Straße in München


Grebing Helga Akademie für politische Bildung
Helga Grebing
Bildrechte: A.Savin, Helga Grebing 2009, CC BY-SA 3.0
Helga Grebing, geboren 27.02.1930 in Berlin-Pankow, gestorben 25.09.2017 in Berlin; Historikerin und Hochschullehrerin. Nach ihrer Promotion 1952 an der Freien Universität Berlin verbrachte Helga Grebing viele Jahre in München und arbeitete als Lektorin und Redakteurin sowie als Dozentin an der Akademie für politische Bildung in Tutzing. Von 1959 bis 1961 leitete sie das Internationale Studentenwohnheim „Geschwister Scholl“ in München und von 1961 bis 1965 die Abteilung für Zeitgeschichte und Politik an der Münchner Volkshochschule. 1969 habilitierte Helga Grebing in Politikwissenschaften und wurde 1971 Professorin an der Universität Frankfurt am Main. Ende 1972 erhielt sie als erste Frau einen Lehrstuhl an der Universität Göttingen und war von 1988 bis 1995 Pro-fessorin und Leiterin des „Instituts zur Erforschung der europäischen Arbeiterbewegung“. Grebing forschte zur Sozialgeschichte, zur Geschichte der Arbeiterbewegung und zur Zeit des Nationalsozialismus. Mit dem Ziel, dass sich der Faschismus nie wiederholt, setzte sie sich in der Lehre und als aktives Mitglied der SPD für eine soziale Demokratie und histori-sche Aufklärung ein. 2002 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Quelle: Stadt München

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Straßenname Helga-Grebing-Straße
Benennung 16.4.2026 Erstnennung
Stadtbezirk 24. Feldmoching-Hasenbergl | Feldmoching
RubrikPersonen
Kategorie Lektorin  Redakteurin  Dozentin  SPD  
Suchen Akademie für politische Bildung
Lat/Lng 48.209324 - 11.535215   
Person Grebing Helga
geboren 27.2.1930 [Berlin-Pankow]
gestorben 25.9.2017 [Berlin]
Kategorie Lektorin  Redakteurin  Dozentin  SPD  
Nation Deutschland
GND 119243733
Leben
Helga Grebing
Helga Grebing, geboren 27.02.1930 in Berlin-Pankow, gestorben 25.09.2017 in Berlin; Historikerin und Hochschullehrerin. Nach ihrer Promotion 1952 an der Freien Universität Berlin verbrachte Helga Grebing viele Jahre in München und arbeitete als Lektorin und Redakteurin sowie als Dozentin an der Akademie für politische Bildung in Tutzing. Von 1959 bis 1961 leitete sie das Internationale Studentenwohnheim „Geschwister Scholl“ in München und von 1961 bis 1965 die Abteilung für Zeitgeschichte und Politik an der Münchner Volkshochschule. 1969 habilitierte Helga Grebing in Politikwissenschaften und wurde 1971 Professorin an der Universität Frankfurt am Main. Ende 1972 erhielt sie als erste Frau einen Lehrstuhl an der Universität Göttingen und war von 1988 bis 1995 Pro-fessorin und Leiterin des „Instituts zur Erforschung der europäischen Arbeiterbewegung“. Grebing forschte zur Sozialgeschichte, zur Geschichte der Arbeiterbewegung und zur Zeit des Nationalsozialismus. Mit dem Ziel, dass sich der Faschismus nie wiederholt, setzte sie sich in der Lehre und als aktives Mitglied der SPD für eine soziale Demokratie und histori-sche Aufklärung ein. 2002 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Grabstätte
Grabstätte
Nordfriedhof

Sektion: 176 - Reihe: A - Nummer: 005
Bavarikon Wikipedia Deutsche National Bibliothek
Benennung 16.4.2026 Erstnennung
Offiziell Helga Grebing, geboren 27.02.1930 in Berlin-Pankow, gestorben 25.09.2017 in Berlin; Historikerin und Hochschullehrerin. Nach ihrer Promotion 1952 an der Freien Universität Berlin verbrachte Helga Grebing viele Jahre in München und arbeitete als Lektorin und Redakteurin sowie als Dozentin an der Akademie für politische Bildung in Tutzing. Von 1959 bis 1961 leitete sie das Internationale Studentenwohnheim „Geschwister Scholl“ in München und von 1961 bis 1965 die Abteilung für Zeitgeschichte und Politik an der Münchner Volkshochschule. 1969 habilitierte Helga Grebing in Politikwissenschaften und wurde 1971 Professorin an der Universität Frankfurt am Main. Ende 1972 erhielt sie als erste Frau einen Lehrstuhl an der Universität Göttingen und war von 1988 bis 1995 Pro-fessorin und Leiterin des „Instituts zur Erforschung der europäischen Arbeiterbewegung“. Grebing forschte zur Sozialgeschichte, zur Geschichte der Arbeiterbewegung und zur Zeit des Nationalsozialismus. Mit dem Ziel, dass sich der Faschismus nie wiederholt, setzte sie sich in der Lehre und als aktives Mitglied der SPD für eine soziale Demokratie und histori-sche Aufklärung ein. 2002 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Straßenverlauf Von der Lerchenauer Straße in östliche Richtung bis zum Elisabeth-Schmucker-Platz (U-1812).
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