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   Caroline-Herschel-Straße          

Herschel Caroline
Caroline Herschel
Bildrechte: Ölgemälde: Melchior Gommar Tieleman; Foto des gemeinfreien Gemäldes: unbekannt, 1829 Melchior Gommar Tieleman, Ölgemälde Caroline Herschel Hannover, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Caroline Lucretia Herschel (* 16. März 1750 in Hannover; † 9. Januar 1848 ebenda) war eine deutsche Astronomin.

Zu Beginn ihrer wissenschaftlichen Karriere unterstützte sie ihren Bruder Wilhelm Herschel bei seinen Forschungen, glänzte aber bald durch eigenständige Leistungen. Ihre wichtigsten Beiträge zur Astronomie waren die Entdeckungen mehrerer Kometen, die Berechnung genauer astronomischer Reduktionen und der Zonenkatalog hunderter Sternhaufen und Nebel.

Die bedeutendsten Gelehrten suchten sie in ihrem einfachen Haus in der Marktstraße auf, um sie ihrer Gunst und Wertschätzung zu versichern. Selbst zum königlichen Hof hatte sie Kontakt. Zahlreiche Auszeichnungen wurden ihr verliehen – 1828 unter anderem die Goldmedaille der Royal Astronomical Society, zu deren Ehrenmitglied sie 1835 ernannt wurde. Sie war die erste Frau, der Anerkennungen dieser Art zuteilwurden. Anlass dazu war ihr sogenannter Zonenkatalog, den sie zum Andenken an ihren Bruder erstellt hatte. Er enthielt die reduzierten Beobachtungen sämtlicher von Wilhelm Herschel entdeckten Nebel und Sternhaufen. 1838 ernannte die Königliche Irische Akademie der Wissenschaften in Dublin die 88-jährige Caroline Herschel zu ihrem Mitglied. 1846 erhielt sie im Alter von 96 Jahren im Auftrag des Königs von Preußen die goldene Medaille der Preußischen Akademie der Wissenschaften.

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Straßenname Caroline-Herschel-Straße
Benennung 21.7.1999 Erstnennung
Plz 81829
Stadtbezirk 15. Trudering-Riem | Messestadt Riem
RubrikPersonen
Kategorie Wissenschaft  Astronomin  
Lat/Lng 48.1295 - 11.69291   
Person Herschel Caroline
geboren 16.3.1750 [Hannover]
gestorben 9.4.1848 [Hannover]
Kategorie Wissenschaft  Astronomin  
Konfession evangelisch
GND 119506610
Leben

Caroline Lucretia Herschel (* 16. März 1750 in Hannover; † 9. Januar 1848 ebenda) war eine deutsche Astronomin.

Zu Beginn ihrer wissenschaftlichen Karriere unterstützte sie ihren Bruder Wilhelm Herschel bei seinen Forschungen, glänzte aber bald durch eigenständige Leistungen. Ihre wichtigsten Beiträge zur Astronomie waren die Entdeckungen mehrerer Kometen, die Berechnung genauer astronomischer Reduktionen und der Zonenkatalog hunderter Sternhaufen und Nebel.

Die bedeutendsten Gelehrten suchten sie in ihrem einfachen Haus in der Marktstraße auf, um sie ihrer Gunst und Wertschätzung zu versichern. Selbst zum königlichen Hof hatte sie Kontakt. Zahlreiche Auszeichnungen wurden ihr verliehen – 1828 unter anderem die Goldmedaille der Royal Astronomical Society, zu deren Ehrenmitglied sie 1835 ernannt wurde. Sie war die erste Frau, der Anerkennungen dieser Art zuteilwurden. Anlass dazu war ihr sogenannter Zonenkatalog, den sie zum Andenken an ihren Bruder erstellt hatte. Er enthielt die reduzierten Beobachtungen sämtlicher von Wilhelm Herschel entdeckten Nebel und Sternhaufen. 1838 ernannte die Königliche Irische Akademie der Wissenschaften in Dublin die 88-jährige Caroline Herschel zu ihrem Mitglied. 1846 erhielt sie im Alter von 96 Jahren im Auftrag des Königs von Preußen die goldene Medaille der Preußischen Akademie der Wissenschaften.

Bavarikon Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek
Benennung 21.7.1999 Erstnennung
Straßenschlüssel 06362
Offiziell Caroline Herschel, geb. am 16.03.1750 in Hannover, gest. am 09.01.1848 in Hannover, Astronomin. Unterstützte seit 1772 ihren Bruder Friedrich bei seinen astronomischen Untersuchungen und trug damit zu einem wesentlichen Teil zu dessen aufsehenerregenden und bahnbrechenden Entdeckungen bei. 1782 begann sie mit eigenen Beobachtungen. Ihr Hauptaugenmerk richtete sie dabei auf Kometen, von denen sie zwischen 1786 - 1797 fünf als erste entdeckte. 1828 erhielt sie die goldene Medaille der Royal Astronomical Society, zu deren Ehrenmitglied sie 1835 ernannt wurde. 1838 wurde sie Mitglied der kgl. Irischen Akademie der Wissenschaften. 1846 erhielt sie von König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen die goldene Preismedaille für Erweiterung der Wissenschaften.
Straßenverlauf Von der Lehrer-Wirth-Straße in westlicher Richtung verlaufend und nach ca. 150 m endend.
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